Millionen-Hammer beim FC Bayern: Die Fußball-Frauen des Vereins haben ihren Gesamtumsatz in der vergangenen Saison verdoppelt - auf 7,2 Millionen Euro.
Die Münchnerinnen zählen damit nun zu den zehn finanzstärksten Klubs der Welt. Die Zahlen veröffentlichte die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte in ihrem jährlichen Überblick "Football Money League".
Krösus im Frauen-Fußball ist demnach Champions-League-Sieger FC Arsenal (25,6 Millionen Euro) vor Stadtrivale FC Chelsea (25,4) und dem entthronten Vorjahres-Ersten FC Barcelona (22,0).
Der FC Bayern kletterte im Ranking vom 13. auf den 9. Platz. Einziger weiterer deutscher Klub unter den Top 15 ist Eintracht Frankfurt mit einem Umsatz von 4,7 Millionen. Für die Hessinnen ist dies allerdings ein Rückschritt: Sie lagen im Vorjahr noch bei 6 Millionen Euro Umsatz.
FC Bayern und Co. knacken 150-Millionen-Marke
Deloitte listete zum vierten Mal die 15 umsatzstärksten Frauen-Fußballvereine weltweit auf. Aufgrund fehlender Daten konnten wichtige Märkte wie die USA oder Australien allerdings nicht berücksichtigt wurden.
Der Gesamtumsatz (158 Millionen) der Top 15 des Rankings lag trotzdem erstmals über der 150-Millionen-Marke - ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Der FC Bayern profitierte in der Bewertung stark von seinem Turniersieg bei der neu geschaffenen Kleinfeldserie World Sevens Football (W7F).
Bei dem in Portugal ausgespielten Mini-Wettbewerb im vergangenen Mai kassierten die Münchnerinnen rund 2,3 Millionen Euro - und damit etwa eine Million mehr als es 2025 für den Gewinn der Champions League gab.
In der Frauen-Bundesliga ist der FC Bayern wie bei den Männern ohnehin das Maß der Dinge. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten VfL Wolfsburg bereits nach 14 Saisonspielen.
Zuletzt gewannen die Münchnerinnen dreimal in Folge die Meisterschaft.


























