Thomas Müller hat als deutscher Nationalspieler die Geschicke des DFB-Teams viele Jahre über mitgeprägt, galt für viele als das Gesicht der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Nun hat sich der 36-Jährige zu den Titelchancen geäußert, die die Truppe von Bundestrainer Julian Nagelsmann in diesem Jahr bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko hat.
Die Vereinsikone des FC Bayern sieht zwar große individuelle Klasse in der deutschen Mannschaft, hält sie aber dennoch nicht für einen der großen Turnierfavoriten.
"Spieler wie Musiala, Wirtz - ich kann sie gar nicht alle aufzählen - auch Woltemade: Das sind super talentierte Spieler, genial in ihren Aktionen, die jetzt schon prägend sein können und auch prägend sein werden. Aber da spüre ich jetzt noch nicht, dass sie schon richtig titelreif sind", meinte der Starspieler von Kanada-Klub Vancouver Whitecaps in einem "Sky"-Interview.
Als großes Problem der deutschen Nationalmannschaft machte Müller die fehlende Konstanz über einen längeren Zeitraum aus. Ein Manko, welches das Team schon seit einigen Jahren begleite.
Müller deutlich: "Können auch gegen jeden verlieren"
"Wir haben das Potenzial, jeden zu schlagen, aber auch das Potenzial, gegen jeden verlieren zu können. Das ist mein Gefühl. Wir als Fußball-Nation hoffen natürlich darauf, dass diese Stabilität einkehrt und wir nicht nur diese Potenzialspieler haben, sondern wirklich Spieler, die bei internationalen Topklubs prägende Figuren sind - wie etwa Jo Kimmich jetzt seit Jahren beim FC Bayern oder ein Antonio Rüdiger (bei Real Madrid, Anm. d. Red.)", führte der MLS-Star dazu aus.
Thomas Müller selbst lief 131 Mal für Deutschland auf, erzielte dabei 45 Länderspiel-Tore. 2014 wurde der Offensivspieler Weltmeister in Brasilien, schied bei den zwei WM-Endrunden danach allerdings vorzeitig mit der DFB-Auswahl in der Gruppenphase aus.










