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Abbruch nach Beleidigungen

Virtuelle BVB-Party läuft aus dem Ruder

Die virtuelle BVB-Party musste abgebrochen werden
Die virtuelle BVB-Party musste abgebrochen werden
Foto: © Noah Wedel via www.imago-images.de
17. Mai 2020, 14:44
sport.de
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Um den Derbysieg (4:0) gegen den FC Schalke 04 einigermaßen standesgemäß feiern zu können, hat sich Borussia Dortmund eine schöne Aktion für die Fans einfallen lassen: eine virtuelle BVB-Party. Diese lief allerdings aus dem Ruder.

Via Twitter hatten die Schwarzgelben auf der Plattform Zoom zu einer "kurzen Derbysieger-Feier" eingeladen. Sogar die Stars selbst, wie zum Beispiel Mats Hummels, Marcel Schmelzer, Lukasz Piszczek und Raphael Guerreiro nahmen an der Videorunde teil.

Zwar hatte der BVB angekündigt, die Teilnehmerzahl begrenzen und kontrollieren zu wollen, doch nach und nach strömten immer mehr Fans in den Videochat, sodass eine Kommunikation kaum noch möglich war, wie die "Ruhrnachrichten" berichten.

Dem Bericht zufolge kam es sogar noch schlimmer: Die Teilnehmer fingen an, sich zu beleidigen. Letztendlich sah sich der BVB gezwungen, die Aktion abzubrechen.

Ursprünglich hatten die Dortmunder einen ausführlichen Zusammenschnitt der Online-Party geplant, da das Event nicht live gestreamt wurde. Bislang wurde allerdings kein Material veröffentlicht.

"4:0 gegen Schalke - das ist ganz okay"

In der 178. Auflage des Ruhrpott-Klassikers bestrafte der BVB Fehler von Schalke 04 gnadenlos und gewann hochverdient 4:0 (2:0). Er rückte mit seinem höchsten Derbysieg seit 1966 zumindest für zumindest eine Nacht bis auf einen Punkt an den Tabellenführer Bayern München heran.

"Es gibt nichts Schöneres, als mit so einem Sieg wieder in die Saison einzusteigen", sagte Nationalspieler Julian Brandt bei "Sky" und betonte: "Wir haben es gut gemacht, es war definitiv nicht ganz perfekt, aber für das erste Spiel nach so langer Zeit fand ich es gut."

"4:0 gegen Schalke - das ist ganz okay. Der Schlüssel war, dass die Mannschaft gut zusammengespielt hat, auch defensiv", sagte BVB-Trainer Lucien Favre nach der Partie und ergänzte: "Das war sehr, sehr speziell. Du hast keinen Lärm, du schießt aufs Tor, machst einen Top-Pass, ein Tor - und nichts passiert."

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