Die Gewinner und Verlierer der Divisional Round
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Die Gewinner und Verlierer der Divisional Round
Die Divisional Round der NFL Playoffs hatte jede Menge zu bieten. Im Blickpunkt standen an einem wilden Wochenende immer wieder die Defenses, doch in Seattle feiern sie vor allem ihren Running Back. sport.de zeigt Euch die Gewinner und Verlierer der Divisional Round.
Gewinner: Malcolm Roach (DT, Denver Broncos)
Der Defensive Tackle war überall zu finden und machte Josh Allen das Leben richtig schwer. Roach gelangen drei Quarterback Hits, 1,5 Sacks und ein Fumble Recover. Damit war er einer der wichtigen Bausteine auf dem Weg zum Sieg.
Gewinner: Zach Allen (Edge, Denver Broncos)
Selbiges gilt auch für Zach Allen, der sich einen Sack mit Malcolm Roach teilte, ansonsten aber permanent Druck ausüben konnte. Acht Pressures gelangen alleine ihm auf Namensvetter Josh.
Gewinner: Sean Payton (Head Coach, Denver Broncos)
Sean Payton hatte einen großen Anteil am Erfolg der Broncos. Er vertraute Bo Nix und legte das Spiel zum Teil in seine Hände. Dass Nix immer wieder vertikal ging, war untypisch, am Ende aber der ausschlaggebende Kniff für den Sieg.
Verlierer: Josh Allen (QB, Buffalo Bills)
Mit Tränen in den Augen erklärte Josh Allen im Anschluss an die Partie, er habe sein Team im Stich gelassen. Das ist wohl übertrieben, aber mit zwei Interceptions und drei Fumbles (2 Lost) machte er wirklich zu viele Fehler. Seine nächste Chance auf den Super Bowl (dieses Mal ohne Mahomes, Burrow oder Lamar im Weg) ist dahin.
Verlierer: Bo Nix (QB, Denver Broncos)
Und auch Bo Nix wird nicht im Super Bowl dabei sein, auch wenn die Broncos das AFC Championship Game gewinnen. Kurz vor dem Ende zog sich der Spielmacher eine Fraktur im Knöchel zu und ist nun zum Zuschauen verdammt. Eine ganz bittere Nachricht für ihn und die Broncos.
Gewinner: Kenneth Walker (RB, Seattle Seahawks)
Die Seattle Seahawks ließen den 49ers nicht den Hauch einer Chance. Eine wichtige Rolle erfüllte dabei Running Back Kenneth Walker, der einen Sahnetag erwischte. 116 Rushing Yards und 3 (!) Touchdowns gehen auf das Konto des Ballträgers.
Gewinner: Leonard Williams (DT, Seattle Seahawks)
Auf der defensiven Seite überzeugte vor allem Leonard Williams, der vor allem in der Frühphase der Partie ein paar wichtige Run Stops hatte. Zudem sammelte Williams auch noch einen Sack ein.
Verlierer: Defensive Front der 49ers
Einen Leonard Williams hätten die 49ers auch gebrauchen können. Denn die Defensive Front der 49ers kam sehr zahnlos daher. Nicht umsonst konnte Kenneth Walker ein so gutes Spiel machen. Das Run Game der Seahawks bekamen die Niners nicht in den Griff. Zudem machte man kaum Druck auf Sam Darnold.
Verlierer: Offensive Line der 49ers
Die 49ers haben dieses Spiel auch und vor allem an der Line of Scrimmage verloren, wo die Offensive Line der Niners kaum ein gutes Run Blocking aufsetzen konnte. Gerade in der Frühphase und bei kurzen Downs wurden die Running Backs oftmals sehr früh gestellt. Zudem hatte Brock Purdy jede Menge Druck.
Gewinner: Marcus Jones (CB, New England Patriots)
Jones war der ausschlaggebende Spieler. Er schaffte eine Pick Six, hatte zudem einen Pass Breakup und spielte generell starke Coverage. Er ließ nur vier Receptions bei acht Targets zu. Zudem hatte er noch ein paar gute Punt-Returns. Er ragte damit in einer Secondary heraus, die insgesamt vier Interceptions fing und zudem für einen Forced Fumble (Gonzalez) sorgte.
Gewinner: Defense der Patriots
Insgesamt muss man jedoch die gesamte Defense der Patriots ebenso hervorheben. Einige Experten hatten eine Defense-Schlacht vorhergesehen und dabei den Texans die besseren Chancen zugesprochen. Doch die Patriots-Defense war es, die dieses Spiel für den bisher sogar starken Drake Maye und den Rest des Teams gewann.
Verlierer: C.J. Stroud (QB, Houston Texans)
Leidtragender war C.J. Stroud, der einen rabenschwarzen Tag erwischte. Schon vor der Pause warf Stroud vier (!) Interceptions. In einem wilden Spiel war zu diesem Zeitpunkt dennoch noch alles möglich. Am Ende schaffte Stroud aber nicht den Turnaround.
Verlierer: Will Campbell (OT, New England Patriots)
Was den Patriots allerdings Sorgen machen könnte, ist die Situation auf Left Tackle. Dort wurde Rookie Will Campbell nämlich regelmäßig von Will Anderson einkassiert. Die Stimmen werden lauter, dass Campbell vielleicht doch besser als Guard wäre. Mit den Denver Broncos bekommt er nun den nächsten schweren Test.
Gewinner: Cobie Durant (CB, Los Angeles Rams)
Durant war kaum zu überwinden. Er fing zwei Interceptions, hatte einen Pass Breakup und eine Forced Incompletion. Zudem ließ er insgesamt nur zwei Receptions bei drei Targets für ein Passer Rating von 2,8 zu. Er hatte damit riesigen Anteil daran, dass die Rams die Begegnung lange offenhielten.
Verlierer: D.J. Moore (WR, Chicago Bears)
Die Bears hatten die Chance, in der Overtime mit einem Field Goal das Spiel zu gewinnen. Mit einem tiefen Pass wollten die Gastgeber in die nötige Range kommen. D.J. Moore war das anvisierte Ziel. Der Wide Receiver hatte aber wenig Interesse und lief seine Route nicht zuende. Dadurch bekam er nicht nur den Ball nicht, dieser landete auch bei den Rams und das Spiel war mehr oder minder entschieden.
Verlierer: Caleb Williams (QB, Chicago Bears)
Mit seinem Wunder-Touchdown brachte er die Bears zwar in die Overtime, zuvor war Williams aber oft zu ungenau. Die beiden Interceptions in der regulären Spielzeit gingen klar auf seine Kappe. In der Summe waren es zu viele Fehler.