Die sportliche Zukunft von Erling Haaland ist und bleibt das Gesprächsthema Nummer eins bei Borussia Dortmund. Hans-Joachim Watzke ließ diesbezüglich mit seinen Aussagen vor wenigen Tagen aufhorchen. Die Message des BVB-Klubchefs soll im Lager des Norwegers allerdings gar nicht gut angekommen sein.
Dass Erling Haaland den BVB im kommenden Sommer verlassen wird, gilt in der Fußball-Branche als offenes Geheimnis. Nicht ganz klar sind lediglich die Rahmenbedingungen, zu denen der Transfer über die Bühne wird - und die Frage, wohin der Norweger letztlich wechselt.
Die Dortmunder wollen all dies hingegen noch nicht bestätigen. Sie hüllen sich in der Causa entweder in Schweigen oder dementieren etwaige Gerüchte. Hans-Joachim Watzke ließ zuletzt gar die Tür für einen Verbleib des Superstars offen und sagte im "Sport1-Doppelpass": "Es ist noch nicht entschieden, dass er im Sommer geht."
Watzkes Worte in der TV-Sendung haben es angeblich auch bis zu Haaland-Berater Mino Raiola geschafft. Und der Italiener soll über die Aussage des Dortmunder Geschäftsführers alles andere als erfreut sein. Im Gegenteil: Laut "Sun" ist der Star-Agent sogar stinksauer auf Watzke.
BVB-Boss Watzke durchkreuzt Raiolas Plan
Der Grund für Raiolas Unmut liegt auf der Hand: Raiola versucht angeblich schon seit einigen Wochen, das beste Angebot für seinen Klienten rauszuschlagen und hat den Stürmer bereits ins Schaufenster gestellt.
Manche Medien berichten von einer Vor-Vereinbarung mit Real Madrid, andere wiederum schreiben, dass interessierte Klubs Haaland ein Jahresgehalt in Höhe von 50 Millionen Euro bieten müssen, um den Zuschlag zu bekommen.
So oder so wird sich ein Wettbieten um den Noch-BVB-Star entwickeln. Das zumindest hofft der Berater, der in diesem Fall auch für sich ein großes Stück vom Kuchen abhaben möchte.
Watzkes Aussagen könnten diesen ganzen Prozess jedoch entschleunigen und Zweifel daran wecken, ob Haaland wirklich so wechselwillig ist, wie es Raiola seit Wochen in Fußball-Europa kundtut.


























