Für heute soll es das erstmal gewesen sein vom Weltcup in Wengen! Morgen steht dann die berüchtigte Spezialabfahrt am Lauberhorn auf dem Programm. Der Start ist für 12:30 Uhr angesetzt. Bis dann!
14:17
Fünf Österreicher in den Top 15
Auch beim ÖSV kann man auf ein tolles Mannschaftsresultat schauen. Der zweite Platz von Stefan Babinsky überstrahlt natürlich alles, doch auch Raphael Haaser auf Rang fünf hat toll abgeliefert. Daniel Hemetsberger, Vincent Kriechmayr und Lukas Feurstein auf den Rängen 11-13 runden ein starkes Ergebnis ab. Ein paar Zähler gab es auch noch für Andreas Ploier (17.).
14:16
Topergebnis für die Schweizer
Für einen Heimsieg hat es bei den Schweizern heute nicht gereicht. Als Team haben die Eidgenossen aber dennoch wieder ihre Stärke bewiesen. Franjo von Allmen hat es als Dritter aufs Podium geschafft und seinen Teamkollegen Marco Odermatt auf den vierten Rang verwiesen. Stefan Rogentin hat das Rennen als dritter Schweizer in den Top Ten auf Platz sieben beendet. Weltcuppunkte gab es auch noch für Alexis Monney (19.), Loic Meillard (22.), Justin Murisier (28.) und Marco Kohler (30.).
14:15
Nichts zu holen für den DSV
Aua deutscher Sicht war heute nicht viel drin. Simon Jocher konnte nach seinem tollen fünften Platz in Livigno diesmal nicht auftrumpfen, verbucht aber auf Rang 27 immerhin als einziger DSV-Athlet Weltcuppunkte. Romed Baumann und Luis Vogt haben es nicht unter die besten 30 geschafft.
14:14
Erster Weltcupsieg für Giovanni Franzoni!
Jetzt ist es amtlich! Giovanni Franzoni landet am Lauberhorn den großen Coup und gewinnt mit Startnummer eins den Super G von Wengen! Der Italiener hat die guten Verhältnisse zu Beginn perfekt ausgenutzt und einen Run hingezaubert, den auch die Topstars nicht mehr überbieten konnten. Stefan Babinsky aus Österreich wird Zweiter, Vorjahressieger Franjo von Allmen landet auf dem dritten Rang vor seinem Landsmann Marco Odermatt.
Romed Baumann bangt noch um seine Olympia-Teilnahme und kommt auch heute nicht annähernd an ein Top-15-Ergebnis heran. Über vier Sekunden fehlen dem DSV-Routinier im Ziel.
Alessio Miggiano ist erstmals in Wengen dabei und kann nach seinem fünften Platz in Gröden auch heute mit einer ganz direkten Linie und unheimlich angriffslustiger Fahrweise begeistern. Der 23-Jährige checkt auf rang 27 ein.
Daniel Danklmaier ist nach diversen Verletzungen noch immer auf der Suche nach seiner Form. Und wenn ein paar Prozent fehlen, dann ist am Lauberhorn einfach nichts zu holen. Manuel Traninger fährt es dann deutlich mutiger und aggressiver, aber nicht sauber genug und verliert hinten raus noch mächtig Zeit. Beide müssen auf den Rängen 28 und 30 zittern, ob es überhaupt Punkte gibt.
Andreas Ploier zeigt eindrucksvoll, dass hier noch immer was möglich ist. Der Österreicher geht richtig aggressiv zur Sache, holt alles raus und checkt am Ende auf einem starken 16. Platz ein. Vincent Wieser hingegen hat arge Probleme und braucht gleich zwei Sekunden länger als sein Landsmann.
Marco Kohler ist lange gut dabei, kann dann aber nach einem Fahrfehler nur mit größter Mühe einen Sturz verhindern und hat im Ziel letztlich doch drei Sekunden Rückstand.
13:43
Franzoni vor dem Wengen-Coup!
Die ersten 30 sind im Ziel und ganz vorne steht ein neuer Name! Mit Startnummer eins ist Giovanni Franzoni am Lauberhorn an die Spitze gerast und steht kurz vor seinem ersten Weltcupsieg. Der Italiener hat alles richtig gemacht und auf enger Linie eine Topzeit gesetzt, die auch die besten Speedfahrer nicht knacken konnten. Stefan Babnisky liegt für Österreich auf dem zweiten Rang, der Schweizer Franjo von Allmen ist Dritter.
