Im letzten Sommer wurde HSV-Profi Douglas Santos von etlichen Top-Klubs umworben. Am liebsten wäre der Brasilianer zu Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 gewechselt, doch die Verantwortlichen des Hamburger SV schoben dem Ganzen einen Riegel vor. Nun hat sich Sportvorstand Ralf Becker zum damaligen Transferwunsch geäußert und einen Einblick in die Gespräche gegeben.
"Er saß bei mir im Büro und hat klar signalisiert, dass er es gern machen würde", blickte Becker im "kicker" zurück. "Ich hatte totales Verständnis dafür, habe ihm aber versucht, unsere Situation klarzumachen, und ihm wie schon in Brasilien gesagt, warum wir nicht auf ihn verzichten können", sagte der Sportchef.
Der Brasilianer habe "seine Wünsche geäußert und dennoch unsere Position akzeptiert", freute sich der 48-Jährige. Von da an war klar: Santos musste sich dem harten Kampf in der 2. Liga stellen, anstatt mit Schalke Champions League zu spielen.
"Er hatte ein, zwei Tage daran zu knabbern, Christian Titz hat die Sache damals zudem sehr gut moderiert - und dann hat Douglas nicht nur weitergemacht, sondern ist vorangegangen, hat unsere Erwartungen sportlich voll erfüllt."
Santos soll den HSV für 20 Millionen Euro verlassen
Der 25-Jährige tue "auf dem Platz und daneben alles dafür, dass wir unsere Ziele erreichen. Er ist für uns ganz, ganz wichtig, auch als Typ innerhalb der Gruppe", so Becker weiter.
Nach Ende der Saison will der Klub mit dem Linksverteidiger das große Geld machen. 20 Millionen Euro sollen laut "kicker" erlöst werden. Bayer Leverkusen gilt als Interessent. Ob Schalke erneut in den Ring steigt, ist nicht überliefert.
Zuerst soll Santos aber ohnehin erst einmal dafür sorgen, dass der HSV den Sprung zurück in die Erstklassigkeit schafft. Schon am Montagabend gibt es die erste Möglichkeit, einen weiteren Schritt in die richtige Richtung zu machen. Dann geht es im Topspiel gegen den 1. FC Köln (ab 20:30 Uhr im sport.de-Liveticker).





























