Das sollte Lena Dürr jetzt nicht passieren, wenn sie weiter nach vorne will. Den Vorsprung aus dem ersten Lauf kann Dürr erstmal halten. Sie geht das sehr aktiv an und baut ihren Vorsprung sogar auf sechs Zehntel aus. Hält sie das bis nach unten? Ja! Der Steilhang gelingt ihr super und so ist es die Führung mit acht Zehnteln Vorsprung. Nach dem Lauf bleibt für einen Jubel auch gar nicht mehr so viel Energie übrig.
Und das will Sara Hector jetzt natürlich auch schaffen. Aber dafür hätte sie besser in den Steilhang kommen müssen. Denn dort hat sie ein bisschen Zeit verloren. Aber Hector zieht nicht zurück. Die Schwedin gibt weiter Gas, kommt aber nicht ganz an Moltzan ran. Fünf Hundertstel fehlen ihr am Schluss!
Es wird wieder laut im Zielraum, denn Paula Moltzan ist unterwegs. Sie startet direkt aggressiv und schiebt sich praktisch durch die Stangen durch. Dafür wird sie aber auch mit einem großen Vorsprung belohnt. Mit diesem Puffer geht Moltzan dann in die letzten Tore und übernimmt die Führung!
Und auch Eliane Christen zeigt, wie man die oberen Tore fahren können. Auch, wenn sie etwas zurückhaltender fährt, ist sie lange noch gut dabei. Da es ihr im Steilhang den Ski verschlägt, verliert sie deutlich und wird neunte.
Und gleich danach kommt Katharina Gallhuber den Berg herunter. Das obere Stück gelingt ihr dabei gut und sie ist gut in Fahrt. Dann aber steht sie kurz quer! Das kostet ein bisschen Zeit, insgesamt reicht es dank einer starken Fahrt aber für die Führung! Und das deutlich. Denn sechs Zehntel trennen sie von der jetzt Zweitplatzierten.
Etwas unrund wirken die ersten Tore noch, dann kommt Huber aber besser rein. Trotzdem hat sie so schon den gesamten Vorsprung aufgebraucht. Nachdem ein paar Mal das Timing nicht gepasst hat, reicht es im Ziel dann "nur" noch für den zweiten Platz. Eine halbe Sekunde langsamer als die Französin war sie damit.
Lara Della Mea schließt jetzt die Gruppe der ersten 15 ab und muss schon in den ersten Toren viel Zeit einbüßen. Ihre Schwünge sind ziemlich rund und daher oft zu weit weg von den Stangen. Da geht es mit der Platzierung ordentlich nach hinten. Derweil freuen sich Catlin McFarlane und Thea Louise Stjernesund an Position Eins und Zwei, die jetzt schon zwölf beziehungsweise acht Plätze gut gemacht haben.
Schweden ist mit Hanna Aronsson Elfmann unterwegs. Fast eine Sekunde Vorsprung hat sie mitgebracht, hat die aber trotz einer guten Fahrt schnell verbraucht. Über den sechsten Platz ist sie da offensichtlich auch nicht zufrieden.
Das ist das erste Mal seit einiger Zeit, dass der Vorsprung aus dem ersten Lauf länger gehalten hat. Aber auch bei St-Germain ist es der letzte Abschnitt, der ihr die Führung kostet! Und so reiht sie sich nur auf dem dritten Platz ein.
Asa Ando hat im ersten Durchgang wieder einmal bewiesen, dass sie im Moment richtig gut in Form ist. Die Japanerin versucht auch jetzt, solide und ruhig zu fahren. Allerdings muss auch sie immer wieder korrigieren und könnte noch mehr Risiko eingehen. Zwischenergebnis: Rang acht.
Mit Jessica Hilzinger ist die erste Deutsche auf der Piste. Sie kommt dynamisch los, ist aber nicht ganz so schnell. Der Mittelteil wird allerdings auch ein bisschen zäh, sie muss etwas zu viel arbeiten und kassiert so einen Rückstand von über einer Sekunde und den siebten Platz.
