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Eine Klobürste als Symbolik: Braunschweig stürzt ab

Trainer Henrik Pedersen betreut Eintracht Braunschweig erst seit diesem Sommer
Trainer Henrik Pedersen betreut Eintracht Braunschweig erst seit diesem Sommer
Foto: © getty, Matthias Kern
02. September 2018, 12:29

Kein Manager, keine Siege, keine Perspektiven - in der aktuellen Verfassung droht Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig ein Absturz in die Fußball-Regionalliga. In der 3. Liga sind die Niedersachsen am Tabellenende angekommen.

Symbolträchtiger geht es kaum: Als Eintracht Braunschweigs Absturz ans Drittliga-Tabellenende besiegelt war, flog eine Klobürste aus dem Gästeblock in den Innenraum des Unterhachinger Sportparks. Die 500 mitgereisten Fans hatten genug gesehen, nach der 0:3 (0:1)-Schlappe der Niedersachsen verließen sie geradezu fluchtartig das Stadion.

Exakt 460 Tage nach dem knappen Scheitern der Norddeutschen in der Bundesliga-Relegation gegen den benachbarten VfL Wolfsburg stehen die Zeichen bei den Löwen auf Viertklassigkeit.

Kein Manager, keine Siege, keine Perspektiven - beim deutschen Meister von 1967 muss in der Länderspielpause dringend der Resetknopf gedrückt werden.

Fürstner: "Auseinanderbrechen ist nicht der Charakter der Mannschaft"

Trainer Henrik Pedersen bleibt kaum mehr übrig, als auf einen Neustart zu hoffen. "Es wird uns gut tun, dass wir jetzt zwei Wochen richtig gut trainieren können. Dann wollen wir mit neuer Energie zurückkommen", sagte der Däne, der zu Saisonbeginn Langzeitcoach Torsten Lieberknecht nach zehn Jahren abgelöst hatte.

Lieberknechts langjähriger Partner Marc Arnold war am Donnerstag vergangener Woche als Manager beurlaubt worden.

Dem 40 Jahre alten Skandinavier blieb aber auch bei der Niederlage gegen den neuen Tabellenführer nicht verborgen, dass es nicht nur fußballerisch bei seinen Schützlingen klemmt: "Man sieht, dass unsere Spieler sich viele Gedanken machen und mit Kleinigkeiten zu kämpfen haben."

Und auch der neue Kapitän Stephan Fürstner hat dieses Problem erkannt. "Der Kopf spielt momentan bei jedem Einzelnen mit. Das ist unverkennbar und das braucht man auch nicht wegzudiskutieren. Jetzt auseinanderzubrechen ist aber nicht der Charakter der Mannschaft", erklärte der bundesligaerfahrene Mittelfeldspieler, der im Sommer von Union Berlin nach Braunschweig gewechselt war.

Haching-Präsident: "Irgendwann ist der Aufstieg sicherlich ein Thema"

Ungeachtet des sportlichen Höhenfluges will man bei den Platzherren zumindest offiziell noch nichts vom Aufstieg wissen. "Wir werden die Situation nicht überbewerten und nicht abheben. Dafür habe ich im Fußball schon zu viel erlebt", sagte Unterhaching-Präsident Manfred Schwabl nach der einseitigen Begegnung.

Man lasse sich für höhere Ziele zwei bis drei Jahre Zeit, so der ehemalige Nationalspieler, aber es sei erfreulich, dass die junge Truppe immer erwachsener werde: "Irgendwann einmal ist der Aufstieg bei uns sicherlich ein Thema." Wenn der aktuelle Erfolg anhält, womöglich doch schon am Ende dieser Spielzeit.

Platz eins musste der VfL Osnabrück räumen, weil er beim Halleschen FC nicht über ein 1:1 (0:0) hinauskam. Die Rote Laterne des Tabellenletzten gaben die Sportfreunde Lotte ab, die mit 3:1 (3:1) beim Karlsruher SC ihren ersten Saisonsieg feierten.

Aufsteiger KFC Uerdingen kletterte nach dem 1:0 (0:0) bei Preußen Münster auf den zweiten Rang. Nach zwei Niederlagen stabilisierte sich Hansa Rostock mit dem 3:0 (2:0) beim SV Meppen im Tabellenmittelfeld.

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