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Ex-Welthandballer ordnet EM-Pleite gegen Serbien ein

18.01.2026 14:58 | 2:09m
Daniel Stephan erklärte gegenüber RTL/ntv und sport.de, warum die Niederlage gegen Serbien noch nicht das vorzeitige EM-Aus bedeuten muss.
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Wir in Deutschland übertreiben natürlich immer. Wir haben die Vorbereitungsspiele gegen Kroatien gehabt. Da haben wir gesagt, wir werden Europameister. Und jetzt, wenn es mal nicht läuft, dann stapeln wir ganz tief. Also so ein Zwischending ist es einfach. Wir sind bei der Ausgangslage war, dass wir das Dänemark die Topmannschaft ist und danach viele Mannschaften unter Deutschland eben auch Medaillenkandidat ist. Und. Aber wir haben gesehen, Serbien hat uns da die Grenzen aufgezeigt. Wir haben das Spiel selber aus der Hand gegeben. Wir haben halt zu viele technische Fehler gehabt.
Es nützt ja jetzt erstmal nichts, nur drauf zu dreschen, sondern man muss versuchen, das Spiel zu analysieren. Wir haben ja die erste Halbzeit überragend gespielt. Da hätte man anknüpfen können und man muss das Positive dann eben aus dem Spiel ziehen, dass wir doch wirklich einen tollen Angriff hatten. Knorr hat sensationell gespielt, muss man sagen. Und Köster muss man noch mehr einbinden ins Spiel. Es gibt viele Ansatzpunkte. Wir haben zum Beispiel von Linksaußen ein Torwurf gehabt in 60 Minuten von Serbien. Das war. Danke. Vom ganz spitzen Winkel ungefähr. Jetzt werde ich auch mal. Ja. Und wir müssen natürlich versuchen, spielerisch ein bisschen eine Schippe drauf zu legen. Aber es wird einfach verdammt schwer, weil mental sind wir jetzt gefordert. Wir stehen brutal unter Druck.
Also ich denke, dass Wolf auf jeden Fall anfängt. Späth hat ja seine Sache 60 Minuten, 30 Minuten gut gemacht, das ist richtig. Aber Wolf ist natürlich auch ein Schreck, auch von Spanien. Wir wissen ja alle noch die Europameisterschaft, wo er einfach das Tor vernagelt hat. Und Wolf hat auch im ersten Spiel gezeigt, dass er wirklich zu den Besten gehört. Und ich denke, dass Wolf anfängt. Knorr wird auch anfangen und dann denke ich, dass man vielleicht nicht zu viel wechseln sollte, dass man eine Stamm 01. sechs hat, dass man nicht nach zehn Minuten immer wechselt. Wir sagen immer, die Belastung ist so hoch, aber ich denke, ein Spieler kann auch 55 Minuten spielen oder 60 Minuten und nicht immer nur 30. Aber ich denke, dass die Erfahrenen jetzt nach vorne gehen müssen die jüngeren Spieler ein bisschen abholen. Dann ist sicherlich ein Sieg gegen Spanien drin.