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Berlin steht im Champions-League-Endspiel

Überragende Füchse-Gala trotz Gidsel-Rot im Final Four

Schon früh im Spiel musste Mathisas Gidsel (M.) mit Rot vom Feld
Schon früh im Spiel musste Mathisas Gidsel (M.) mit Rot vom Feld
Foto: © IMAGO/Marco Wolf
14. Juni 2025, 16:48

Pechvogel Mathias Gidsel umarmte erleichtert jeden seiner Teamkollegen, nachdem die Füchse Berlin unbeeindruckt von einer frühen Roten Karte gegen ihren Superstar mit einem starken Auftritt erstmals ins Finale der Champions League gestürmt waren. Der Hauptstadt-Club setzte sich im ersten Halbfinale beim Final Four in Köln gegen den französischen Vizemeister HBC Nantes mit 34:24 (18:12) durch und greift eine Woche nach der Meister-Premiere auch nach Europas Handball-Krone.

Im Endspiel treffen die Berliner, bei denen Tim Freihöfer mit zehn Toren bester Werfer war, am Sonntag (18:00 Uhr) auf den Gewinner des anschließenden Duells zwischen dem SC Magdeburg und Titelverteidiger FC Barcelona. Welthandballer Gidsel ist dann wieder spielberechtigt. "Danke an die Jungs. Diese Mannschaft ist unglaublich", sagte der Welthandballer nach dem Abpfiff sichtlich erleichtert.

"Mathias Gidsel hat bei uns eine herausragende Rolle, aber wir sind eben nicht nur Mathias Gidsel. Die Mannschaft hat das mit Bravour gelöst", lobte Füchse-Geschäftsführer Bob Hanning.  

Berlin unbeeindruckt von Gidsel-Aus 

Vor der stimmungsvollen Kulisse von 20.000 Fans erwischten die Füchse einen guten Start und lagen schnell mit drei Toren (6:3) vorn. Doch dann der frühe Rückschlag: Nach nicht einmal neun Minuten flog Gidsel mit Rot vom Feld. Der 25 Jahre alte Weltmeister und Olympiasieger aus Dänemark war bei einem Abwehrversuch ausgerutscht und hatte dabei einen Gegenspieler beim Wurf mit einer Grätsche wie im Fußball abgeräumt. 

"Es war eine harte, aber richtige Entscheidung, weil es gesundheitsgefährdend war. Der Boden war allerdings nicht Champions-League-tauglich, denn es sind heute viele Spieler ausgerutscht", analysierte Hanning die Szene.   

Der deutsche Meister blieb cool und baute den Vorsprung beim 11:6 (17.) erstmals auf fünf Tore aus. Selbst eine doppelte Unterzahl überstanden die Berliner in dieser Phase weitgehend schadlos. Großen Anteil daran hatte Torwart Dejan Milosavljev, der in der gesamten Partie mit zahlreichen Paraden ein starker Rückhalt und überragender Mann auf dem Parkett war. 

Zudem erwies sich Routinier Fabian Wiede als starker Gidsel-Ersatz. "Wir haben unseren Plan durchgezogen. Die Rote Karte für Mathias war ein kleiner Dämpfer, aber wir haben danach alles reingehauen und sind alle noch ein paar Meter mehr gegangen", sagte Wiede und blickt zuversichtlich auf das Finale voraus: "Da haben wir jetzt einen frischen Mathias Gidsel, der Vollgas geben kann." 

Füchse mit starker Offensiv-Power 

Auch ohne ihren Superstar bestimmten die Füchse die Partie und nahmen dank der Treffsicherheit von Gidsels Landsmann Lasse Andersson, der es auf insgesamt sieben Tore brachte, und Linksaußen Freihöfer ein Sechs-Tore-Polster in die Halbzeitpause mit.

Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Spielverlauf. Im Gegenteil: Die Füchse waren stets Herr der Lage und bauten ihren Vorsprung beim 24:15 sogar auf neun Tore aus. Auch in der Schlussphase blieb das Team von Trainer Jaron Siewert konzentriert und bejubelte den verdienten Sieg.

11. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
Aalborg Håndbold
Aalborg Håndbold
Aalborg HB
36
17
Kolstad Håndball
Kolstad Håndball
Kolstad
24
14
18:45
Mi, 18.02.
Beendet
SC Pick Szeged
SC Pick Szeged
Pick Szeged
27
10
FC Barcelona
FC Barcelona
Barcelona
35
21
18:45
Mi, 18.02.
Beendet
RK Zagreb
RK Zagreb
RK Zagreb
24
10
Paris Saint-Germain
Paris Saint-Germain
PSG
35
18
18:45
Mi, 18.02.
Beendet
SC Magdeburg
SC Magdeburg
Magdeburg
37
17
GOG Håndbold
GOG Håndbold
GOG Håndbold
30
15
20:45
Mi, 18.02.
Beendet
Dinamo București
Dinamo București
Din. București
21
12
Füchse Berlin
Füchse Berlin
Berlin
27
13
18:45
Do, 19.02.
Beendet
KS Kielce
KS Kielce
KS Kielce
36
17
Veszprém KC
Veszprém KC
Veszprém
35
19
18:45
Do, 19.02.
Beendet
HBC Nantes
HBC Nantes
Nantes
38
21
Sporting CP
Sporting CP
Sporting
27
16
20:45
Do, 19.02.
Beendet
RK Pelister
RK Pelister
Pelister
25
9
Wisła Płock
Wisła Płock
Wisła Płock
28
13
20:45
Do, 19.02.
Beendet
Gruppe A
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1Füchse BerlinFüchse BerlinBerlin111001370:3323820
2Aalborg HåndboldAalborg HåndboldAalborg HB11911355:3045119
3Veszprém KCVeszprém KCVeszprém11605372:3502212
4KS KielceKS KielceKS Kielce11515357:361-411
5HBC NantesHBC NantesNantes11506353:3252810
6Sporting CPSporting CPSporting11506367:375-810
7Kolstad HåndballKolstad HåndballKolstad11209311:401-904
8Dinamo BucureștiDinamo BucureștiDin. București111010305:342-372
  • Viertelfinale
  • Playoffs
Gruppe B
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1SC MagdeburgSC MagdeburgMagdeburg111100373:3096422
2FC BarcelonaFC BarcelonaBarcelona111001363:3006320
3Wisła PłockWisła PłockWisła Płock11704331:325614
4SC Pick SzegedSC Pick SzegedPick Szeged11506336:328810
5Paris Saint-GermainParis Saint-GermainPSG11407349:34818
6GOG HåndboldGOG HåndboldGOG Håndbold11407345:378-338
7RK PelisterRK PelisterPelister11209280:338-584
8RK ZagrebRK ZagrebRK Zagreb111010295:346-512
  • Viertelfinale
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