Christof Innerhofer spielt all seine Routine aus und haut hier nochmal einen guten Lauf raus. 2013 hat der Italiener in Wengen gewonnen, heute geht es immerhin auf Rang 18. Erst im Zielhang hat Innerhofer da ein Top-15-Resultat verspielt.
Justin Murisier versucht es mit einer ziemlich hohen Linie und fährt es im ersten Abschnitt clever. Der Schweizer hat die Top Ten kurzzeitig im Visier, muss dann aber auch nochmal mächtig bremsen und korrigieren.
Auch Matthieu Bailet stürzt in der Canadian Corner fast und kann den Lauf nur mit Mühe retten. Der Zug ist aber komplett raus und der Franzose bringt nur noch einen gemütlichen Testlauf nach unten.
Brodie Seger wird ein Opfer der schlechten Sichtverhältnisse und stürzt ausgerechnet in der berühmten Canadian Corner. Der Kanadier rutscht lange über den Schnee, richtet sich dann akrobatisch wieder auf und fährt gemütlich ins Ziel. Glück im Unglück für Brodie Seger!
River Radamus macht es zumindest mal wieder etwas besser als die Fahrer zuvor und bekommt viel mehr Druck auf den Außenski. Ein Fahrfehler im Haneggschuss kostet ihn dann einige km/h und auch Radamus kommt nicht mehr in die Top 15.
Jeffrey Read kann bei schlechter werdender Sicht und immer schwererer Piste auch nicht viel bewegen. Das sind jetzt einfach keine guten Bedingungen mehr und die Top Ten sind gerade nahezu unmöglich zu erreichen.
Es wird immer dunkler auf der Strecke! Jared Goldberg sieht phasenweise kaum noch was und muss entsprechend vorsichtig zu Werke gehen. Der US-Amerikaner rutscht den Lauf irgendwie zuende, hat aber überhaupt keine Chance auf ein Ergebnis.
Jetzt geht es auch für den DSV los! Simon Jocher legt stark los, wird dann aber auch immer vorsichtiger, findet zweimal den Umschwung nicht und hat sofort fast zwei Sekunden im Gepäck. Letztlich wird es sogar nur die bis dato langsamste Zeit des Tages für den Deutschen.
Kyle Negomir hat mit einer Wolkendecke zu kämpfen, die immer mehr Schatten auf die Strecke wirft und den Fahrern den Speed raubt. Der US-Amerikaner drückt zwar mächtig rein, kann aber einfach nicht die benötigten km(h auf die Bretter kriegen.
Loïc Meillard hat natürlich die Technik, um am Lauberhorn zu bestehen, geht die Sache heute aber viel zu vorsichtig an. Immer wieder sind die Aufkantwinkel zu hoch und es kommt überhaupt kein Drive rein. Am Ende fehlen fast drei Sekunden nach vorne.
Daniel Hemetsberger liefert lange ein gutes Rennen ab und lässt sie Ski bei vollem Tempo schön gehen. Im Mittelteil baut aber dann auch der Österreicher einige kleine Fahrfehler ein und verliert ein ums andere Zehntel. Hemetsberger fällt gar noch aus den Top Ten!
James Crawford hat schon früh keine Chance mehr auf ein gutes Ergebnis, weil er im Brüggli-S querstellen muss, um auf Kurs zu bleiben. Der Rückstand wird dann aufgrund des fehlenden Tempos immer größer.
Der nächste Ausfall! Miha Hrobat kriegt einen mächtigen Schlag ab und wird fast ausgehebelt, hält sich aber irgendwie auf den Skiern. Das nächste Tor ist dennoch nicht mehr zu erreichen.
Ryan Cochran-Siegle drückt oben ein bisschen zu viel rein und setzt beim Hundschopf-Sprung gleich zweimal auf. Das kostet ein bisschen Rhythmus, doch der US-Amerikaner bleibt auf Zug und holt noch einiges raus. Ein bisschen geht ihm am Ende die Puste aus, doch es kommt noch ein ordentlicher sechster Rang heraus.
