Simon Terodde wird seinen Vertrag beim FC Schalke 04 nicht über den Sommer 2023 hinaus verlängern. Das teilte S04 am Mittwoch mit.
"In den vergangenen Wochen wurde medial sehr viel über meine Zukunft spekuliert. Das ist ein Thema, das weder der Verein noch ich in diesen so richtungsweisenden Wochen benötigt. Daher möchte ich jetzt schon erklären, dass meine Zeit im Sommer auf Schalke definitiv enden wird", wird Simon Terodde in einer offiziellen Mitteilung auf "schalke04.de" zitiert.
Sein Engagement auf Schalke sei "wahnsinnig emotional, geprägt von unheimlich vielen intensiven Momenten" gewesen, so der Torjäger weiter. "Jetzt möchte ich mit meinen Team-Kollegen mein letztes Kapitel auf Schalke schreiben – und mich letztlich mit dem geglückten Klassenerhalt verabschieden."
Terodde wechselte 2021 vom Hamburger SV zu den Knappen, die er mit 30 Treffer in 30 Zweitligaspielen zurück ins deutsche Fußball-Oberhaus ballerte und sich zum besten Torschützen der Geschichte der 2. Bundesliga kürte. In der Bundesliga lief es allerdings einmal mehr nicht wirklich rund. 2022/23 steht Terodde bei drei Treffern in 26 Spielen.
Auf der S04-Homepage kommentiert auch Schalke-Sportchef Peter Knäbel die Entscheidung: "Jeder weiß um meine besondere Beziehung zu Simon Terodde. Er hat 2021 in einer ganz schwierigen Situation sein Bekenntnis zu Schalke 04 und der Mission Wiederaufstieg gegeben, als noch kaum jemand daran geglaubt hat. Um dann, nur gut ein Jahr später, als Rekordtorschütze der 2. Bundesliga die Rückkehr in die Bundesliga zu feiern und Teil der langen Vereinsgeschichte des FC Schalke 04 zu werden", schwärmt Knäbel.
Schalke-Sportchef: Terodde "ein beeindruckender Sportler und Mensch"
Dass Terodde nun aktiv den Weg gesucht habe, das Rätselraten um seine Zukunft zu klären, untermauere, "was für ein beeindruckender Sportler und Mensch er ist. Diesen Schritt jetzt zu gehen, um die letzten Wochen der Saison befreit und absolut fokussiert zu bestreiten – das machen sicher nicht viele. Simon ist sehr wichtig für unsere Mannschaft, und ich bin mir sicher, dass er alles reinwerfen wird, um sich als Bundesligist von Schalke 04 zu verabschieden", führt Knäbel fort.
Wo und ob der 35-Jährige seine Karriere fortsetzen wird, steht noch in den Sternen. Zumindest in Liga zwei dürfte sich der ein oder andere Klub um die Dienste des Routiniers bemühen.


























