Damit verabschieden wir und vorerst aus Willingen! Für die Frauen geht es hier morgen um 13:15 Uhr weiter. Die Männer starten gleich um 16 Uhr ihren ersten Durchgang.
15:20
Österreich tut sich schwer
Für die beiden Österreicherinnen war heute nichts zu holen. Lisa Eder machte immerhin noch drei Plätze gut, blieb mit Rang 15 aber deutlich hinter ihren Erwartungen. Julia Mühlbacher lag nach dem ersten Durchgang auf einem guten fünften Platz, verlor im zweiten dann aber deutlich und wurde am Ende nur 13.
15:15
Reisch beste Deutsche
Agnes Reisch kämpfte sich nach einem missglückten Sprung im zweiten Durchgang wieder zurück, machte fünf Plätze gut und wurde mit Rang vier beste Deutsche. Selina Freitag verbesserte sich um vier Positionen und beendete den Wettkampf auf der Sechs, genauso wie Katharina Schmid, die am Ende Rang erreichte. Auch Juliane Seyfarth verbesserte sich enorm und kletterte fünf Plätze nach oben und verpasste die Top 10 nur knapp. Anna Hollandt und Emely Torrazza müssen sich mit den Rängen 28 und 29 zufriedengeben.
15:11
Kvandal in eigener Liga
Eirin Kvandal sichert sich den Tagessieg und damit nach zwei dritten Plätzen auch den ersten Sieg in dieser Saison. Die Norwegerin gewinnt mit einem Vorsprung von rund elf Punkten vor der Slowenin Nika Prevc. Rang drei sichert sich Nozomi Maruyama aus Japan.
Die großen Schanzen liegen der Norwegerin und auch hier stellt sie das beeindruckend unter Beweis. Eirin Kvandal segelt sicher durch die Luft und ist kaum zu stoppen. Sie setzt zwar keinen Telemark, den braucht sie bei 143,5 Meter aber auch nicht. Das ist der Sieg für die Norwegerin!
Was macht die Gesamtweltcupführende nun? Auch die Slowenin kommt pünktlich weg und muss so gut wie nichts korrigieren. Vom Start bis zur Landung sieht alles aus wie aus einem Guss und sie landet nach 135 Metern. Damit geht sie in Führung und nur noch Kvandal kann sie schlagen.
Nozomi Maruyama springt gewaltig ab und ist hoch in der Luft. Sie muss kaum eingreifen und landet sicher nach 131,5 Metern. Damit ist ihr ein Platz auf dem Podium sicher!
Auch Silje Opseth tut sich hier schwer mit dem Wind und segelt nur auf 118,5 Meter und erreicht damit Position vier. Nun kommen nur noch drei Springerinnen und Agnes Reisch liegt immer noch in Führung.
Der Wind nimmt wieder ein bisschen zu, aber Annika Sieff vermasselt den Sprung auf ganzer Linie. Mit nur 102 Metern fällt die Italienerin auf Position 14 zurück.
Nun zieht es sich etwas und auch Sara Takanashi muss oben warten. Nach ein paar Minuten darf die Japanerin dann los und hat kaum Aufwind. Das merkt man dem Sprung auch direkt an und sie landet schon nach 114,5 Meter.
Der Wind nimmt wieder etwas zu und es geht eine Luke runter für Kurumi Ichinohe. Die Japanerin kommt hoch raus und nimmt viel Tempo, aber nicht genug. Mit 128,5 Metern zeigt sie einen sehr guten Sprung, kommt aber nur auf Platz sechs.
Nun hat Agnes Reisch die Chance auf die Spitze. Sie springt pünktlich ab und auch der Flug ist sehr stabil. Sie reißt die Arme in die Luft und jubelt über 134 Meter! Damit geht die DSV-Springerin in Führung.
Nur noch zehn Springerinnen stehen oben und Selina Freitag macht den Anfang, doch die 24-Jährige muss erstmal vom Balken runter. Das Warten hat sich aber gelohnt, denn mit 133,5 Metern haut sie hier richtig einen raus! Aber reicht das für die Spitze? Nein! Mit 2,7 Punkten Rückstand landet sie auf Rang zwei.
