Im Vorfeld der Europa-League-Partie Go Ahead Eagles gegen VfB Stuttgart hatte es eine folgenreiche Auseinandersetzung mit der niederländischen Polizei gegeben.
Es sind erschreckende Szenen vor dem Spiel des VfB Stuttgart in der Europa League. In Deventa schlagen niederländische Polizisten auf VfB Fans ein. Einen erkennbaren Grund dafür gibt es nicht. Im RTL Interview rechtfertigt der Bürgermeister der Stadt den Einsatz. Ja, ich kann mir vorstellen, die Bilder. Ja, ich kann mir vorstellen, dass diese Bilder aussehen, als würde die Polizei anfangen. Die Stuttgarter Anhänger wollten so schnell wie möglich aus dem Bus heraus und in Richtung Stadtzentrum. Deshalb war die Polizei sofort in Alarmbereitschaft. Es wurden auch Flaschen geworfen und die Polizei schritt umgehend ein, um die Stuttgarter Fans am Betreten der Innenstadt zu hindern. Die Fans drangen daraufhin in die Fanmeeting Zone ein, durchbrachen alle Absperrungen und konnten deshalb nicht durchsucht werden, da sie dies auch nicht wollten. Ja, das ist einfach falsch. Denn als sie aus dem Bus ausgestiegen sind und wie gesagt erstmal Prügel bekommen haben, hat man sie aufgefordert jetzt sich anzustellen, um in den Fan Meeting Point reinzukommen. Das heißt keiner ist irgendwo anders hingegangen, sondern die wollten einfach ihr Ticket haben und es ergibt überhaupt gar keinen Sinn. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Wir werden das aber juristisch aufarbeiten. Wir werden uns auch überlegen, ob die Insassen, die daran gehindert wurden, überhaupt auszusteigen aus den Bussen. Die werden unter Umständen dann auch Strafanzeige gegen die Behörden stellen. Das muss man jetzt mal prüfen die nächsten Tage. Auf jeden Fall können wir das so nicht stehen lassen. Das werden wir uns auch so nicht gefallen lassen. Das zumindest sportlich erfolgreiche Gastspiel in den Niederlanden wird die Stuttgarter also wohl noch eine Weile beschäftigen.