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BVB-Gegner im Check: So stark ist Atalanta Bergamo

Nicht zu unterschätzen: Atalanta Bergamo spielt eine gute Rolle in der Serie A
Nicht zu unterschätzen: Atalanta Bergamo spielt eine gute Rolle in der Serie A
Foto: © getty, Marco Luzzani
15. Februar 2018, 15:34
sport.de
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Am Donnerstag trifft Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund im Hinspiel des Europa-League-Sechzehntelfinals auf den italienischen Vertreter Atalanta Bergamo (ab 19 Uhr im sport.de-Liveticker). Die Lombarden gelten als Favoritenschreck, ließen in der Gruppenphase Lyon und Everton hinter sich. Auf den BVB wartet ohne jeden Zweifel eine höchst unangenehme Aufgabe. Im sport.de-Gegnercheck stellen wir den Vorjahres-Vierten der Serie A vor.

Der Verein: Der 1907 gegründete Traditionsverein Atalanta ist im beschaulichen Bergamo zuhause. Die rund 120.000 Einwohner zählende Stadt liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mailand am Fuß der Alpen. Ihre Heimspiele tragen die Nerazzurri normalerweise im altehrwürdigen Stadion Atleti Azzurri d'Italia aus. Da die vor 90 Jahren erbaute Arena den Anforderungen der UEFA nicht gerecht wird, zieht der Klub international ins Mapei Stadium in Reggio Emilia um.

Meister wurde Atalanta bislang nie. Einer der größten Erfolge gelang 1988, als der Verein als Zweitligist (!) ins Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger einzog. Seit 2011 ist Bergamo fester Bestandteil der Serie A.

Die aktuelle Saison: Nach 24 Liga-Partien liegt Atalanta mit 37 Zählern auf Rang acht der italienischen Eliteklasse. Derzeit beträgt der Rückstand auf den Tabellensechsten Sampdoria vier Punkte.

Mit drei Siegen aus den ersten fünf Rückrunden-Begegnungen ist Bergamo gut aus den Startlöchern gekommen. Die Generalprobe für das Duell mit dem BVB ging allerdings in die Hose: Bei Kellerkind FC Crotone reichte es nur zu einem schmeichelhaften 1:1 (0:0).

In der Europa League überzeugten die "Orobici" dagegen ausnahmslos und schlossen die hochkarätig besetzte Gruppe E noch vor Olympique Lyon und Everton als ungeschlagener Erster ab. 14 Tore in sechs Spielen dokumentieren die offensive Qualität des Teams.

Ein wahres Meisterstück gelang Bergamo im Viertelfinale der Coppa Italia, als der formstarke SSC Neapel ausgeschaltet werden konnte. In der Runde der letzten Vier geht's gegen Juventus, das sich im Hinspiel nur knapp mit 1:0 durchsetzte.

Übrigens: Atalanta und Borussia Dortmund standen sich in der Frühphase der Saison schon einmal gegenüber. Im Trainingslager in österreichischen Altach setzten sich die Italiener mit 1:0 durch.

Die Schlüsselspieler: Bergamo verfügt aktuell über den zweitjüngsten Kader der Serie A. Innenverteidiger Andrea Masiello ist der einzige Profi jenseits der 30.

Unumstrittener Anführer der Mannschaft ist der argentinische Nationalstürmer Alejandro "Papu" Gómez. Der 1,65 Meter kleine Edeltechniker gilt als Herzstück des Atalanta-Angriffs. Im Vorjahr trug das Schlitzohr 16 Treffer und zwölf Vorlagen zum sensationellen Abschneiden in der Liga bei.

Im Mittelfeld ziehen Shootingstar Bryan Cristante, der Schweizer Nationalspieler Remo Freuler und England-Rückkehrer Marten de Roon die Fäden. Das lauf- und zweikampfstarke Trio macht das Zentrum dicht und leitet schnelle Gegenstöße ein. Vorne genießt der schussgewaltige Linksfuß Josip Ilicic alle Freiheiten.

Der Trainer: Seit anderthalb Jahren ist Gian Piero Gasperini der starke Mann in Bergamo. Nach Stationen in Palermo, Mailand und Genua landete der erfahrene Übungsleiter in der nördlichen Lombardei. Eine echte Erfolgsgeschichte: Gleich in seinem ersten Jahr führte er Atalanta in die Spitzengruppe der Serie A. Zur Belohnung wurde der 60-Jährige von der "Gazzetta" zum Trainer des Jahres 2017 gekürt.

Gasperini legt viel Wert auf Kompaktheit. Seine Schützlinge rennen sich regelrecht die Seele aus dem Leib, um den eigenen Strafraum zur Sperrzone zu machen.

Eine eng gestaffelte Dreierkette bildet die Basis aller Systeme, die der Trainer spielen lässt. Ob im 3-5-2 oder im 3-4-2-1 - eine stabile Defensive ist stets die oberste Maxime.

Die Stimmen: Gasperini äußerte sich im Vorfeld optimistisch. "Nach der Auslosung lautete unser primäres Ziel eigentlich, bloß keine peinliche Figur abzugeben. Und jetzt haben wir plötzlich die Chance aufs Achtelfinale. Natürlich ist Atalanta der Underdog, die Rolle gefällt uns aber offensichtlich", so der 60-Jährige.

Für Mittelfeld-Juwel Bryan Cristante ist das Kräftemessen mit dem deutschen Top-Klub ein Karriere-Highlight: "Ich habe mir im Netz viel von der Atmosphäre angeschaut. Das ist echt ein Hammer, jetzt selbst beim BVB zu spielen."

Die Prognose: Auch wenn Atalanta noch mit Schwankungen zu kämpfen hat, verfügt das Team taktisch und spielerisch über genügend Qualität, um dem BVB gefährlich zu werden. Coach Gasperini hat eine erfolgshungrige Einheit geformt, die sich auf internationaler Bühne beweisen will. In Dortmund gilt die Europa League vielen dagegen nur als "Trostrunde". Vorteil Bergamo?

Entscheidend dürfte sein, wie die Italiener mit der besonderen Atmosphäre im Signal Iduna Park umgehen. Bewahren sie im schwarz-gelben Hexenkessel kühlen Kopf, kann der Coup gelingen.

Heiko Lütkehus

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