Die nächste Fahrerin ist jetzt Amelia Smart. Für sie geht es zwar ganz ordentlich los, so richtig vom Fleck kommt sie dann aber doch nicht. Technisch war die Fahrt nicht schlecht, aber der Zeitverlust war einfach konstant. Platz sieben für den Moment.
Schafft es Marie Lamure jetzt, ihrer Teamkollegin McFarlane die Führung abzuluchsen? Nein! Die Zeiten waren gut und sie kam auch ordentlich zurecht. Weil sei aber einmal zu weit hinten sitzt, verliert sie die Richtung, verpasst das Tor und ist leider raus.
Und auch Aline Danioth verliert ihren Vorsprung früh. Es zeichnet sich gerade ab, dass vor allem der untere Teil für größere Rückstände sorgt. Denn auch sie verliert dort die Zeit, die für mehr als einen dritten Platz nötig gewesen wäre.
Der Vorsprung von Marion Chevrier ist schnell aufgebraucht. So fällt sie zunächst auf den vierten Platz zurück und kann das auch nicht mehr verbessern. Der Übergang ins letzte Flachstück gelingt ihr nicht und so ist es nur der vierte Platz.
Thea Louise Stjernesund hat es ebenfalls noch in den zweiten Lauf geschafft und will das jetzt natürlich wiederholen. So kommt es, dass die Norwegerin zwischendurch an der Bestzeit kratzt. Weil aber der untere Teil bei Weitem nicht so stark war, landet sie mit sieben Zehnteln Rückstand auf dem zweiten Platz.
Wie geht Nina Good das jetzt an? Vor allem im mittleren, steileren Teil kommt sie gut klar, bleibt dann aber zu weit von den Stangen weg. Auch für die Schweizerin bleibt so nur der dritte Platz.
Nina O'Brien kommt jetzt nicht so gut rein. Sie zieht eher zurück, als dass sie nach vorne drückt. Im Steilhang macht sich das dann noch deutlicher bemerkbar, so dass es am Ende ein dritter Platz mit eineinhalb Sekunden Rückstand wird.
Die Französin ist jetzt mit einem ganz anderen Tempo unterwegs. Vom Start Weg kann sie ihren Vorsprung aus dem ersten Lauf deutlich ausbauen, lässt sich von einem kleinen Hakler nicht aus dem Konzept bringen und bringt mit 82 Hundertsteln Vorsprung die deutliche Führung nach unten!
Mit Anuk Brändli kommt gleich die nächste Scheizerin. Oben ist sie flotter unterwegs, im unteren Teil aber ist Brändli doch deutlich langsamer unterwegs. So hat sie am Ende eine Sekunde Rückstand auf ihre Teamkollegin.
Mélanie Meillard eröffnet jetzt den zweiten Durchgang. Sie wird sich also als Erste dem vom deutschen Trainer Markus Lenz gesetzten Kurs stellen. Und Meillard macht das erstmal ordentlich. Im steileren Teil sind die Tore weniger direkt gesteckt, bevor es für sie dann nach etwas mehr als 56 Sekunden ins Ziel geht.
20:50
Es ist alles gerichtet
Nur noch wenige Minuten, dann wird der zweite Durchgang starten. Das Wetter ist nicht besser geworden und der Schneefall sorgt jetzt schon für Winterstimmung. Was die Fahrerinnen davon halten, werden wir dann gleich sehen.
19:28
Pause in den USA
Damit geht es in Copper Mountain jetzt in die Pause. Der zweite Durchgang soll um 21 Uhr starten. Bis dahin!
19:28
Die Schweiz stark vertreten
Und die Schweizerinnen? Die haben sich fröhlich über die obere Hälfte des Tableaus verteilt. Mit Ausnahme von Sue Piller, die eben früh ausgeschieden ist, haben sich alle Fahrerinnen in den besten 32 platziert. Ganz vorne mit dabei ist natürlich Wendy Holdener, die mit dem zweiten Platz alle Chancen hat. Und auch Camille Rast (6.) wird noch ein bisschen nach oben schielen. Auch die später gestarteten Sportlerinnnen wie Eliane Christen (13.), Aline Daniot (23.) oder Anuk Brändli (29.) haben sich jeweils gut nach vorne kämpfen können.
