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Horngacher-Erbe gesucht

Trainer-Hammer um Martin Schmitt? Experte äußert sich

Ist Martin Schmitt ein Kandidat als Skisprung-Bundestrainer?
Ist Martin Schmitt ein Kandidat als Skisprung-Bundestrainer?
Foto: © IMAGO/Kai Taller
19. Februar 2026, 13:12
sport.de
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Nach wie vor ist unklar, wer die deutschen Skispringer nach dem feststehenden Abschied von Stefan Horngacher am Saisonende coachen soll. Der langjährige Bundestrainer Werner Schuster äußert sich zur Nachfolgersuche, bei der auch prominente Namen diskutiert werden.

Er wolle sich zwar eigentlich nicht an den Spekulationen um das Horngacher-Erbe beteiligen, sagte Schuster bei "Eurosport", es gebe im Trainerteam des DSV aber "Leute, die verdient Arbeit gemacht haben".

Der 56-Jährige nannte in diesem Zusammenhang Co-Trainer Andreas Mitter und auch den früheren polnischen Chefcoach Thomas Thurnbichler, der als Nachwuchstrainer für den DSV tätig ist. "Er hat schon einmal eine Mannschaft geleitet", gab Schuster zu bedenken.

Der Experte ergänzte: "Es gibt natürlich auch viele andere. Michal Dolezal, der auch mal im deutschen Team war. Wir haben auch über Martin Schmitt und Severin Freund diskutiert. Sie kann ich mir aber weniger vorstellen, sie haben wenig als Trainer gearbeitet."

DSV-Sportdirektor Horst Hüttel werde "die richtige Entscheidung treffen", sagte Schuster und ergänzte mit einem Augenzwinkern: "Vielleicht sollte ich mich auch nochmal bewerben".

Skispringen: Keine Einigung mit Horngacher-Nachfolger

Dass Horngacher seinen Posten räumt, steht bereits seit Ende Oktober fest. Die Nachfolgersuche ist jedoch noch nicht abgeschlossen.

Zuletzt wurde Star-Coach Alexander Stöckl als heißer Kandidat gehandelt. Der 52-Jährige aber dementierte. "Das sind nur Spekulationen. Ich habe keine Pläne für eine Rückkehr", sagte er bei "t-online".

Hüttel hielt sich am Rande der olympischen Wettbewerbe bedeckt. "Das kann ich dementieren, dass es eine Einigung gibt", sagte Hüttel dem "SID".  "Der Gesprächsprozess" mit möglichen Kandidaten laufe.

Stöckl coachte zwischen 2011 und 2024 die norwegischen Skispringer, wechselte anschließend als Sportdirektor zum polnischen Verband. Dieses Engagement dauerte aber nur rund ein halbes Jahr, unter anderem, weil Stöckl mit Verbandschef Adam Malysz nicht klarkam. Derzeit ist Stöckl Berater in Kasachstans Mannschaft.

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