Geht es nach den Verantwortlichen von Borussia Dortmund soll Youssoufa Moukoko zukünftig zu den großen Gesichtern des Klubs reifen. Doch der junge BVB-Stürmer kokettierte zuletzt mit einem vorzeitigen Abschied. Nun schweigt der 17-Jährige beharrlich.
"Dazu möchte ich nichts sagen", entgegnete Youssoufa Moukoko auf "WAZ"-Nachfrage zu seiner Zukunft in Schwarz-Gelb nach dem 4:0-Erfolg der U21-Nationalmannschaft gegen Ungarn. Der Angreifer hatte den Führungstreffer zum 1:0 (17.) erzielt, es war bereits sein vierter Treffer im dritten Spiel für die Junioren-Auswahl.
Während U21-Cheftrainer Antonio Di Salvo große Stücke auf den Youngster setzt, muss dieser auf eine durchwachsene Saison im Klub zurückblicken. Ein Startelf-Einsatz sprang unter dem Dortmunder Cheftrainer Marko Rose in der Bundesliga lediglich heraus, 15 meiste kurze Einsätze nach Einwechslungen kamen hinzu. Immerhin gelangen Moukoko zwei Tore, darunter das 2:1 im letzten Heimspiel gegen Hertha BSC, durch das dem BVB ein versöhnlicher Saisonabschluss gelang.
Während Moukoko auf das Thema Borussia Dortmund, wo er vertraglich nur noch bis 2023 gebunden ist, nicht allzu gerne angesprochen wurde, machte er gegenüber "WAZ" deutlich, wie wohl er sich bei der Junioren-Auswahl fühlt. "Ich bin hier sehr gerne bei der U21, das tut mir gut."
"Ordentliche Chance" für Moukoko-Verbleib beim BVB
Im Spiel gegen die Ungarn in Osnabrück habe die Mannschaft den über 5.000 angereisten Fans "etwas zurückgeben" wollen. Jonathan Burkhard (31.), Tom Krauß (76.) und Lazar Samardzic (90.) sorgten für die weiteren Tore und letztlich auch dafür, dass die DFB-Auswahl vorzeitig das Ticket für die Europameisterschaft löste.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte unlängst im Gespräch mit "Ruhr Nachrichten" indes durchblicken lassen, dass der Klub liebend gerne mit seinem Ausnahmetalent verlängern möchte. Watzke setzt dabei auch auf Rose-Nachfolger Edin Terzic, der zu Moukoko "einen sehr guten Draht" pflege.
"Es gibt eine ordentliche Chance dafür", dass Moukoko verlängert, erklärte der Dortmunder Offizielle, der zugleich aber einschränkte: "Die finale Entscheidung wird Youssoufa treffen."


