19:24
Zwei Österreicherinnen in den TopFive
Mit Katharina Liensberger auf Platz drei und Katharina Truppe auf dem fünften Platz kann das österreichische Team zufrieden auf den ersten Lauf schauen. Und auch die beiden weiteren Katharinas Gallhuber und Huber haben sich mit den Plätzen 14 und 15 noch sehr solide platziert. Vor allem Gallhuber konnte zu einem Zeitpunkt gute Zeiten fahren, als andere schon arge Probleme hatten. Franziska Gritsch ist leider ausgeschieden. Ebenso Lisa Hörhager, die richtig gut unterwegs war und dann wenige Tore vor Schluss stürzte.
19:21
So erging es dem DSV-Trio
Mit dem Ausscheiden von Celine Sommerova ist der erste Durchgang jetzt also beendet. Als Emma Aicher und Lena Dürr ins Ziel gekommen sind, war noch nicht klar, für was die Läufe gut waren. Richtig zufrieden waren die Beiden da nicht. Es zeigte sich aber, dass die Leistungen doch einiges Wert sind. Und so gehen sie jetzt auf Platz sieben und neun in den zweiten Durchgang. Für einen Platz ganz vorne wird das wahrscheinlich nicht mehr reichen. Mitspielen im Kampf um die vorderen Plätze können sie aber allemal. Erfreulich geht es auch für Jessica Hilzinger aus. Sie zeigt ebenfalls einen guten Lauf und qualifiziert sich zum ersten Mal in dieser Saison für den zweiten Durchgang.
Sue Piller ist jetzt auch noch an der Reihe. Aber für sie wird das leider kein langer Lauf. Denn schon nach wenigen Toren fädelt sie ein, stürzt und ist leider raus.
19:11
So sieht es an der Spitze aus
Während sich weiter die Athletinnen auf den Weg nach unten machen und wir noch auf den Start von Sue Piller warten, können wir schon mal einen Blick auf die Spitze werfen. Wie erwartet führt Mikaela Shiffrin das Klassement an. Wenn auch nicht so deutlich, wie erwartet. 28 Hundertstel hinter ihr steht Wendy Holdener auf dem zweiten Platz, Katharina Liensberger hat einen Rückstand von 69 Hundertsteln und ist Dritte. Gemeinsam mit der viertplatzierten Lara Colturi werden diese Fahrerinnen wahrscheinlich das Podest unter sich ausmachen. Denn der Abstand auf die folgenden Fahrerinnen beträgt auch nochmal fast eine halbe Sekunde.
Und schon in da die nächste Schweizerin! Aline Danioth macht sich jetzt auf den Weg durch die Stangen. Und das läuft gut! Nach einem etwas verhalteneren Start dreht sie auf, findet ihren Schwung und schiebt sich noch auf den 24. Platz. Damit dürfte sie noch einmal ran dürfen.
Anuk Brändli macht es genau anders herum. Sie beginnt locker und flott, verliert aber nach unten hin. Ob der 26. Platz für den zweiten Lauf reichen, muss sie jetzt erst noch sehen.
Hilzinger wird hier nach unten hin besser. Sie findet immer mehr in ihren Fluss, ist flüssig zwischen den Stangen unterwegs und darf sich damit über den 20. Platz und die erste Qualifikation in dieser Saison freuen!
Die beiden Fahrerinnen vor Nicole Good haben gezeigt, dass hier schon noch was geht. Kann sie das jetzt auch nutzen? Good fängt gut an, rutscht im Mittelteil noch etwas nach hinten. Die letzten Tore spülen sie aber nochmal vor und so kann sie sich über den 24. Platz freuen.
Aline Höpli beendet jetzt die Gruppe der ersten 30 Athletinnen. Sie findet aber noch nicht den Zugang zum Lauf. vor allem oben scheint sie sehr vorsichtig zu sein und kommt auch später nicht mehr richtig rein. Platz 23 kann für den zweiten Lauf reichen, muss aber auch nicht.
18:47
Hörhager steht wieder
Nachdem Hörhager kurz betreut wurde, ist sie jetzt aber auf eigenen Beinen aus dem Zielhang gegangen. Zum Glück!
