Brutaler Einstand für Aaron Rodgers bei den New York Jets. Bei seinem Jets-Debüt gegen die Bills verletzte sich Rodgers schwer und reißt sich die Achillessehne. Damit ist die NFL-Saison für den Quarterback gelaufen. Vorerst wird Backup Zach Wilson starten. Doch die Jets könnten noch zuschlagen und einen weiteren Quarterback verpflichten. Diese Spieler aus dem Free-Agent-Markt könnten Rodgers ersetzen.
Joe Flacco
Ein bekanntes Gesicht. Flacco spielte in den vergangenen beiden Saison bei den Jets, setzte sich aber nicht als Starter durch. Er kennt die Jets, er kennt die Offense und das Playbook. Aber seine Stats überzeugten zuletzt nicht, der 38-Jährige warf vor allem kurze Pässe und gilt als wenig mobil. Im Sommer erhielt er keinen Vertrag in der NFL.
Colt McCoy
Spielte zuletzt bei den Arizona Cardinals wurde dort jedoch jüngst entlassen. In den vergangenen fünf Saison brachte der Karriere-Backup 68 Prozent seiner Pässe an den Mann. Elf Mal durfte er in dieser Zeit von Beginn an ran und kam dabei auf acht TD-Pässe und neun Interceptions.
Nick Foles
Der frühere Super-Bowl-MVP hat längst seinen Glanz verloren.
Nach seinem Wechsel von den Philadelphia Eagles suchte er vergeblich sein Glück und entwickelte sich zu einer Art QB-Wandervogel.
Der 34-Jährige setzte sich zuletzt nicht bei den Indianpolis Colts durch und wurde dort im Mai entlassen.
Carson Wentz
Seit seinem Kreuzbandriss 2017 im Karriere-Sinkflug.
Bei den Washington Commanders spielte er in der vergangenen Saison in den ersten sechs Spiele, dann verletzte er sich am Ringfinger, anschließend kam er nur noch in Week 17 zum Zug.
Matt Ryan
Der 37-Jährige ist inzwischen TV-Experte beim amerikanischen Sender CBS. Bei der Verkündung betonte er aber explizit, dass dies nicht das Karriereende sei. Der Quarterback führte 2017 die Atlanta Falcons in den Super Bowl und wurde zum MVP der Regular Season. Nach 14 Jahren Atlanta ging es im letzten Jahr nach Indy - ein einziges Missverständnis. Die Colts setzten ihn im Frühjahr vor die Tür.
Tom Brady
Die Rückkehr des GOAT? Das wäre die prominenteste und edelste Lösung. Brady ist bereits einmal vom Rücktritt zurückgetreten.
Was dagegen spricht: Bei der Zeremonie der Patriots in Week 1 gab er zu, nicht mehr in Top-Verfassung zu sein - und die Jets sind nicht gerade die besten "Freunde" der Patriots.