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Handball
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DHB-Highlights: Am Ende selbst Wolff machtlos

02.02.2026 06:01 | 1:52m
Nach der Niederlage im EM-Finale gegen Dänemark herrscht bei den Deutschen Handballern ein Mix aus Frust und Stolz. Torwart-Titan Andreas Wolff richtet den Blick bereits nach vorne.
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So nah dran und doch verloren. Andy Wolf, Juri Knoff und das blöde Gefühl, den anderen beim Feiern zuzuschauen.
Und dennoch Man hat gesehen, dass wir näher dran sind als vor eineinhalb Jahren bei Olympia. Und deswegen sind wir sehr, sehr stolz auf die Silbermedaille, auf den Weg, der uns ins Finale geführt hat.
Aber nicht alle können sich nach dem Spiel schon über Silber freuen.
Vielleicht irgendwann, Vielleicht morgen, Vielleicht in ein paar Stunden. Aber jetzt überwiegt schon die Enttäuschung. Ja, es fühlt sich ziemlich scheiße an, muss ich ehrlich sagen.
Denn die Leistung stimmt im Endspiel. Das deutsche Team lange Zeit auf Augenhöhe mit den Dänen. Erster Rückschlag Die rote Karte für Tom Kießler. Nach diesem Foul zur Pause zwei Tore Rückstand. In der zweiten Halbzeit ist es dann Torwart Andreas Wolff, der das Team im Spiel hält. Insgesamt 14 Paraden bejubeln Fans und Bundestrainer. In der Schlussphase ist dann aber auch der beste Torhüter des Turniers machtlos. Die Dänen ziehen davon und gewinnen etwas zu hoch mit 34 zu 27. Deutschland tröstet sich mit Silber.
Wir wollten eine andere Farbe, klar. Ich glaube, in ein paar Tagen können wir schon mit. Mit zwei lachenden Augen zurückschauen, was für ein Turnier wir gespielt haben.
Und von daher bin ich sehr, sehr stolz auf die Entwicklung der Mannschaft. Und das gibt mir mehr als die Silbermedaille. Wir werden unsere Lehren aus diesem Turnier ziehen und auch aus diesem Endspiel. Und dann eben noch stärker. Nächstes Jahr bei der WM antreten und mit unseren Zuschauern im Rücken.
Applaus für eine Mannschaft mit Zukunft. Auch vom Bundeskanzler, der zum Finale nach Berlin gereist war. Und zwar nicht den Titel, aber immerhin den Vizeeuropameister Deutschland erlebt hat.