Damit verabschieden wir uns vorerst von einem spannenden Skisprung-Abend aus Val di Fiemme, doch schon morgen geht es hier weiter. Ab 18:45 Uhr werden im Mixed-Team die nächsten Medaillen vergeben. Auch hier hat Team Deutschland gute Chancen auf Edelmetall.
21:09
Bronze für die Schweiz!
Auch die Eidgenossen dürfen jubeln und Gregor Deschwanden gewinnt hier Bronze. Zweitbester Schweizer ist Felix Trunz auf der 18. Er machte im zweiten Durchgang noch sieben Plätze gut. Sandro Hauswirth patzte bei seinem zweiten Sprung verliert neun Ränge. Er beendet den Wettkampf auf Position 29.
21:06
Österreich mit Problemen
Die Österreicher hingegen haben heute nicht viel zu feiern. Stephan Embacher machte zwar ganze zwölf Plätze gut, doch mit Rang sieben kann er eigentlich nicht zufrieden sein. Jan Hörl erreicht Platz elf, Daniel Tschofenig landet auf der 15 und Stefan Kraft kommt nur auf Rang 27.
21:02
Deutschland feiert Raimund
Olympiasieger Raimund wird von seinen Teamkollegen auf den Schultern getragen und auch die deutschen Skispringerinnen sind vor Ort und gratulieren dem frisch gebackenen Olympiasieger. Für die restlichen deutschen Athleten lief es dafür nicht ganz so gut. Zweitbester DSV-Adler wird Felix Hoffmann, der mit Rang 13 die Top 10 knapp verpasst. Andreas Wellinger erreicht Rang 17 und Pius Paschke fällt sechs Plätze zurück und muss sich mit Position 23 zufriedengeben.
20:55
Gold für Deutschland!
Philipp Raimund hat noch nie ein Einzelspringen im Weltcup gewonnen, doch hier in Val di Fiemme springt er zu Gold! Der Mann vom SC Oberstdorf zeigt hier zwei Weltklasse Sprünge und landet mit 3,4 Punkten Vorsprung vor dem Polen Kacper Tomasiak, der Silber gewinnt und damit die erste Medaille für Polen bei diesen Spielen sichert. Auch die Schweiz und die Japaner dürfen jubeln. Gregor Deschwanden und Ren Nikaido teilen sich den dritten Platz und holen Bronze.
Nur noch Philipp Raimund kann Tomasiak jetzt noch von der Spitze verdrängen. Der Deutsche springt pünktlich ab, der Flug ist technisch sauber und auch der Telemark ist nahezu perfekt. Dafür bekommt er von der Jury zweimal die 19,5 und einmal die 19. Er landet nach 106,5 Metern und bekommt 3,5 Punkte für den Wind obendrauf. Doch reicht das für Gold? Es reicht! Die Eins blinkt auf und Philipp Raimund jubelt lautstark und ballt beide Fäuse.
Was macht nun Valentin Foubert? Der Franzose ist pünktlich am Tisch, wird dann aber zu hektisch und kommt schon nach 102,5 Metern zur Landung. Das bedeutet Rang vier.
Kann der Norweger hier mithalten? Kristoffer Eriksen Sundal ist etwas zu spät am Tisch und kann das nicht mehr korrigieren. Mit 105 Metern und schlechten Noten fällt er auf Position acht zurück.
Der Pole springt hoch ab und segelt sicher durch die Luft. Kacper Tomasiak setzt den sehr guten Telemark nach 107 Metern und es wird laut im Stadion. Damit schiebt er sich auf Platz eins.
Auch die Schweizer haben bei den Podestplätzen ein Wörtchen mitzureden. Der Wind ist besser als beim Japaner zuvor und Gregor Deschwanden fliegt auf 107 Meter. Er teilt sich nun den ersten Platz mit Nikaido.
Ren Nikaido kreuzt die Ski kurz nach dem Absprung, korrigiert das aber schnell. Er kommt ins Fliegen und auch die Landung ist sehr gut. Er bekommt von der Jury durchgehend die 19 und mit 106,5 Metern geht er in Führung. Das könnte für eine Medaille reichen.
Der Olympiasieger kommt gut vom Tisch weg und er zieht den Flug routiniert durch. Auch der Telemark sieht gut aus und trotzdem reichen seine 104 Meter nur für den dritten Platz.
Was zeigt der aktuell beste Skispringer der Welt? Nach dem Absprung macht er es gut und findet schnell in sein Flugsystem. Seine 105 Meter sind gut, aber nicht überragend. Trotzdem geht er mit 0,6 Punkten Vorsprung in Führung.
