Wird Dennis Schröder seinem Ruf als Wandervogel ein weiteres Mal gerecht? Die Sacramento Kings wollen den Deutschen jedenfalls im Optimalfall noch vor der Trade-Deadline am 5. Februar abegeben.
Bei den Kings läuft es in dieser Saison alles andere als rund, mit einer Bilanz von 12-34 steht das Team aus Kalifornien auf dem vorletzten Rang der Western Conference. Und da Schröder im letzten Sommer einen nicht gerade preisgünstigen Dreijahresvertrag über etwa 45 Millionen Dolar unterschrieb hat, möchte man ihn wieder loswerden.
Wie die BILD berichtet, gab es in den vergangenen Tagen bereits intensive Gespräche mit den Cleveland Cavaliers und den Minnesota Timberwolves. Allerdings sei das Preisschild Sacramentos für beide Franchises aktuell noch zu hoch.
Als weiterer Interessent, zu dem die Spur aber als etwas kälter gilt, zählen die Denver Nuggets. Allerdings sollte es für die Organisation aus Colorado finanziell schwierig werden, Schröder unter Vertrag zu nehmen. Bei KalshiSports wurde auch über eine Zusammenkunft mit den Wagner-Brüdern bei den Orlando Magic spekuliert.
Schröder-Wechsel? "Weiß, wie das Business läuft"
Sollte Schröder tatsächlich wieder wechseln, könnte er sich der elften Franchise seit seinem NBA-Debüt im Jahr 2013 anschließen. Bisher war der gebürtige Braunschweiger bei den Atlanta Hawks, Oklahoma City Thunder, Los Angeles Lakers, Boston Celtics, Houston Rockets, Toronto Raptors, Brooklyn Nets, Golden State Warriors, Detroit Pistons und eben den Kings.
"Ich weiß ja, wie das Business in der NBA läuft. Ich versuche, jeden Tag zu genießen, den ich hier sein kann mit meiner Familie. Und wenn was geändert wird, dann ist das so", äußerte sich Schröder zu den Abgangsgerüchten.
In dieser Saison kommt der 32-jährige Point Guard in 36 Einsätzen auf durchschnittlich 12,8 Punkte bei einer Wurfquote aus dem Feld von 41,4 Prozent. Außerdem stehen 5,4 Assists und 3,1 Rebounds pro Partie zu Buche.


































