Die Denver Broncos haben mit Jerry Jeudy vor wenigen Tagen eine ihrer wichtigsten Offensivwaffen an die Cleveland Browns abgegeben. Das NFL-Team reagierte jedoch prompt und sicherte sich umgehend die Dienste eines neuen Wide Receivers.
Wie "ESPN"-Reporter Adam Schefter am Mittwoch erfuhr, haben die Broncos Josh Reynolds verpflichtet. Der Passempfänger erhält in Colorado demzufolge einen Zweijahresvertrag, der ihm bis zu 14 Millionen Dollar einbringen könnte.
Einen Draft-Pick musste Denver für den Neuzugang im Übrigen nicht hinblättern, da Reynolds' Vertrag bei den Detroit Lions zum Liga-Start ausgelaufen war. Das Team aus der NFC North kämpfte jedoch bis zuletzt um den Verbleib des Leistungsträgers.
"Es gibt immer noch Gespräche, bei denen wir schauen, wohin das führt. Aber er ist wirklich der einzige, der noch da draußen ist und mit dem wir geplant haben", verriet Lions-GM Brad Holmes am Rande des jährlichen NFL-Ligatreffens.
Die Broncos scheinen Reynolds, der in Vorsaison mit 40 Catches für 608 Yards und fünf Touchdowns zu den konstantesten Anspielstationen von Jared Goff zählte, offenbar ein besseres Angebot unterbreitet zu haben, weshalb er sich im "Mile High" nun wohl hinter Courtland Sutton zum zweitwichtigsten Receiver aufschwingen wird.
NFL: Deutscher Star noch stärker im Fokus
In Detroit dürfte nach dem jüngsten Abgang wiederum Amon-Ra St. Brown noch mehr in den Fokus rücken. Der WR mit deutschen Wurzeln war mit 1.515 Receiving-Yards und zehn gefangenen Touchdowns schon in der Vorsaison der stärkste Lions-Spieler auf seiner Position.
Bei den TDs konnte indes lediglich Sam LaPorta mit St. Brown mithalten. Der Tight End spielte eine überragende Rookie-Saison, in der er in 17 NFL-Partien 889 Yards Raumgewinn erzielte.
Trotz dieser zwei verlässlichen Offensivspieler wird Detroit auf dem Free-Agency-Markt aber gewiss noch nach einem weiteren Wide Receiver Ausschau halten. Zumal die Ansprüche an das Team von Head Coach Dan Campbell nach dem Erreichen des diesjährigen NFC Championship Games deutlich gestiegen sind.



