Der Norweger springt hoch ab und macht es etwas besser als im ersten Durchgang. Mit 104,5 Metern schafft er es aber nicht nach oben und erreicht nur Position drei.
Nun nähern wir uns der Entscheidung und nur noch zehn Springer stehen oben. Den Anfang macht Naoki Nakamura aus Japan. Er geht ins Risiko und landet genau auf der grünen Linie. Die Noten passen aber nicht und mit 104 Metern geht es auf Rang sechs zurück.
Schon jetzt kommt der letzte Österreicher. Der Gesamtweltcupsieger des vergangenen Jahres ist aber kein Freund der kleinen Schanze und mit 101,5 Metern fällt Daniel Tschofenig auf Platz sechs zurück.
Der Österreicher ist hoch in der Luft und lehnt sich weit nach vorne. Jan Hörl landet nach 104 Metern, doch für die Führung reicht da knapp nicht. Er reiht sich hinter seinen führenden Landsmann Embacher ein.
Felix Hoffmann springt nun pünktlich ab und muss in der Flugphase nicht viel korrigieren. Auch der Telemark sieht gut aus und mit 102,5 Metern schiebt er sich auf Rang zwei.
Giovanni Bresadola zeigt einen guten ersten Sprung, doch hier wirkt der Sprung sehr hektisch. Der Italiener fliegt auf 102 Meter und kommt damit auf Position fünf.
Timi Zajc ist pünktlich am Tisch, wird in der Flugphase dann aber früh nach unten gedrückt und landet schon nach 100,5 Metern. Das bedeutet Platz sechs.
Macht es sein Teamkollege nun besser? Pius Paschke ist etwas zu spät am Tisch und nimmt dadurch zu wenig Geschwindigkeit mit. Der Münchner ist zu flach in der Luft und mit 101,5 Metern geht es für ihn auf Rang sieben.
Kann Andreas Wellinger nun noch ein paar Plätze gutmachen? Er springt pünktlich ab und auch im Flug passt alles zusammen. Seine 104 Meter reichen dennoch nur für den dritten Rang.
Stephan Embacher patzte bei seinem ersten Versuch, doch hier macht er es deutlich besser. Mit 105,5 Metern zeigt er den bislang weitesten Sprung im zweiten Durchgang und übernimmt damit die Führung.
Der einzige Slowake im Feld kommt nicht an seinen ersten guten Sprung heran und muss mit 98,5 Metern viele Plätze einbüßen. Für ihn geht es auf Rang acht zurück.
Besser macht es hingegen Vilho Palosaari. Er springt pünktlich ab und muss nicht viel korrigieren. Sein Telemark bei 103 Metern ist sauber und er springt an die Spitze.
Ungewohnt früh startet nun Stefan Kraft. Doch auch bei seinem zweiten Sprung passt nicht viel zusammen. Technisch sieht alles sehr sauber aus, doch er landet schon nach 100 Metern und kommt nur auf Position sechs.
Niko Kytösaho ist geduldig nach dem Absprung und lässt den Sprung gut entwickeln. Der Finne setzt nach 101 Metern die Ski in den Schnee und erreicht Rang vier.
Anze Lanisek winkt nach der Landung direkt ab und will diesem Wettkampf wohl so schnell wie möglich vergessen. Er kommt mit 97,5 Metern nur auf den dritten Rang.
Der Chines ist eigentlich im Continental Cup unterwegs. Im ersten Durchgang hatte er Glück mit den Bedingungen und nun reiht er sich mit 93,5 Metern ganz hinten ein.
Frantz Landsmann kann nicht ganz an seinen ersten Sprung anknüpfen, doch das Erreichen des olympischen Finale ist bereits ein Erfolg. Er landet nach 100,5 Metern.
Tate Frantz eröffnet den zweiten Durchgang und startet dabei aus Luke 15. Der US-Amerikaner ist in gut Form und auch sein zweiter Sprung sieht gut aus. Er kommt auf 101,5 Meter.
20:03
Schweiz mit Medaillenchance
Gregor Deschwanden liegt auf Platz vier und hat noch gute Chancen aufs Treppchen. Er liegt nur 0,1 Punkte hinter dem drittplatzierten Sundal aus Norwegen. Sandro Hauswirth teilt sich Platz 20 mit dem Finnen Antti Aalto und Felix Trunz liegt auf Position 25.
20:00
Kein Österreicher unter den besten 10
Für den ÖSV ist das Zwischenergebnis eine kleine Katastrophe. Von vier Springern schafft es keiner in die Top 10. Bester Österreicher ist derzeit Daniel Tschofenig auf Platz elf und Jan Hörl liegt auf Rang 13. Stephan Embacher liegt derzeit auf der 19 und Stefan Kraft muss sich mit Position 24 zufriedengeben.
