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Mainz-Rückkehr wird für Schmidt zum Endspiel

Martin Schmidt (m.) musste seine Spieler nach der späten Niederlage gegen den FC Bayern trösten
Martin Schmidt (m.) musste seine Spieler nach der späten Niederlage gegen den FC Bayern trösten
Foto: © dpa
18. Februar 2018, 11:52

Nach den Fan-Protesten und der Last-Minute-Niederlage gegen den FC Bayern München wird es für Martin Schmidt immer ungemütlicher.

Nur noch ein Punkt trennt den VfL Wolfsburg vom Relegationsrang der Fußball-Bundesliga - und so erwartet den VfL-Coach ausgerechnet bei der Rückkehr nach Mainz am Freitag ein Endspiel. Offiziell gibt es natürlich keine Trainer-Diskussion in Wolfsburg. Aber auf die Frage, ob die nächste Partie ein Endspiel für den Trainer sei, antwortete Sportdirektor Olaf Rebbe nach dem 1:2 (1:0) ungeschickt bis ausweichend: "Das kann ich nicht bewerten."

Der VfL-Manager sagte auch: "Wir wollen in Mainz erfolgreich sein, und wir machen uns keine Gedanken über Personen oder Ultimaten." Der Nachfolger von Klaus Allofs gibt in der sich zuspitzenden Situation und bei der Beantwortung der Trainer-Frage keine glückliche Figur ab.

Schließlich geht es bei der Frage, ob erneut der Trainer gewechselt werden soll, zum dritten Mal in seiner noch kurzen Manager-Karriere, auch um seine eigene Zukunft in Wolfsburg. Auch wenn VfL-Aufsichtsrat Hans-Gerd Bode vor dem Spiel sagte: "An der Position von Olaf Rebbe gibt es überhaupt nichts zu rütteln."

Bode musste zudem auf Rücktritts-Gerüchte reagieren: "Das haben wir auch gelesen und waren genau so überrascht. Da ist nichts dran. Weder hat Olaf Rebbe uns seinen Rücktritt angeboten, noch ist es beabsichtigt, dass er zurücktritt." Zu Spekulationen über Horst Heldt und Jörg Schmadtke als mögliche Rebbe-Nachfolger sagte er: "Wir haben weder mit dem einen noch mit dem anderen geredet und beabsichtigen das auch nicht."

Didavi wehrt sich gegen Vorwürfe

Zu den Krisenherden in Wolfsburg gehört neben den Diskussionen um Trainer und Manager auch der Stimmungsboykott mehrerer Fangruppen. 19 Minuten und 45 Sekunden mussten die Spieler des 1945 gegründeten VfL gegen Bayern auf die Anfeuerung von ihren treuesten Anhängern verzichten.

Aus Ärger über die schlechten Leistungen der Mannschaft hatten sie protestiert - und so kurioserweise die Führung durch Daniel Didavi (8. Minute) verpasst. Stattdessen sahen sie später die Bayern-Tore von Sandro Wagner (64.) und Robert Lewandowski (90.+1/Foulelfmeter).

"Anspruchsvolle Fans suchen motivierte Mannschaft", stand auf einem Plakat der VfL-Anhänger. "Ohne Arbeit, ohne Fußball, ohne Leidenschaft = ohne uns", auf einem anderen. Das Verhältnis ist nachhaltig gestört.

"Wir lassen uns nicht von außen reinreden, dass wir einen Scheiß-Charakter hätten", sagte Didavi: "So ist es wirklich nicht." Zumindest lag es - anders als bei anderen Spielen - gegen die Bayern nicht an mangelnder Motivation oder fehlender Leidenschaft, sondern schlicht an den Fähigkeiten.

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