Bei den Dallas Cowboys steht mit Blick auf die anstehende NFL Free Agency wohl das Ende einer Ära an. Offenbar wird ein Urgestein das Team in diesem Frühjahr verlassen.
Wie mehrere Medien am Wochenende berichteten, werden die Cowboys Left Tackle Tyron Smith (33) offenbar ziehen lassen. Wie zu hören ist, sind beide Seiten zu weit auseinander, was die Gehaltsvorstellungen für den langjährigen Starter angeht. Entsprechend wurden Verhandlungen nun ergebnislos abgebrochen.
Teambesitzer und General Manager Jerry Jones allerdings hatte sich am vergangenen Freitag noch nicht in die Karten schauen lassen: "Wir gehen auf dem rechten Wege in diese Verhandlungen und besprechen seine Angelegenheit und werden uns dann schon auf etwas einigen, was gut für beide Seiten ist. Er hatte eine großartige Karriere. Er ist ein Hall-of-Fame-Spieler. Und nicht nur das, sein Privatleben ist eine der größten Geschichten, an denen ich Teil haben durfte, ob nun mit Spielern, Trainer oder irgendwer sonst, selbst Commissioner oder irgendwer in der NFL."
Jones fuhr damit fort, dass er davon ausgehe, dass eine Einigung erzielt werden würde. Nun jedoch sieht die Situation ganz anders aus. Die Cowboys sind zudem nicht in der besten Verhandlungsposition mit einem derzeitigen Cap Space von -10 Millionen Dollar.
Cowboys: Smiths Nachfolger ist schon da
Und Left Tackle ist auch keine große Priorität fürs Team, zumal man bereits 2022 seinen designierten Nachfolger Tyler Smith im Draft gezogen hatte. Jener spielte zuletzt an der Seite von Tyron Smith als Left Guard, nachdem er in seiner Rookie-Saison hauptsächlich als Left Tackle unterwegs war, weil Tyron verletzt ausfiel.
Tyron Smith war ein Erstrundenpick der Cowboys 2011 und war seither durchweg Starter fürs Team. Seit 2015 kam er nicht mehr verletzungsfrei durch eine Saison und war speziell 2020 und 2022 über weite Teile der Saisons verletzt. 2023 brachte er es immerhin wieder auf 13 Starts. Glaubt man "PFF", dann legte Smith seine zweitbeste Saison seit 2016 hin. Er dürfte also einen soliden Markt in der anstehenden Free Agency vorfinden.



