Hat Lisa Hörhager gesehen, dass da noch was geht? Denn auch sie bleibt am Drücker, ist flott unterwegs und leistet sich fast keine Fehler. Und dann ist es drittletzte Tor, an dem Sie einfädelt und stürzt! Da fliegt sie bis auf die Ziellinie und bleibt dort auch erstmal liegen. Hoffentlich ist ihr da nichts passiert.
Direkt danach ist Eliane Christen an der Reihe und macht ihre Sache richtig gut! Der Rhytmus passt, das Tempo auch und so spielt sie in den Top 15 mit! Weniger als zwei Sekunden Rückstand hat hier schon lange keiner mehr geschafft. Das konnte sich doch wirklich sehen lassen.
Da ist Ana Bucik Jogan doch wieder deutlich langsamer unterwegs. Sie arbeitet den gesamten Lauf, um nicht zu weit zurück zu fallen. So fehlt natürlich die Lockerheit und sortiert sich auf dem 22. Platz ein.
Bei Katharina Gallhuber sieht das jetzt schon wieder besser aus! Sie nimmt die Piste gut an, gibt im Steilhang Gas und kommt mit einem sehr ordentlichen 13. Platz rein. Zwei Sekunden Rückstand sind zu diesem Zeitpunkt wirklich gut!
Viel besser läuft es für Leona Popovic aber gerade auch nicht. Sie kann den Kurs gut annehmen und verliert zumindest durch den Rhythmus keine Zeit. Aber alles andere passt einfach nicht so zusammen, um weiter nach vorne zu fahren.
Kann Lara Della Mea da aktiver rangehen? Das sieht erstmal gut aus. Sie bleibt eng an den Toren und ist eher flink unterwegs. 2.60 Sekunden Rückstand reichen dann am Ende für den 14. Platz. Die Abstände ab dem fünften Platz sind im Moment schon richtig knapp. Und vorne an der Spitze ist einfach viel Luft.
Mit Marion Chevrier ist die nächste Französin unterwegs. In den ersten Toren wirkt sie noch sehr passiv, kommt dann aber gut in ihren Fluss. Aber auch Chevrier verpasst einen Übergang, kommt nicht mehr nach vorne und wird erstmal 17.
Es wird jetzt gerade auber auch nicht leichter. Hanna Aronsson Elfman kämpft mit dem Kurs, mit dem Schnee und der Sicht und kann sich immerhin ins Ziel kämpfen. Der 14. Platz sichert ihr zwar den zweiten Lauf, aber auch sie wollte da sicher mehr.
Beim Blick ins Gesicht von Marie Lamure fällt gerade vor allem auf, dass es begonnen hat, zu schneien. Hoffentlich beeinträchtigt das die Sicht nicht zu arg. Lamure verdreht es in ihrem Lauf ein paar Mal zu oft, weshalb es bei ihr auch weit nach hinten geht. Über drei Sekunden sind ihr da einfach zu viel. Im Moment kommt wirklich keine mehr so richtig klar.
Und da ist Kanada mit Laurence St-Germain. Sie legt viel in ihren Lauf, bekommt aber nicht immer die richtige Portion Gefühl auf die Piste. Eins, zwei Mal geht es dann noch weiter weg von der Ideallinie, weshalb bei ihr ein 14. Platz dabei heraus springt.
Mit Mina Fürst Holtmann ist die erste Norwegerin unterwegs. Und auch sie kann oben nichts ausrichten. Holtmann kommt aber vor allem im unteren Teil besser klar, weshalb sie sich noch etwas nach vorne schieben kann. Aber auch sie landet, wie sollte es gerade anders sein, auf Platz zehn.
Das waren jetzt mal wieder etwas schnellere erste Tore. Das schlägt sich auch gleich in der ersten Zwischenzeit wieder. Allerdings rutscht sie immer wieder von den Stangen weg, verliert ihren zwischeneitlich siebten Platz und landet am Ende ebenfalls auf dem zehnten Rang. Mikaela Shiffrin führt noch immer vor Holdener und Liensberger.
