Fußball-Zweitligist 1. FC Köln nimmt Kurs auf den sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga. Gelingt die Rückkehr ins Oberhaus, soll investiert werden, heißt es in einem neuen Medienbericht.
Der 1. FC Köln plant im Falle eines Bundesliga-Aufstiegs ein Transferbudget in Höhe von rund zehn Millionen Euro. Das berichtet die "Sport Bild".
Mit dem Geld sollen Verstärkungen für alle Mannschaftsteile verpflichtet werden, heißt es. Auch der Gehaltsetat werde im Falle des Erfolgs steigen, sich beinahe sogar verdoppeln. Statt derzeit 25 Millionen Euro sollen 45 Millionen Euro in die Spielergehälter fließen.
Für den Effzeh ist das viel Geld: Erst Ende des vergangenen Jahres wurde die Transfersperre gegen den 1. FC Köln aufgehoben. Im Januar wurden kurzerhand sechs Millionen Euro in die Hand genommen, um die drei Spieler Joel Schmied, Jusuf Gazibegovic und Imad Rondic zu verpflichten. Zugleich wurden sieben Millionen Euro durch den Abgang von Jonas Urbig zum FC Bayern eingenommen, es blieb also ein Transferplus. Im Sommer soll dann offenbar noch mehr Geld fließen.
1. FC Köln mittendrin: Spannendes Aufstiegsrennen in Liga zwei
Als Tabellenzweiter liegt der 1. FC Köln nach 25 Partien derzeit auf Aufstiegskurs. Nur ein Zähler trennt den Domklub vom Spitzenreiter Hamburger SV.
Allerdings: Das Aufstiegsrennen im Unterhaus ist weiterhin hochspannend, zwischen Platz zwei und Platz neun liegen nur fünf Punkte. Mit dem 1. FC Kaiserslautern, dem 1. FC Magdeburg, dem SC Paderborn, der SV Elversberg, Hannover 96, dem 1. FC Nürnberg und Fortuna Düsseldorf haben noch mindestens sieben weitere ambitionierte Zweitligisten berechtigte Hoffnungen, es in die Bundesliga zu schaffen.
Klar ist: Ein Nichtaufstieg des Effzeh hätte drastische Auswirkungen für den Klub, darüber hatte "Bild" zuletzt berichtet. Bis zu elf Leistungsträger könnten die Kölner im Sommer verlassen, wenn auch in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga gespielt wird. Einige Spieler hätten intern schon deutlich gemacht, dass sie nur im Falle eines Aufstiegs in Köln bleiben wollen.

























