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"Wieder keine glückliche Figur gemacht"

Helmer nimmt Bayern-Führung auseinander

Video: Experte zu Bayerns Trainersuche: "Schlangengrube"
22. Mai 2024, 15:04
sport.de
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Das Hin und Her um Thomas Tuchel lässt den FC Bayern nicht los. Erst hatte der Klub die Trennung vom Trainer zum Saisonende verkündet, nach mehreren Absagen möglicher Nachfolger dann aber doch nochmal Gespräche über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit aufgenommen. Diese scheiterten jedoch - Ex-Profi Thomas Helmer will die Hintergründe kennen.

"Thomas war bereit, sich nochmal an den Tisch zu setzen und hat gewartet, dass man ihm ein entsprechendes Angebot macht", betonte der Europameister von 1996 in der "BR"-Sendung "Heute im Stadion".

Beide Seiten fanden allerdings nicht zueinander. Ein Knackpunkt soll Tuchels Forderung nach einer Verlängerung seines Arbeitspapiers gewesen sein.

Laut Helmer indes nicht der einzige Grund für die ausgebliebene Kehrtwende. "Es ging um Vertragsinhalte", betonte der 59-Jährige.

Mangelnde Überzeugung in Bayerns sportlicher Führung konnte er nicht erkennen: "Max Eberl und Christoph Freund sind ganz offensiv hingegangen und wollten ihn wirklich zurückgewinnen."

Und trotzdem war Helmer mit der Vorgehensweise der Entscheidungsträger nicht einverstanden. Die Bayern-Bosse hätten "wieder keine glückliche Figur gemacht", urteilte der ehemalige Nationalspieler.

Helmer: Hoeneß und Rummenigge beim FC Bayern zu mächtig

Als großes Problem des FC Bayern gilt, dass die langjährigen Funktionäre Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge an der Säbener Straße noch immer extrem viel Einfluss haben und diesen auch nutzen.

Helmer sieht das ähnlich: "Solange Uli und Kalle immer noch im Hintergrund sind und gefragt werden, weil sie das ja alles aufgebaut haben, ist das für jede handelnde Person schwierig."

Hoeneß und Rummenigge kehrten 2023 in die Verantwortung zurück, nachdem unter dem damaligen Vorstandschef Oliver Kahn viel Unruhe in den Verein gekommen war.

Ursprünglich lautete der Plan, so lange auszuhelfen, bis der FC Bayern wieder in ruhigere Fahrwasser gelangt ist. Bislang deutet sich jedoch kein Rückzug an. Auch bei der laufenden Trainersuche reden beide ein Wörtchen mit.

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