Max Kruse ist in der laufenden Rückrunde der Erfolgsgarant schlechthin bei Werder Bremen. Für drei ehemalige Vorgesetzte des Stürmers bei seinen Ex-Klubs ist das keine Überraschung.
Freiburgs Trainer Christian Streich, der Kruse in der Spielzeit 2012/2013 coachte, lobte im "kicker" die Geradlinigkeit seines Ex-Schützlings auf dem Platz: "Er braucht wie jeder Mensch Freiheiten, setzte sich aber auch als Arbeiter voll für die Mannschaft ein. Ich habe selten Spieler erlebt, die eine solches Gefühl für Räume und Situationen besitzen."
Kruse könne den "drittletzten, zweitletzten und letzten Pass" spielen und sei zudem torgefährlich. "Er ist die konstruktive Verbindung von hinten nach vorne, ein Unterschiedsspieler", so Streich weiter.
Beim SC Freiburg gelang Kruse einst der endgültige Durchbruch in der Bundesliga und im Anschluss der Sprung zum ersten Spitzenteam, nämlich Borussia Mönchengladbach.
Eberl schwärmt von Kruses Offenheit
Dort stand und steht er bei Sportdirektor Max Eberl hoch im Kurs. Der Borussen-Boss stellte klar: "Er sagt einem die Meinung offen ins Gesicht und weiß seinerseits auch klare Worte des Gegenübers zu schätzen. Daraus ergeben sich interessante und vor allem sehr konstruktive Gespräche."
Der starke Mann der Borussia schwärmte auch von der mentalen Stärke des Angreifers. "Wenn ich Max öfter mal als "Zocker" bezeichnet habe, war dies ausschließlich positiv gemeint. Er ist ein Spieler, der mit Drucksituationen ausgesprochen gut zurechtkommt", so Eberl.
Dass der VfL Wolfsburg Kruse im Jahr 2015 für zwölf Millionen Euro aus Gladbach verpflichtete, begründete der damalige Manager Klaus Allofs mit ähnlichen Argumenten: "Seine Qualitäten sind und waren immer unbestritten. Dass wir Max vor zwei Jahren nach Wolfsburg geholt haben, zeigt unsere grundsätzlich enorme Wertschätzung."
Besonders in der laufenden Rückrunde avancierte Kruse zuletzt zu einem der besten Spieler ligaweit. In 20 Einsätzen in 2016/2017 bringt er es auf satte 14 Tore und steuert mit Werder Bremen die Rückkehr in die Europa League an. Sogar ein Comeback in der Nationalmannschaft scheint derzeit wieder greifbar.

