Tut es Huber ihren Teamkolleginnen gleich und kommt so richtig schnell nach unten? Das wird schwierig, denn sie baut immer wieder Fehler ein, die ihr viel Zeit kosten. Ein verpasster Übergang kommt dann noch dazu, wodurch sie am Ende auf Rang elf geführt wird.
Nachdem Paula Moltzan gestern gestürzt war, geht sie heute den Slalom gleich wieder mit Biss an. Weil der ganze Lauf aber nicht flüssig läuft, reicht es auch bei ihr nur für den zehnten Platz. Auch, wenn das kein vorderer Platz ist, wird sie natürlich vom Publikum gefeiert.
Cornelia Öhlund bekommt im oberen Teil die Stange auf die Ski und verliert zu viel an Boden. Nachdem sie danach auch nochmal komplett quer stand, reicht es mit 3.74 Sekunden Rückstand auch nur für den letzten Platz.
Oh, auch Mélanie Meillard tut sich arg schwer. Im flachen Teil steht sie einmal komplett quer und kommt auch sonst nicht in den richtigen Fluss. Mit hängendem Kopf und Platz zehn rutscht sie im Ziel in Richtung Ausgang.
Der Lauf von Anna Swenn Larsson sieht zunächst etwas flüssiger aus, aber auch sie hat immer wieder kleine Schwierigkeiten und kann das Tempo nicht hoch genug halten. Auch für sie geht es nur auf den achten Platz. Ist die Führung von Mikaela Shiffrin jetzt schon sicher?
Katharina Truppe versucht jetzt ihr Glück. Aber auch sie beißt sich die Zähne an den guten Zeiten der schnellsten Fahrerinnen aus. Kurz vor dem Ziel muss sie dann noch einen Fehler ausbessern und kassiert ebenfalls einen Rückstand von über einer Sekunde.
Dann ist jetzt Emma Aicher an der Reihe. Es ist wieder ein ähnliches Bild. Auch bei Aicher fehlt in den ersten Toren etwas die Aggressivität. Im Steilen kommt sie gut zurecht und bleibt dabei. In den flachen Bereichen aber kommt auch Aicher nicht richtig nach vorne. So wird es ein sechster Platz, kurz vor ihrer Teamkollegin Dürr.
Durchatmen ist nicht, denn Lara Colturi ist auf der Piste. Auch sie hat kleinere Probleme in den ersten Toren, rutscht immer mal wieder etwas und kommt ebenfalls nicht so richtig auf Tempo. Im unteren Teil des Laufs bleibt ihr Rückstand konstant, was sie auf den vierten Platz bringt.
Jetzt wird es ernst für Lena Dürr. Einen Stockschub gönnt sie sich nach dem Start, kommt dann aber nicht ganz so flüssig durch die ersten Tore wie ihre Vorfahrerinnen. So sammelt sie früh eine halbe Sekunde Rückstand ein und kann auch im Steilhang nicht genug aufdrehen. Es passieren immer wieder Kleinigkeiten, die am Ende für über eine Sekunde Rückstand und den fünften Platz sorgen. Da sieht sie schon relativ enttäuscht aus.
Ah, da haut es Liensberger schon nach wenigen Toren eine Stange auf den Ski. Den dadurch entstandenen Rückstand holt sie im Steilstück aber fast wieder auf. Sie bleibt die gesamte Fahrt über dran, verliert unten aber etwas Zeit. So wird es ein dritter Platz.
Die Lautstärke im Publikum hat es angekündigt: Mikaela Shiffrin ist gestartet. Die Lokalmatadorin kommt richtig schnell rein in ihren Rhythmus, kann sich aber nicht entscheidend von Holdener absetzen. Sie bleibt aber knapp in Führung, drückt unten alle Tore einfach nur weg und landet mit 28 Hundertsteln Vorsprung auf dem ersten Platz.
Während Rast unten noch ratlos da steht, geht es oben schon für Zrinka Ljutic los. Sie hat am Ende des ersten steileren Stückes einen kleinen Hakler, bleibt aber gut dran. Das sieht gut aus, bis sie kurz vor dem Ziel mit einem Ski wegrutscht und dadurch einfädelt! Ist das bitter für die Kroatin.