Was macht der Überraschungssieger von Gröden? Jan Zabystran fährt mit sichtlich viel Selbstbewusstsein und greift voll an, wirkt aber irgendwie ein bisschen verkrampft und wird dann auch noch zweimal etwas rausgetrieben. Das kostet Zeit und vor allem Speed, der dann im Schlussteil fehlt.
Raphael Haaser fährt eine ähnlich enge Linie wie Teamkollege Odermatt und ist ebenso vor dem Kernen-S viel zu spät dran. Auch er muss rausnehmen, kommt aber schnell wieder auf Speed und holt anschließend auf. Ganz reicht es aber nicht mehr und knapp hinter Odermatt geht's auf die Fünf.
Ganz kurzer Auftritt von Dominik Paris! Der Italiener landet nach einem kurzen Sprung zu sehr auf den Innenski, klappt weg und kommt vom Kurs ab. Das nächste Tor ist nicht mehr zu erreichen.
Mittlerweile sind doch einige ordentliche Schläge in der Strecke und es fällt auch immer mehr Schatten auf den Kurs. Nils Allegre liefert bei diesen Bedingungen eine ordentliche Fahrt ab und ist lange auf Top-Fünf-Kurs, lässt im Zielhang aber noch ein paar Zehntel liegen.
Jetzt kommt Marco Odermatt! Der Gesamtweltcupführende arbeitet oben hart, schiebt bis zum dritten Tor voll an und ist ganz vorne dabei. Dann aber will der Schweizer zu viel und muss vor dem Kernen-S richtig abbremsen. Odermatt riskiert dann alles und fährt die engste mögliche Linie, kommt aber nicht mehr ans Podium heran.
Gibt es jetzt was zu jubeln für die heimischen Fans? Alexis Monney hat seine Probleme und driftet mehrfach zu weit ab, sodass kein richtiger Zug in den Lauf kommt. Wenn es mit zu wenig Tempo ins Brüggli-S geht, ist danach einfach nichts mehr zu machen. Nur Rang neun für den zweiten des letzten Super G in Livigno.
Das war nichts! Lukas Feurstein steigt sich kurz nach dem Start gleich mal selbst auf die Ski und raubt sich damit jede Menge Tempo. Der Österreicher geht es dann zwar aggressiv an, kann den Schaden aber nur noch begrenzen.
Stefan Rogentin stand in Wengen schon zweimal auf dem Podium. Der Schweizer gibt die Ski schön frei, stellt immer wieder ganz eng an und hat dann den berühmten Glücksbringer vom Lauberhorn auf seiner Seite: Gerade als er unter der Brücke durchrast, fährt oben der Zug drüber. Hilft aber nichts! Rogentin rutscht hinten raus zu viel und checkt auf Rang vier ein.
Jetzt wird es laut! Der erste Schweizer ist unterwegs, schiebt oben mächtig an und ist auf ganz enger Linie unterwegs. Ein paar Wackler im Mittelteil bügelt Franjo von Allmen mit hohem Tempo wieder aus, kommt sauber und zügig durch das Brüggli-S und ist vor dem Zielhang gleichauf mit Franzoni. Der Italiener hat auf den letzten Metern aber gezaubert und bleibt vorne.
Was zeigt der Sieger von Beaver Creek heute? Vincent Kriechmayr legt ganz stark los und spielt seine Stärken in der Technik voll aus. Auch er rutscht dann aber einmal weg, berührt gar das seitliche Netz und kommt dann im Brüggli-S nicht mehr richtig in Fahrt. Auch Kriechmayr fehlt am Ende über eine Sekunde!
Der erste Ausfall! Guglielmo Bosca will ganz eng an die Tore, fädelt dabei ein und scheidet aus. Immerhin kann der Italiener sich auf den Brettern halten und einen Sturz vermeiden.
Adrian Smiseth Sejersted wählt eine ganz freche und enge Linie und wird dafür mit einem neuen Topspeed belohnt. Der eine oder andere kleine Fahrfehler führt aber dazu, dass der Norweger immer knapp hintendran ist. Kurz vor Schluss verzockt sich Sejersted dann noch einmal komplett, muss korrigieren und verliert noch eine ganze Sekunde.