Josie Johnson springt hoch ab, doch im Mittelteil verliert sie schnell an Höhe und muss schon nach 110 Metern zur Landung ansetzen. Das ist nur der zwölfte Platz für die US-Amerikanerin.
Katharina Schmid darf dafür sofort los und kämpft in der Luft. Sie lächelt bei ihrer Landung auf 126,5 Meter ordnet sich damit hinter Stroem auf Platz zwei ein.
Der Aufwind ist nun zu stark und Josephine Pagnier muss erstmal vom Balken runter. Außerdem hat sich wohl etwas in der Anlaufspur befunden, was zunächst entfernt werden musste. Für Josephine Pagnier geht nach fast zehn Minuten dann aus Luke 21 weiter und die Französin verliert mit 111 Metern aber viele Plätze und fällt auf Rang sieben zurück.
Die Jury reagiert auf die weiten Sprünge und Anna Odine Strøm muss eine Luke nach unten. Die Norwegerin springt wie gewohnt hoch ab und zieht danach nicht zurück. Sie kommt auf 137,5 Meter und auch die Noten sind mit 17,5 ordentlich. Das reicht natürlich für die Führung.
Die Windverhältnisse sind gut für Juliane Seyfarth. Die Thüringerin springt pünktlich ab und muss nichts korrigieren. Sie jubelt nach der Landung und das zu Recht. Mit 131 Metern setzt sie sich an die Spitze!
Die Norwegerin kann den nun stärker werdenden Aufwind gut für sich nutzen und schafft 129 Metern. Damit erreicht Ingvild Synnoeve Midtskogen den ersten Platz.
Lisa Eder blieb im ersten Sprung weit unter ihren Möglichkeiten. Hier zeigt sie immerhin ansatzweise, dass sie eigentlich weiter nach oben gehört. Die ÖSV-Springerin geht mit 124,5 Metern in Führung.
Der Wind kommt nun wieder mehr von vorne und es geht eine Luke nach unten. Daran stört sich Martina Zanitzer aber nicht und die Italienerin übernimmt mit 125,5 Metern die Führung.
Paige Jones lehnt ihren Kopf weit nach vorne und probiert es mit Gewalt. Hier funktioniert der Sprung aber nur bedingt und mit 122,5 Metern erreicht sie Platz drei.
Nika Vodan war sehr enttäuscht von ihrem ersten Sprung, doch mit diesem kann sie sehr zufrieden sein. Mit 125,5 Metern ist sie nun punktgleich mit Hansen auf Platz eins.
Der Wind dreht etwas, trotzdem bekommt Katra Komar noch grün. Sie macht es besser als im ersten Durchgang, doch mit 116 Metern wird sie nicht zufrieden sein.
Gyda Westvold Hansen hat das Potenzial, ihren ersten Sprung wieder wettzumachen. Hier zeigt die Norwegerin auch, dass deutlich mehr in ihr steckt. mit 126,5 Metern setzt sie sich klar an die Spitze.
Läuft es für Emely Torazza nun besser? Der Wind wird nun wieder besser und sie muss eine Luke runter. Allerdings muss sie auch erstmal vom Balken runter und sich kurz gedulden. Nach dem Absprung muss sie ihren rechten Ski wieder einfangen und kommt nach 107 Metern zur Landung. Damit fällt sie auf den dritten Platz zurück.
Kann Anna Hollandt hier noch ein paar Plätze gutmachen? Sie steht recht aufrecht in der Luft und bringt es auf 110 Metern. Das reicht natürlich für die Führung.
Nun geht es aus Luke 22 los, was bedeutet, dass der Wind nun stark nachgelassen hat. Julia Kykkänen kann sich auch im zweiten Sprung nicht verbessern und kommt nur auf 103,5 Meter.
14:09
Mühlbacher in den Top 10
Auch aus ÖSV-Sicht lief der erste Durchgang nicht wie erhofft. Lisa Eder, die derzeit Drittplatzierte im Gesamtweltcup, patzte und liegt nur auf Rang 18. Dafür lief es bei Julia Mühlbacher deutlich besser, die derzeit auf dem fünften Rang liegt.
