Während der FC Schalke 04 mit einem souveränen 2:0-Sieg über Krasnodar schon vorzeitig locker in die nächste Runde der Europa League eingezogen ist, hängen die Fahnen in Mainz nach dem 1:6-Debakel gegen Anderlecht auf Halbmast. Die Stimmen zu den Spielen:
Schalke 04 - FK Krasnodar
Markus Weinzierl...
... zum Spiel: "Wir sind sehr zufrieden, weil wir das Ganze sehr souverän gemeistert haben. Darauf sind wir stolz. Wir haben gewusst, dass Krasnodar Qualität hat, das haben sie heute auch gezeigt. Wir haben aber effektiv die Tore erzielt und das dann souverän nach Hause gespielt."
... zu Júnior Caiçara: "Es freut mich sehr für ihn und die ganze Mannschaft, dass er das Tor heute gemacht hat. Er ist in den ersten Wochen relativ kurz gekommen, aber in den letzten Spielen hat er seine Chance genutzt, weil er immer alles gegeben hat und ein wichtiger Faktor war."
Christian Heidel: "Wir sind zufrieden, dass wir durch und Gruppensieger sind. Es gibt sicherlich schlechtere Tage. Wir hatten uns das Ziel gesetzt, in der Europa League weiterzukommen, das haben wir frühzeitig geschafft. Erleichterung ist vielleicht der falsche Ausdruck, es ist Freude. Wenn man jetzt acht Spiele ungeschlagen ist, bedeutet es nicht, dass das im neunten auch so sein wird. Werder Bremen kann uns am Sonntag zum Beispiel aufhalten. Wir werden weiter hart arbeiten müssen."
Benedikt Höwedes: "Hätten wir dieses Spiel am Anfang der Saison gehabt, hätten wir es verloren. Aber wir haben uns das nötige Glück in den letzten Wochen wieder erarbeitet. Mittlerweile haben wir wieder ein höheres Selbstbewusstsein und die nötige Effizienz in gewissen Situationen, auch wenn wir einen schlechten Tag erwischen. Heute hat man uns die Müdigkeit ein wenig angemerkt. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, mit der Art und Weise nicht, da haben wir noch Steigerungspotenzial."
Eric-Maxim Choupo-Moting: "Es ist sehr wichtig, dass wir jetzt weiter sind. Das war eines der Ziele, die wir uns gesteckt haben. Jetzt können wir uns zu hundert Prozent auf die Bundesliga konzentrieren. Ich habe mich in der Sturmspitze wohl gefühlt. Ich habe das erste Tor vorbereitet. Es ist immer wichtig, ein Tor zu erzielen oder eins vorzubereiten. Es war nicht das beste Fußballspiel von uns, aber dass wir gewonnen haben, ist das einzige, was zählt."
RSC Anderlecht - Mainz 05
Martin Schmidt: "Wir sind heute hohes Risiko gegangen. Wir dachten bis zur 88. Minute, wenn wir eins machen, dann brennt es wieder. Aufgrund der Schlussphase fehlen mir natürlich am Ende die Worte. Wir sind nach dem 1:3 ein hohes Risiko gegangen. Am Ende war es zu hoch, wie die Gegentore zeigen. Hinten raus wurde das Spiel total zerschossen. Wir müssen diese Niederlage nun annehmen, genau wie den Unmut der mitgereisten Fans, deren Enttäuschung absolut nachvollziehbar ist."
"Wir haben hier Lehrgeld bezahlt, werden aber die Fassung bewahren und das Spiel sauber aufarbeiten. Wir dürfen in Saint-Etienne alles, was wir heute gemacht haben, nicht mehr machen. Es muss eine diametral andere Leistung her, sonst werden wir in diesem Wettbewerb nicht weiterkommen. Es liegt an uns und am Team, dort ein anderes Gesicht zu zeigen."
Stefan Bell: "Es ist ein absolut verrücktes Spiel gewesen. Wir haben 75 bis 80 Minuten ein gutes Spiel gemacht mit viel Ballbesitz und guten Chancen. Wir haben nur zu viele vergeben. Am Ende gehen wir unter. Wir haben noch zwei Spiele und wir haben es selbst in der Hand. Es ist noch alles drin, obwohl wir heute erst mal eine Packung bekommen haben."
Leon Balogun: "Das war blutleer und schwach. Am Ende des Tages ist es dämlich von uns und es ist billig, wie wir die Tore bekommen und uns so abschlachten lassen. Du kannst hier nicht 1:6 untergehen. Wir vergeben natürlich auch viele Chancen. Wenn eine davon reingeht, kann das Spiel nochmal umschwingen. Am Ende zählen auch die Tore und den direkten Vergleich haben wir verloren."
Rouven Schröder: "Es war absolut unnötig und mir fehlen die Worte. Wenn du es 1:3 verlierst, kannst du es immer noch moderieren. Wir hatten immer das Gefühl, dass wir im Spiel sind. Es war ein wildes Spiel. Nach dem 1:4 machst du es dir dann kaputt. So fahrlässig in die Konter zu laufen, ist besonders bitter."
Rene Weiler (Trainer RSC Anderlecht): "Natürlich tut uns das Ergebnis in dieser Phase sehr gut, auch wenn es zu hoch ausgefallen ist. Denn Mainz hat lange Zeit gut mitgespielt, in der Schlussphase dann aber taktische Umstellungen vorgenommen und alles auf eine Karte gesetzt. Wir sind heute Abend aber ganz einfach froh, dieses Spiel gewonnen zu haben, weil wir uns den Sieg durch unser hohes Engagement verdient haben."










































