Der verletzte Quarterback Aaron Rodgers hat sich nach den jüngsten Pleiten der New York Jets zu Wort gemeldet und besonders einen Aspekt kritisiert. Derweil appelliert er nicht nur an die Fans.
Aaron Rodgers störten bei der 10:15-Niederlage seines Teams gegen die New England Patriots vor allem die Streitigkeiten an der Seitenlinie. In der "Pat McAfee Show" am Dienstag sagte er: "Ich denke, wir müssen durch die Bank gelassener bleiben." Rodgers fuhr fort: "Besonders in der Offense sollten solche Dinge nicht passieren an der Seitenlinie."
Gemeint waren die öffentlichen Auseinandersetzungen von Wide Receiver Garrett Wilson und Running Back Michael Carter, die sich offenbar lautstark mit Assistant Coaches stritten.
Rodgers sah "zu viele kleine Nebengespräche. Und wir müssen einfach ein bisschen erwachsen werden in der Offense, uns konzentrieren und unsere Jobs machen und nicht mit den Fingern auf andere zeigen - und das gilt für alle. Zeigt nicht mit Fingern auf den Coaching Staff, zeigt nicht mit Fingern auf andere. Geht einfach zurück an die Arbeit und erledigt den Job".
Was die schwachen Leistungen von Ersatzmann Zach Wilson angeht, hatte Rodgers ebenfalls eine Meinung: "Ich habe das Gefühl, dass einige dieser Dinge nicht passieren würden, wenn ich da wäre", sagte Rodgers von seinem Haus in Malibu/Kalifornien. "Ich bin mir nicht sicher, dass wir 3-0 wären - das weiß ich nicht. Aber ich möchte glauben, dass es diese Chance gegeben hätte, aber es geht mir eher um diese Nebensachen, die mir nicht gefallen. Ich möchte, dass wir nun zusammenstehen während der schweren Zeiten."
Aaron Rodgers' Appell an die New York Jets
Angesprochen auf die harte Kritik von Hall-of-Famer Joe Namath, der am Montag Wilsons Leistungen als "furchtbar" bezeichnet hatte, sagte Rodgers: "Wenn wir keinen Erfolg haben, wie reagieren wir darauf? Wie reagieren wir auf Widrigkeiten? Und das gilt auch für unsere Fans und frühere Spieler. Ihr helft der Sache nicht."
Rodgers richtete daher einen Appell an alle, die es mit den Jets halten: "Ich möchte, dass wir alle zusammenstehen. Unsere Fans, unsere früheren Spieler und unsere aktuellen Spieler, denn da ist derzeit zu viel Negativität und die Welt geht nach nur drei Wochen unter. Es ist eine lange Saison, wir haben noch viel Zeit, viele Dinge können noch passieren. Also lasst uns einmal durchatmen, okay? Ich werde nicht sagen, dass wir relaxen sollten. Aber atmet einfach mal tief durch."