19:58
Alle DSV-Springer in den Top 20
Aus deutscher Sicht ist Philipp Raimund leider der einzige Springer, der heute um Edelmetall kämpft. Felix Hoffmann liegt nach dem ersten Durchgang nur auf Rang 13. Auch Pius Paschke und Andreas Wellinger werden mit dem Podium nichts zu tun haben. Sie liegen auf den Rängen 17 und 18.
19:54
Raimund auf Goldkurs
DSV-Springer Philipp Raimund führt zur Pause und damit dürfen die deutschen Fans von Gold träumen. Mit nur einem Punkt Rückstand liegt der Franzose Valentin Foubert auf dem zweiten Platz. Kristoffer Eriksen Sundal aus Norwegen liegt mit einem Rückstand von 2,7 Punkten auf Rang drei. Auf dem geteilten vierten Rang liegen derzeit Gregor Deschwanden aus der Schweiz sowie der Pole Kacper Tomasiak.
Was macht der beste Skispringer in diesem Winter? Domen Prevc kommt sehr flach raus und landet schon nach 100 Metern. Die Jurypunkte sind gut, aber trotzdem erreicht der Skiflugweltmeister nur Platz acht.
Ren Nikaido ist eigentlich ein guter Flieger auf großen Schanzen. Doch auch hier kann der Japaner mithalten. Nach seiner Landung auf 101 Metern und Platz fünf lässt er einen lauten Jubelschrei los!
Der Slowene trifft den Absprung, lehnt sich dann aber etwas zu weit vor und verliert viele Meter. Anze Lanisek kommt mit 97,5 Metern nur auf Platz 25 Meter und wird mit dem Podest nichts zu tun haben.
Kann Philipp Raimund hier um die Medaillen springen? Er ist pünktlich am Tisch und muss im Flug nichts korrigieren. Auch der Telemark passt und mit 102 Metern geht er knapp in Führung!
Felix Hoffmann ist etwas zu früh dran, aber der Flug passt. Der Telemark sitzt dafür nicht und bekommt für seinen Sprung auf 100 Meter viel abgezogen. Das reicht nur für Position acht.
Stephan Embacher zeigte tolle Sprünge im Training und auch hier sieht im Flug alles sehr ordentlich aus. Dann patzt er aber bei der Landung und bekommt schlechte Noten. Mit Mit 110,5 Metern erreicht er Rang zwölf.
Der erfahrene Stefan Kraft macht eigentlich alles richtig, bekommt aber keinen Druck unter die Ski. Der Österreicher kommt mit nur 98 Metern auf Platz 16.
Der Norweger zieht seinen Sprung sehr routiniert runter und muss kaum korrigieren. Kristoffer Eriksen Sundal landet nach 103,5 Metern, aber an Foubert kommt er nicht vorbei.
Vladimir Zografski, der mit dem deutschen Team trainiert, ist hier zu verkrampft und pendelt in der Luft. Mit 98 Metern kommt er auf Platz 21 und muss hoffen, dass ein Springer hinter ihm landet.
Kacper Tomasiak zeigte tolle Leistungen im Training und ist hier nahc dem Absprung sehr hoch in der Luft. Er will aber zu viel und seine 103 Metern reichen nur für den zweiten Platz.
Marius Lindvik zeigt seit Wochen gute Leistungen, doch hier zeigt der Norweger seinen schlechtesten Sprung auf dieser Schanze. Mit 103,5 Metern kommt er nur auf Platz drei.
Der Norweger springt pünktlich ab und auch im Flug sieht alles sauber aus. Johann Andre Forfang kommt nach 103,5 Metern zur Landung und das reicht momentan für Rang drei.
Der Franzose reißt nach der Landung die Arme zur Seite und freut sich über seine 102,5 Meter. Der Rückenwind ist wieder stärker geworden und deswegen reicht das für die Spitze.
Was geht hier für Pius Paschke? Er muss nun eine Luke runter und startet aus der 14. Der Wind ist fast eingeschlafen und das rächt sich. Mit 101 Metern springt der Deutsche auf Position drei.
Gregor Deschwanden hat nun fast keine Rückenwind mehr und war in der Probe sehr gut. Auch hier kann er überzeugen und schreit seine Freude nach der Landung auf 106 Meter hinaus. Damit geht der Schweizer klar in Führung.
Jason Colby zeigt hier mit 102 Metern seinen bisher besten Sprung auf dieser Schanze. Doch mit Platz elf muss er hoffen, dass noch drei Springer hinter ihm landen.
