Nach dem 3:2-Sieg des FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt hat Sportvorstand Max Eberl Joshua Kimmich öffentlich kritisiert. Der Mittelfeldspieler war jedoch anderer Meinung.
Hintergrund ist ein grober Patzer von Kimmich. Beim Stand von 3:1 ging Eintracht Frankfurt ins offensive Pressing. Torwart Jonas Urbig spielte den Ball zu Kimmich. Der Nationalspieler passte daraufhin quer durch den eigenen Sechzehner in Richtung Minjae Kim.
Frankfurts Arnaud Kalimuendo konnte den Ball abfangen und zum 3:2 verkürzen.
"Das hätten wir uns sparen können. Ich weiß, man will viel spielerisch lösen, aber das ist dann ein Stück weit zu viel", kritisierte Max Eberl Kimmich nach dem Spiel.
Der 31-Jährige hätte den Ball lieber nach vorne klären sollen. "Wenn die Gefahr zu groß wird, auch mal löschen. Dann musst du dich gar nicht in die Not bringen", merkte Eberl weiter an und sprach in dem Zusammenhang von "Harakiri".
Mit seiner Kritik richtete sich Eberl klar an Kimmich. Kim nahm er stattdessen in Schutz: "Mit dem Tor hat Minjae nichts zu tun."
DNA-Debatte beim FC Bayern? Kimmich widerspricht Eberl
Kimmich jedoch wollte seinen Fehler nicht überbewerten. Der DFB-Star gab zwar zu, dass er die Situation hätte anders lösen können. Befreiungsschläge würden aber nicht zur grundsätzlichen Ausrichtung des FC Bayern passen.
"Dann werden die Gegner mehr und mehr pressen. Wenn sie merken, wir finden die Lösungen nicht und wir spielen nur die Bälle lang, dann ist es einfacher, gegen uns zu spielen. Dementsprechend sollten wir schon diese DNA beibehalten", sagte Kimmich.
Die Frage, ob Kimmich mit Manuel Neuer im Tor anders entschieden hätte, wollte Eberl nicht weiter vertiefen. "Lassen wir jetzt die Diskussion, oder?, meinte der Sportvorstand.
Kimmich fand lobende Worte für Schlussmann Urbig: "Ich finde, dass es Jonas sehr gut macht."
