14:07
Deutschland ohne Glück
Die DSV-Springerinnen hatten etwas Pech mit den Bedingungen und werden mit den Podiumsplätzen heute nichts zu tun haben. Beste Deutsche ist derzeit Agnes Reisch auf Position neun, gefolgt von Selina Freitag auf der Zehn. Katharina Schmid und Juliane Seyfarth belegen die Plätze 12 und 16. Weiter hinten sind Emely Torrazza (27.) und Anna Hollandt (29.) zu finden.
14:04
Kvandal führt zur Halbzeit
Eirin Kvandal aus Norwegen führt das Feld nach dem ersten Durchgang souverän an und hat 6,4 Punkte Vorsprung auf die Slowenin Nika Prevc. Die Japanerin Nozomi Maruyama liegt auf dem dritten Rang. Die drei werden wohl auch den Tagessieg unter sich ausmachen, denn die viertplatzierte Silje Opseth hat bereits 20 Punkte Rückstand auf die Führende.
Was macht die beste Springerin des Winters? Der Wind weht leicht von hinten und die Slowenin kämpft um jeden Meter. Mit 133 Metern zeigt sie einen guten Sprung, doch für die Führung reicht das nicht. Die 20-Jährige reiht sich auf dem zweiten Platz ein.
Doch das weite Sprünge möglich sind, zeigt hier Nozomi Maruyama. Die Japanerin findet schnell in ihren Flug und segelt auf 137 Meter. Trotzdem hat sie 13 Punkt Rückstand auf Kvandal.
Für die besten Springerinnen geht sogar noch eine Luke weiter nach oben auf die 20. Anna Odine Strøm hat sogar leichten Rückenwind den drückt sie schon bei 117 Metern in den Schnee. Das reicht nur für Position zwölf.
Macht Selina Freitag es nun besser? Die Oberwiesenthalerin muss nach Juryentscheid nun aus Luke 19 starten, denn der Wind ist eingeschlafen. Sie springt hoch ab, nimmt aber nicht genug Tempo mit und kommt nach 120 Metern zur Landung. Das ist nur Rang acht.
Agnes Reisch zeigte beim gestrigen Team-Wettbewerb keinen guten Sprung, hatte dabei aber starken Rückenwind. Heute weht der Wind von vorne, doch das kann sie nicht für sich nutzen. Auch sie kann mit 120 Metern nicht vorne angreifen.
Was geht für Katharina Schmid? Nach dem Absprung muss sie mit dem linken Arm eingreifen und auch im Mittelteil ist sie etwas wacklig unterwegs. Die Oberstdorferin wird mit 115,5 Metern heute nichts mit den Podiumsplätzen zu tun haben.
Zehn Springerinnen stehen noch oben und Julia Mühlbacher wartet auf grün. Wie man es aus Willingen kennt, spielt der Wind mal wieder verrückt und die Jury geht nun eine Luke hoch auf die 18. Die Bedingungen sind nicht leicht und die Österreicherin macht dafür aber gut und mit 125 Metern kommt sie auf Platz drei.
Nach Coach Request geht es für Eirin Kvandal zwei Luken nach unten. Die absprungstarke Springerin muss aber vom Balken runter, weil der Wind zu stark ist. Nach kurzer Pause darf sie dann los und haut hier richtig einen raus. Die Norwegerin jubelt über 138,5 Metern und geht mit 20 Punkten Vorsprung in Führung.
Juliane Seyfarth kommt pünktlich weg und kommt schnell in ihre Flugposition. Die Thüringerin landet nach 122,5 Metern und das bedeutet für den Moment Rang sieben.
Lange hat die Führung von Sieff aber nicht gehalten. Silje Opseth nutzt den guten Wind nun ebenfalls und springt einen halben Metern weiter als die Italienerin und klettert auf den ersten Platz.
Annika Sieff gleitet sicher durch die Luft und zeigt einen Sprung, der ihr so normalerweise nur selten gelingt. Mit 130,5 Metern setzt sie sich an die Spitze des Feldes.
Die US-Amerikanerin lässt nach ihrem Sprung auf 113 Metern die Schultern enttäuscht hängen, hatte aber den geringsten Aufwind von allen und das bringt sie auf Platz fünf.
