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"Waren zu schlampig bei den Torchancen"

Eiskalte Eintracht stellt Tabellenführer Leipzig ein Bein

Die Eintracht aus Frankfurt fährt den zweiten Bundesliga-Sieg im Jahr 2020 ein
Die Eintracht aus Frankfurt fährt den zweiten Bundesliga-Sieg im Jahr 2020 ein
Foto: © Jan Huebner/Scheiber via www.imago-images.de
25. Januar 2020, 17:28

Tabellenführer RB Leipzig hat im Titelrennen der Fußball-Bundesliga unerwartet Federn gelassen und bei Eintracht Frankfurt erstmals seit Oktober wieder eine Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann unterlag den Hessen nach zuvor acht Siegen aus den letzten neun Liga-Spielen mit 0:2 (0:0).

Ein Traumtor von Verteidiger Almamy Touré (48.) und ein Treffer von Filip Kostic (90.+4) entschieden die Partie zugunsten der Eintracht.

Leipzig bleibt trotz der erst dritten Saisonpleite auch nach dem 19. Spieltag an der Spitze, büßte allerdings an Vorsprung ein. Die zuvor letzte Niederlage hatte RB am 9. Spieltag beim SC Freiburg kassiert (1:2). Frankfurt festigt derweil durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel des Jahres seinen Platz im Tabellenmittelfeld.

"Wir haben zum richtigen Zeitpunkt nach der Halbzeit das erste Tor gemacht", sagte Sebastian Rode bei "Sky", "wir haben alles gegeben." Julian Nagelsmann nahm die Pleite äußerlich gelassen zur Kenntnis und erklärte: "Wir waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft, waren aber zu schlampig bei den Torchancen. Dann haben wir den Einwurf unglaublich schlecht verteidigt, waren anschließend sehr wild und nicht so gut in der Struktur."

Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw waren die Leipziger zu Beginn die wesentlich aktivere und gefährlichere Mannschaft gewesen. Ein Kopfball von Verteidiger Dayot Upamecano (7.) nach einer Ecke bedeutete die erste Torchance. Kurz danach scheiterte Nationalspieler Timo Werner (8.) am stark reagierenden Kevin Trapp, der auch in der Folge im Fokus stand.

RB Leipzig bis zur Pause klar besser

Bei gefährlichen Abschlüssen von Christopher Nkunku (17.) und Patrik Schick (18.) rettete der SGE-Keeper sein Team erneut vor einem Rückstand. Spätestens jetzt wurde klar, warum die Leipziger in den letzten neun Bundesliga-Spielen stets mindestens drei Tore erzielt hatten. Zumal Trainer Julian Nagelsmann vor dem Spiel bei "Sky" "gedroht" hatte: "Wir sind noch nicht am Limit, was die Torausbeute angeht."

Tatsächlich gelang es den Leipzigern bis zur Pause nicht, aus ihrer klaren spielerischen Überlegenheit etwas Zählbares zu machen. Obwohl vor allem Werner ein ständiger Unruheherd war, hielt die Eintracht-Defensive dem Ansturm zunächst stand. Auf der Gegenseite kamen die Gastgeber selbst allerdings kaum einmal zu Torchancen, sodass es folgerichtig torlos in die Pause ging.

Eintracht Frankfurt in Durchgang zwei bissig

Der zweite Durchgang begann dann mit einem Paukenschlag. Nach einem Eckball behauptete der aufgerückte Martin Hinteregger zunächst stark den Ball und legte dann klug zurück auf Toure. Der Franzose nahm den halbhohen Ball direkt und traf damit aus gut 20 Metern äußerst sehenswert ins linke Eck. Es war sein erstes Tor überhaupt für die Eintracht.

Plötzlich waren auch die Frankfurter besser im Spiel. Ein Abschluss von Filip Kostic (60.) sorgte für Gefahr. Der Leipziger Offensivwirbel der ersten Hälfte war verpufft, stattdessen gelangen den Gastgebern nun immer wieder gefährliche Konter.

In der Schlussphase warf RB dann noch einmal alles nach vorne und drängte auf den Ausgleich. Doch Kostic sorgte mit einem Konter für die Entscheidung für die Hessen.

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