Andreas Wellinger gewann 2018 Gold, aber von dieser Form ist er inzwischen weit entfernt. Doch er findet allmählich wieder zu alter Stärke zurück und mit 102,5 Metern schiebt er sich auf den zweiten Rang.
Sandro Hauswirth hat den Ski sehr nah am Körper und greift nun mit 100 Metern die Führung an. Für ganz vorne reicht es aber nicht und er schiebt sich auf Platz vier.
Pawel Wasek ist der erste Pole. Er kommt auf der kleinen Schanze aber nicht zurecht, das hatte sich bereits im Training angedeutet. Mit 97,5 Metern wird er ausscheiden.
Roman Koudelka ist schon zum fünften Mal bei Olympia. Den Absprung verpasst er hier aber und verliert den Schwerpunkt. Mit 99 Metern kommt er nur auf Rang zwölf.
Mit Ilya Mizernykh kommt gleich der nächste Kasache und er springt einen Meter kürzer als sein Landsmann. Auch er wird es wohl nicht in den zweiten Durchgang schaffen.
Der erste Schweizer im Feld ist sehr hoch in der Luft, ist aber ein bisschen zu verkrampft und reißt die Ski zu schnell auf. Mit 101,5 Metern kommt er auf Rang vier.
Auch Giovanni Bresadola präsentiert sich hier stark und der Italiener zeigt mit 102,5 Metern den bisher weitesten Sprung und setzt sich damit an die Spitze.
Hektor Kapustik springt pünktlich ab und fliegt genau auf die grüne Linie, doch reichen seine 102 Meter für die Führung? Es reicht und er geht mit 0,2 Punkten in Führung.
Für Fatih Arda Ipcioglu sind es bereits die dritten Olympischen Spielen, doch unter die besten 30 hat er es noch nie geschafft. Mit 98 Metern wird das auch heute wohl nichts.
Enzo Milesi aus Frankreich eröffnet das Springen aus Luke 15 und setzt mit 99,5 Metern die erste Bestmarke. Eine tolle Weite und das feiert der Franzose im Auslauf.
18:56
Trio aus der Schweiz
Das Swiss-Team schickt drei Athleten nach Italien. Felix Trunz ist mit Startnummer 17 der erste Starter, gefolgt von Sandro Hauswirth auf der 24. Angeführt wird das Team vom besten Schweizer in diesem Winter. Gregor Deschwanden hat die Startnummer 31.
18:53
Die Mannschaft der Alpenrepublik
Auch das Aufgebot der Österreicher besteht aus vier Springern. Mit der Nummer 41 macht Stefan Kraft den Anfang, der 2022 Teil der Goldmannschaft war. Direkt danach folgen Stephan Embacher sowie Jan Hörl, der ebenfalls 2022 Teil der Mannschaft war. Zum Schluss folgt Daniel Tschofenig mit der Startnummer 46.
18:48
Das deutsche Quartett
Für den DSV gehen insgesamt vier Athleten an den Start. Neben Philipp Raimund und Felix Hoffmann mit den Startnummern 45 und 43 sind auch Pius Paschke und Andreas Wellinger dabei. Zuerst ist Wellinger mit Startnummer 27 dran und dann folgt Paschke mit der 32.
18:38
Die Goldfavoriten
Der Dominator des Weltcups ist der Slowene Domen Prevc, der sich zuletzt auch noch in Oberstdorf zum Skiflug-Weltmeister krönte. Für viele gilt er als Topfavorit, doch auf der kleinen Schanze hat der 27-Jährige so seine Probleme. Im Training landete er bei drei absolvierten Sprüngen nur auf den Plätzen vier, zehn und 21. Deutlich besser lief es da bei den DSV-Adlern. Philipp Raimund überzeugte auf ganzer Linie und war in den ersten beiden Trainingssprüngen der Beste und im dritten Sprung der Zweitbeste. Auch Felix Hoffmann zeigte gute Sprünge und kann ebenfalls zu den Medaillenkandidaten gezählt werden. Ungewöhnlich stark präsentierten sich auch der Pole Kacper Tomasiak sowie Stephan Embacher aus Österreich. Der Japaner Ryoyu Kobayashi, der 2022 in Peking Gold gewann, hielt im Training zwar nicht mit den Besten mit, man sollte ihn dennoch auf dem Zettel haben.
18:31
Herzlich willkommen!
Guten Abend und herzlich willkommen zur Medaillenentscheidung der Männer von der Normalschanze. Der erste Durchgang beginnt um 19 Uhr.