Borussia Dortmund stellt die Bemühungen um eine Verpflichtung von Ilkay Gündogan ein. Das ist offenbar das Ergebnis intensiver Beratungen der BVB-Führungsetage.
Laut "Bild" rechne man sich beim BVB inzwischen keine Chancen mehr auf eine Rückkehr des 32 Jahre alten Nationalspielers aus, die Konkurrenz sei schlich zu prominent - und zu finanzkräftig. Entsprechende Signale hätten die BVB-Bosse aus Gündogans engstem Umfeld bekommen, heißt es.
Gündogan soll neben einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags bei Manchester City auch die Option eines Wechsels innerhalb der Premier League zum FC Arsenal haben. Zudem bemüht sein Traumverein FC Barcelona dem Vernehmen nach um den Spielmacher. Extrem gut dotierte Offerten aus Saudi-Arabien sollen ebenfalls auf dem Tisch liegen.
"Bild" zufolge legt der BVB damit auch Gedankenspiele ad acta, Gündogan einen lukrativen Anschlussvertrag für die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn zu offerieren. Diese Möglichkeit habe die Vereinsführung demnach ebenfalls in mögliche Verhandlungen einbringen wollen.
Beeindruckende Erfolge in fünf Jahren BVB
Gündogan hatte zwischen 2011 und 2016 157 Pflichtspiele für den BVB bestritten und dabei 15 Tore und 20 Vorlagen verbucht. 2012 feierte er mit den Schwarz-Gelben das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal. 2013 führte er Dortmund ins Finale der Champions League gegen den FC Bayern.
Drei Jahre später wechselte er für 27 Millionen Euro zu ManCity, wo er inzwischen sogar Mannschaftskapitän ist und zuletzt das historische Triple mit dem Team von Trainer Pep Guardiola holte.
Nach der angeblichen BVB-Absage geht das Rätselraten um Gündogans Zukunft also weiter.
Er habe die Gedanken darüber zuletzt "ein bisschen beiseite" geschoben, bekannte er nach dem Champions-League-Triumph im Finale von Istanbul gegen Inter Mailand am "Sky"-Mikrofon, "aber jetzt muss ich mich damit auseinandersetzen".






























