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40 Jahre Demütigung: Bayerns höchste Pleite

Die Anzeigetafel im Münchener Olympiastadion spricht Bände
Die Anzeigetafel im Münchener Olympiastadion spricht Bände
Foto: © imago sportfotodienst
09. Oktober 2016, 13:32

Am 9. Oktober jährt sich zum 40. Mal die höchste Niederlage in der Vereinsgeschichte des FC Bayern München. sport.de blickt zurück auf die historische Pleite.

Als die Partie der Bayern gegen Schalke am 9. Oktober 1976 um 15:30 Uhr angepfiffen wurde, dachte wohl niemand der 49.000 Zuschauer im Olympiastadion daran, dass er einem historischen Spiel beiwohnen würde. In den folgenden 90 Minuten des 9. Spieltags der Saison 1976/77 sollte sich das jedoch ändern.

Schalke begann vom Start weg mit viel Druck, setzte gleich den ersten Schuss an den Pfosten des Tores von Sepp Maier und ging anschließend bereits in der 11. Minute dank Klaus Fischer in Führung. Das kann ja mal passieren, werden sich die Bayern-Stars um Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß gedacht haben – doch da nahm das Unheil schon seinen Lauf.

Sepp Maier verletzte sich bei einer Abwehraktion, musste aber dennoch weiterspielen. Anschließend verschenkte Müller die große Chance zum Ausgleich. Das waren nur die ersten Anzeichen eines rabenschwarzen Tages für die Bayern, denn eine Minute vor der Pause gelang Erwin Kremers das 2:0 für die Gäste zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt.

Nach der Pause ging es rund

FCB-Coach Dettmar Cramer reagierte und wechselte unter anderem den angeschlagenen Georg Schwarzenbeck zur Halbzeit aus. Doch es half alles nichts. In der 46. Minute schlug Fischer, der sich zum überragenden Spieler der Partie entwickelte, zum zweiten Mal zu. Sein sehenswerter Tiefflieger-Flugkopfball knapp über der Grasnarbe landete punktgenau im Netz.

"Das war eine sensationelle Partie. So was bleibt im Gedächtnis. Es lief alles fantastisch für uns. Bayern hat irgendwann aufgegeben. Und wir haben weitergemacht, immer weitergemacht", erinnerte sich der zweitbeste Torjäger der Bundesliga-Geschichte später. In der Tat zeigten die Königsblauen kein Erbarmen, innerhalb von 18 Minuten nahmen sie den späteren Rekordmeister völlig auseinander.

Zack! 64. Minute – Manfred Dubski 4:0. Zack! 67. Minute – Klaus Fischer 5:0. Zack! 74. Minute - Rüdiger Abramczik 6:0! Den Schlusspunkt setzte standesgemäß der Mann des Spiels, Klaus Fischer. Zack! 82. Minute – 7:0. In Worten: Sieben zu Null! "Ja, das muss man sich mal vorstellen. Der deutsche Rekordmeister! So hoch wie gegen uns hat der doch noch nie verloren", sagte Fischer vor wenigen Jahren. Heute erscheint solch eine Niederlage des amtierenden Meisters tatsächlich nahezu unmöglich.

Doch Ende der Siebziger war das anders. Die Roten beendeten die Saison 1977 nur auf dem siebten Platz, Deutscher Meister wurden die überragenden Gladbacher. Schalke schnappte sich unter Coach Friedel Rausch den zweiten Rang, Klaus Fischer war mit 24 Treffern viertbester Torjäger der Saison. Die Bayern dagegen brauchten noch zwei Jahre, um sich von der Schwächephase dieser Zeit zu erholen. Erst 1980 holten sie wieder einen Meistertitel.

Florian Pütz

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