Im Sommer beendet Per Mertesacker nach dann acht Jahren seine Tätigkeit als Nachwuchschef beim FC Arsenal. Heuert der Rio-Weltmeister anschließend in einer Führungsposition beim DFB an?
Laut "Bild" ist der 41 Jahre alte Ex-Profi ein heißer Kandidat der Verbandsgremien. Demnach könnte er Andreas Rettig beerben, der seit der personellen Neuausrichtung im September 2023 als Geschäftsführer Sport fungiert.
Der Vertrag des 62-Jährigen läuft Ende 2026 aus. Mertesacker, wird spekuliert, könnte dann übernehmen - und wäre in der Rettig-Rolle auch verantwortlich für die DFB-Akademie, was hervorragend zu seinen bei Arsenal gesammelten Erfahrungen passen würde.
Frei wäre Mertesacker zwar theoretisch für den DFB-Job, weil auch sein Vertrag als TV-Experte mit dem ZDF nach der WM im Sommer in Kanada, den USA und Mexiko endet.
Aber: Dem Bericht zufolge wolle der fünffache Familienvater nach seinem Arsenal-Abschied eigentlich zunächst ein Sabbatjahr einlegen, bevor er sich neuen Aufgaben zuwendet.
Schnelleres Mertesacker-Comeback nach DFB-Gesprächen?
Es heißt, die anstehenden Gespräche mit dem DFB könnten aber auch dafür sorgen, dass Mertesacker nach kürzerer Pause wieder ins Berufsleben einsteigt.
"Arsenal ist und bleibt für mich ein ganz besonderer Verein, daher war es eine schwierige Entscheidung", sagte Mertesacker über seinen anstehenden Abschied aus London. Er sei sehr dankbar für das Vertrauen, das ihm der Klub geschenkt habe: "Jetzt ist es an der Zeit, mich neuen Herausforderungen zu stellen und mich weiterzuentwickeln."
Mertesacker hatte seinen bisherigen Job nach dem Ende seiner Spielerkarriere 2018 übernommen. Er bleibe "voll fokussiert" bis zu seinem letzten Arbeitstag.
"Wir unterstützen Pers Entscheidung, etwas Neues zu wagen, aber wir werden sehr traurig sein, wenn er uns am Ende der Saison verlässt", sagte Klub-Boss Richard Garlick.