Nach dem Absprung muss Josephine Pagnier mit beiden Armen eingreifen, macht das aber sehr ordentlich und springt mit 121,5 Metern auf den dritten Rang.
Josie Johnson passt nun fast alles zusammen und sie muss kaum etwas korrigieren. Doch reichen ihre 126,5 Meter um an die Spitze zu klettern. Nein! Es ist der zweite Rang.
Maja Kovacic springt zu spät ab und das kann die nicht wieder gutmachen. Die Slowenin setzt nach 110 Meter die Ski in den Schnee und reiht sich auf Position fünf ein.
Die Fans geben wieder Gas, denn mit Anna Hollandt kommt die nächste DSV-Athletin. Der Absprung passt zwar, aber sie nimmt kein Tempo mit und schafft nur 101,5 Meter.
Kurz bevor die Ampel auf rot springt, darf Julia Kykkänen doch noch los. Von ihrem 100,5 Metern ist aber sichtlich enttäuscht, schafft es aber immerhin in den Finaldurchgang.
Kurumi Ichinohe ist hoch in der Luft und bekommt viel Druck unter die Ski. Die Japanerin segelt auf 128,5 Meter und setzt sich damit natürlich klar an die Spitze.
Mit Emely Torazza kommt nun die erste Deutsche, doch das werden wir heute wohl noch ein paar Mal sehen. Der Wind spielt nun ein wenig verrückt und oben kommt er von der Seite und unten gibt es Aufwind. Sie muss erstmal vom Balken, macht ihre Sache danach mit 106,5 Metern aber rechts ordentlich und schafft es in Durchgang zwei.
Die US-Amerikanerin muss nach dem Absprung ihren linken Ski wieder einfangen und zeigt mit 94,5 Metern einen sehr kurzen Sprung und ordnet sich damit ganz hinten im Feld ein.
Yu Saito eröffnet den Wettkampf aus Luke 17 und setzt mit 104,5 Metern die erste Bestmarke. Die Bedingungen sind genau wie gestern nicht sehr leicht und der Wind bläst heute starke von vorne. Dafür gibt es ordentlich Pluspunkte und die Japanerin bekommt rund 24 Punkte obendrauf.
13:09
Prevc an der Spitze
Die Slowenin Nika Prevc führt den Gesamtweltcup souverän an und hat rund 500 Punkte Vorsprung auf Nozomi Maruyama aus Japan. Prevc war gestern bereits mit dem Team erfolgreich und sicherte sich gemeinsam mit Nika Vodan, Timi Zajc sowie ihrem Bruder Domen Prevc den Sieg vor Deutschland. Die 20-Jährige lieferte bei der gestrigen Windlotterie aber keinen guten Sprung ab und brachte es nur auf 114,5 Meter und blieb damit weit unter ihren Möglichkeiten.
13:01
Österreichisches Duo, keine Schweizerin
Julia Mühlbacher hat die Startnummer 25 und angeführt wird das ÖSV-Aufgebot von Lisa Eder. Die 24-Jährige steht im Gesamtweltcup auf Platz drei und landete im Einzel bereits neunmal auf dem Podium. Auch heute hat die Athletin vom SK Saalfelden wieder gute Chancen auf das Treppchen. Eine Springerin aus der Schweiz ist heute nicht am Start.
12:53
Das deutsche Team
Wie schon in Sapporo besteht das deutsche Team aus sechs Springerinnen. Die erste DSV-Athletin ist Emely Torrazza mit der Startnummer sechs, gefolgt von Anna Holandt auf der Zehn. Juliane Seyfarth trägt die Nummer 23 und Katharina Schmid die 27. Agnes Reisch und Selina Freitag kommen auf der 29 und 30 gleich hintereinander. Beide waren bereits gestern beim Mixed-Teamwettkampf im Einsatz und holten gemeinsam mit Karl Geiger und Philipp Raimund den zweiten Platz hinter Slowenien.
12:45
Herzlich willkommen!
Hallo und herzlich willkommen zum Skispringen der Frauen in Willingen. Um 13:15 Uhr soll hier der erste Durchgang beginnen.