Beim FC Bayern richtet sich der Blick nach der fehlerfreien Gruppenphase in der Champions League nun auf die verbleibenden drei Bundesliga-Partien gegen Hertha BSC (A), SV Werder Bremen (H) und FC Schalke 04 (A). Mit Manuel Neuer und Thomas Müller waren zwei Starspieler dabei bis zuletzt noch fraglich. Vor dem Berlin-Gastspiel gibt es nun offenbar Klarheit.
Spielführer Manuel Neuer soll nach seinen Schulterproblemen gegen Hertha BSC wieder ins Tor der Münchner zurückkehren. Sein letztes Ligaspiel liegt vier Wochen zurück, zuletzt wurde er dreimal von Sven Ulreich vertreten.
Schon seit Mittwoch konnte Neuer ohne Einschränkungen trainieren. Der 36-Jährige konnte dann auch das weitere Trainingspensum inklusive dem Abschlusstraining vollumfänglich am Freitag vollumfänglich mitmachen, sodass einem Startelf-Comeback nichts mehr im Wege steht.
"Mir geht es gut. Ich habe mich gefreut, wieder bei der Mannschaft zu sein. Dementsprechend werde ich jetzt auch mitfahren", meinte der Torhüter am Freitag gegenüber Vereinsmedien.
Neuer vor historischem Bundesliga-Bestwert
Die Partie bei der Alten Dame aus Berlin könnte dabei eine historische für den Torhüter werden. Neuer hat in seiner Bundesliga-Laufbahn bislang 21 Mal gegen Hertha BSC gewonnen (bei drei Unentschieden und einer Niederlage). Sechs Mal im Trikot des FC Schalke, die übrigen 15 Siege holte er im Bayern-Dress.
Mehr als 21 Siege gegen einen einzigen Bundesliga-Kontrahenten hat noch niemand hinbekommen, es winkt also ein neuer Rekord für den Kapitän des deutschen Rekordmeisters, sollte es mit dem 22. Erfolg gegen Berlin klappen.
Weniger gut schaut es derweil bei Offensiv-Allrounder Thomas Müller aus. Das Bayern-Urgestein ist derzeit mit Adduktorenproblemen außer Gefecht gesetzt, wird gegen Hertha am Samstag (ab 15:30 Uhr) definitiv noch ausfallen. Zuletzt bestritt der 33-Jährige lediglich lockere Laufübungen.
Planmäßig soll Müller im letzten Pflichtspiel vor der WM-Pause in eineinhalb Wochen gegen den FC Schalke wieder im Kader der Münchner stehen. Die Weltmeisterschaft selbst soll aber ohnehin nicht in Gefahr sein.





























