Deutschlands Handballer finden bei der WM nach der Pleite gegen Serbien die richtige Antwort, stehen nach einem Sieg über Spanien in der Hauptrunde. Ex-DHB-Vize Bob Hanning ordnet die Leistung ein.
Bob Hanning. Schönen guten Morgen, Bob. Ja, ich habe es gesagt. Stark gekämpft. Was hat denn die Mannschaft gegen Spanien jetzt besser gemacht? Ja, fast alles, muss man fast sagen. Das war eine unglaubliche Energieleistung. Man hat den Druck als nicht als Gegenwind verspürt, sondern als Rückenwind genutzt. Man hat die Abwehr der ersten Halbzeit gegen die, wie wir gegen Österreich gespielt haben. Das haben wir auf die Platte gebracht über über zwei Spiele. Es war, es war diese Leidenschaft. Man hat um die Ehre gespielt, man hat alles reingeworfen, man hat gut gewechselt, man hat gut die Pausen verteilt, man hat viel über die Außen gespielt und man hat einen guten Rückzug gehabt, was gegen die Spanier immer wichtig ist. Und das war dann am Ende des Tages ausschlaggebend, dass man das Spiel so überragend hat gestalten können. Die nächsten Herausforderungen dann unter anderem Gastgeber Dänemark, Titelverteidiger Frankreich. Wie schwer wird das? Wie weit kann es gehen für Deutschland? Ja, Sie haben ja selbst das Halbfinale ausgerufen. Und ich glaube, das habe ich von Anfang an gesagt. Wenn du eine gute Gruppe am Anfang hast, die schwer ist, dann hast du einmal dieses Negativerlebnis gegen die Serben gehabt. Und dann hat es ja gerade auch gesagt, wir sind dann zusammengerückt und dann haben wir eine überragende Handballmannschaft. Natürlich ist es, wenn wir gegen die Dänen spielen, da gewinnst du in Dänemark 1/10 Spielen maximal. Das muss man einfach sagen. Das ist so ein Bonusspiel gegen die Franzosen Hast du ein 50/50, den Rest musst du, musst du und kannst du schlagen. Aber mit der Leistung haben wir wirklich wieder alle Möglichkeiten.