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Gladbach-Manager missfällt Kritik an Dietmar Hamann

Eberl rügt den FC Bayern: "Nicht alle mundtot machen"

Max Eberl glaubt an die Meisterschaft des BVB
Max Eberl glaubt an die Meisterschaft des BVB
Foto: © getty, Christian Kaspar-Bartke
10. Februar 2019, 14:33
sport.de
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Wie müssen Bundesliga-Klubs mit öffentlicher Kritik an Spielern umgehen? Wie ist das Verhalten des FC Bayern zu bewerten, der in Person von Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Samstagabend gegen TV-Experte Dietmar Hamann schoss? Gladbach-Manager Max Eberl hat dazu am Sonntag Stellung bezogen.

"Es gehört zu unserem Job dazu, dass wir kritisiert werden", führte Eberl bei "Sky" aus und kritisierte damit auch seinen Kollegen beim FC Bayern. Salihamidzic hatte zuvor eine "Kampagne" von Hamann gegen Mittelstürmer Robert Lewandowski gewittert. Die Kritik des ehemaligen Nationalspielers könne er "nicht akzeptieren".

Eberl mahnte nun zu einem professionellen Umgang mit negativer Kritik. "Mal ist es Schwachsinn, was gesagt wird, mal hat es mehr Fundament. Aber es ist nicht mein Recht, wie ein Orkan über alles hinwegzufegen und alle mundtot zu machen. Ich muss das eben ein Stück weit ertragen, auf die Schnauze zu bekommen."

"Sky" hatte bereits in einem Statement erklärt, auch in Zukunft auf die Meinungsstärke von Dietmar Hamann setzen zu wollen.

Max Eberl glaubt an Meisterschaft des BVB

Auch in sportlicher Hinsicht nahm Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Stellung zu den Münchnern. Nach dem 3:1-Sieg gegen Schalke habe der FC Bayern selbstverständlich noch Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft.  "Weil sie einfach Erfahrung im Meisterschaftskampf haben. Sie werden keine Flatter bekommen."

Sollte Bayern weiter an Selbstvertrauen dazugewinnen, könne es für Dortmund "noch echt problematisch werden. Die letzten Wochen waren sie dann aber nicht so stabil. Gestern haben sie diesen psychologischen Vorteil genutzt."

Das Rennen um die Meisterschale bleibe bis zum Schluss eng: "Ich glaube aber, dass Dortmund am Ende die Nase vorn haben wird."

Allerdings werden, so Eberl weiter, auch die Ergebnisse in der Champions League "ein Stück weit eine Rolle" spielen: "Wenn sie da ausscheiden sollten, kann es noch mehr Unruhe geben. Das kann dann wieder ein Vorteil für Dortmund werden."

 

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