Stefan Babinsky macht es deutlich besser als die beiden Athleten zuvor. Der erste von stattlichen elf Österreichern an diesem Tag drückt voll rein und liefert einen richtig brachialen Ritt ab. Im vorletzten Sektor fährt Babinsky Bestzeit und ist nahezu gleichauf mit Franzoni, kann dann im Zielhang aber nicht auf dem Gas bleiben, weil ihm die Körner ausgehen. Rang zwei!
Mattia Casse springt am Hundschopf kürzer, hat schnell wieder Schnee unter den Brettern und fährt eher auf Sicherheit. Der Italiener hat früh schon 3 km/h weniger auf dem Tacho als sein Landsmann zuvor und ist sofort eine halbe Sekunde zurück. Da ist einfach zu wenig Zug drin, um auf dieser anspruchsvollen Strecke etwas zu bewegen.
Auf geht's! Giovanni Franzoni eröffnet den längsten Super G dieses Winters! Der Dritte des Super G von Gröden legt ziemlich wild los, springt am Hundschopf gleich mal 40 Meter weit und kommt fast vom Kurs ab. Das Tempo ist heute unheimlich hoch, die Strecke ist bestens präpariert. Franzoni fährt auch hinten raus einige Umwege und setzt mit 1:45, 19 Minuten die erste Zeit.
12:18
Schweizer Quartett will angreifen
Die Schweiz hat beim Heimspiel in Wengen gleich vier heiße Eisen im Feuer. Neben dem stets favorisierten Gesamtweltcupführenden Marco Odermatt und Vorjahressieger Franjo von Allmen haben auch Stefan Rogentin und Alexis Monney Ansprüche. Rogentin war bisher bei jedem Super G in den Top Ten, Monney überzeugte zuletzt in Livigno als Zweiter. Komplettiert wird das schweizerische Team heute von Loic Meillard, Justin Murisier, Marco Kohler und Alessio Miggiano.
12:15
ÖSV ohne Schwarz
Für das österreichische Team gab es im Vorfeld einen herben Rückschlag. Livigno-Sieger Marco Schwarz musste nach einer Magen-Darm-Grippe gesundheitlich geschwächt aus Wengen abreisen und verpasst das komplette Wochenende. Demnach ruhen die Hoffnungen im rot-weiß-roten Lager vor allem auf Vincent Kriechmayer, der in diesem Winter bereits einen Super G gewinnen konnte. Raphael Haaser stand auch schon zweimal auf dem Treppchen, zudem ist mit Stefan Babinsky und Daniel Hemetsberger zu rechnen. Zudem starten heute Lukas Feurstein, Andreas Ploier, Vincent Wieser, Daniel Danklmaier, Manuel Traninger und Stefan Rieser für den ÖSV.
12:07
Jocher führt DSV-Trio an
Im deutschen Team gab es nach einer bis dato enttäuschenden Speedsaison zuletzt einen Lichtblick. Simon Jocher raste beim Super G in Livigno auf den fünften Rang und verfehlte das Podium nur um sechs Hundertstel. Der 29-Jährige will seine aufsteigende Form nun auch in Wengen fortsetzen. Routinier Romed Baumann wartet derweil noch auf sein erstes Top-15-Resultat in dieser Saison. Komplettiert wird das deutsche Aufgebot von Luis Vogt.
12:01
Vier Rennen, vier Sieger
Vier Super G wurden in diesem Olympiawinter bereits ausgetragen. Viermal stand am Ende ein anderer Fahrer ganz oben auf dem Treppchen. Marco Odermatt siegte in Copper Mountain, Vincent Kriechmayr in Beaver Creek. In Gröden überraschte Jan Zabystran die Konkurrenz und zuletzt in Livigno war Marco Schwarz vorne. Da der Super G von Wengen als einer der schnellsten der Saison gilt, dürften hier auch starke Abfahrer wie Franjo von Allmen, der hier im Vorjahr den Super G gewann, sehr gute Karten haben.
12:00
Herzlich willkommen
Hallo und herzlich willkommen zum alpinen Rennwochenende in Wengen! Um 12:30 Uhr geht es los mit einem Super G auf der legendären Strecke am Lauberhorn.