Und direkt hinterher kommt mit Camille Rast die nächste Schweizerin. Die fängt etwas ruhiger an und kann im Flachstück nicht ganz so viel Geschwindigkeit aufbauen. Große Fehler macht sie nicht, aber trotzdem ist RAst detulich langsamer. Neun Zehntel Rückstand bringt sie da mit ins Ziel.
Und auf geht es! Wendy Holdener geht den Lauf als Erste an. Nach einem ersten steilen Teil wird es flacher. Wer in diesem Abschnitt Fehler macht, der bekommt wahrscheinlich ordentlich Probleme mit dem Tempo. Kurz vor dem Ziel ist es dann nochmal gefragt, flink zu sein. Holdener jedenfalls schwingt nach 53.22 Sekunden ab.
17:57
Gleich geht es los
Die Vorläufer sind unterwegs und in Copper Mountain ist alles bereit für den ersten Durchgang. Die Bedingungen sind ähnlich gut wie gestern, nur die Sonne hat den Weg durch die Wolken noch nicht gefunden.
17:51
Wer sind die Favoritinnen?
Müssen wir spekulieren, wer hier als große Favoritin in das Rennen geht? Nein. Dass Mikaela Shiffrin als absolute Slalom-Queen ins Rennen geht, ist mehr als sicher. Nach Shiffrin ist dann in dieser Saison Lara Colturi zu nennen, die bei beiden Slaloms sozusagen die Beste des Rests war. Ein Saisonstart mit zwei zweiten Plätzen kann sich durchaus sehen lassen. Dann haben wir ja auch schon einen Blick auf die beiden schnellsten Schweizerinnen geworfen und auch Lena Dürr und Emma Aicher sind gut für einen Platz ganz weit vorne. Wenn denn alles zusammen passt.
17:42
So geht die Schweiz ins Rennen
Mit Wendy Holdener und Camille Rast werden gleich zwei Schweizerinnen das Rennen eröffnen. Holdener fuhr in den beiden bisherigen Slaloms zwei Mal in die TopTen, Rast kletterte in Gurgl auf das Podest. Somit ist auch heute wieder mit den beiden zu rechnen. Aber wenn die beiden durch sind, ist noch lange, lange nicht Schluss. Melanie Meillard wird ebenfalls noch auf eine gute Platzierung schielen. Es folgen dann noch Elane Christen und Aline Höpli am Ende der ersten Hälfte. Nicole Good, Anuk Brändli, Aline Danioth und Sue Piller vervollständigen das Team aus der Schweiz.
17:39
Das Aufgebot Österreichs
Aus Österreich sind sechs Fahrerinnen dabei. Und alle werden innerhalb der ersten 30 Starterinnen starten. Bisher fehlt dem ÖSV aber noch der entscheidende Durchbruch im Slalom. Den Auftakt macht Katharina Liensberger (5), kurz darauf folgt dann Katharina Truppe. Diese schaffte es in dieser Saison bereits einmal auf den sechsten Platz. Katharina Huber geht mit der Nummer 14 ins Rennen, Katharina Gallhuber, Franziska Gritsch und Lisa Hörhager folgen dicht beieinander mit den Nummern 25, 27 und 29.
17:36
Die Aussichten der deutschen Starterinnen
Mit Lena Dürr und Emma Aicher sind gleich zwei DSV-Athletinnen in der ersten Startgruppe dabei. Dürr, konnte gestern im Riesenslalom schon richtig abliefern und sich über ihr bestes Ergebnis in dieser Disziplin freuen. Mit der Motivation wird sie heute in ihre Paradedisziplin gehen. Emma Aicher dagegen hatte gestern mehr Probleme. Aber auch sie kann in ihrer aktuellen Slalom-Form absolut um das Podest mitfahren. So bereits geschehen in Levi bei ihrem dritten Platz. Das Ziel von Jessica Hilzinger wird einmal mehr das Erreichen des zweiten Durchgang sein. Das ist ihr in dieser Saison noch nicht gelungen.
17:33
Guten Abend!
Guten Abend und herzlich willkommen zum Slalom der Frauen in Copper Mountain. Nach dem Riesenslalom gestern geht es heute also durch die Stangen. Um 18 Uhr soll es losgehen.