Eintracht Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche geht davon aus, dass das Europa-League-Rückspiel im Camp Nou in Barcelona zu einer Art Heimspiel werden kann. Zudem reagierte er auf Vorwürfe aus Katalonien.
"Man sieht, welche Power unsere Fans haben und wie sie uns unterstützen. Ich bin 100-prozentig davon überzeugt, dass unsere Jungs mehr Stimmung machen und deutlich lauter sind als die Barca-Fans!", sagte Markus Krösche der "Bild". Die Hessen gastieren am Donnerstagabend (21:00 Uhr/RTL) im Viertelfinale beim FC Barcelona. Nach dem 1:1-Remis im Hinspiel rechnen sich die Adler gute Chancen aufs Weiterkommen aus.
Die Fans können für Krösche dabei durchaus den Unterschied machen. "Definitiv. Es zeigt den Spielern, was Eintracht für ein Klub ist. Das ist eine Extra-Motivation, erzeugt Zusammenhalt und sorgt für eine Verbindung. Diese Emotionen will und braucht jeder Spieler", sagte der 41-Jährige.
Schon am Dienstagabend waren zahlreiche Fans in Katalonien angekommen, am Spieltag könnten es nach Schätzungen des Vereins circa 30.000 werden.
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Markus Krösche reagierte zudem auf Vorwürfe aus Barcelona, der Rasen im Frankfurter Rund sei nicht bespielbar gewesen. Sowohl Trainer Xavi als auch mehrere Spieler hatten sich nach dem Unentschieden im Hinspiel öffentlich beschwert.
"Die Debatte über den Rasen war lächerlich. Der Rasen war völlig in Ordnung", zitiert "Sport Bild". Die Eintracht habe den Rasen auf Wunsch der Gäste aus Spanien eigens vor dem Anpfiff noch einmal bewässert. Unverständlich aus Sicht der Frankfurter also, dass gar Barca-Präsident Joan Laporta anschließend von einem "trockenen" Untergrund sprach.
Torhüter Kevin Trapp hatte derweil Details aus einem Gespräch mit seinem Nationalsmannschaftskollegen Marc-André ter Stegen verraten, wie die Antwort der Katalanen ausfallen wird: "MarcAndré ter Stegen hat mir gesagt, dass im Camp Nou gefühlt Wasserpfützen auf dem Platz stehen, so nass, wie er ist."

























