Vor dem Aufeinandertreffen der New England Patriots und Seattle Seahawks im Super Bowl wurde Tom Brady gefragt, ob er seinem langjährigen Team im Endspiel der NFL die Daumen gedrückt. Die Antwort der Quarterback-Legende kam bei den Pats überhaupt nicht gut an. Daher änderte der siebenfache Champion seine Meinung.
"Du weißt, dass ich hinter dir stehe, RKK", richtete Brady einige Worte in seiner Instagram-Story an den Patriots-Besitzer Robert Kraft, mit dem er zusammen sechs seiner sieben Ringe gewann: "Hol dir den siebten Ring, damit wir gleichauf sind." Seinen siebten und letzten Titel hatte der inzwischen 48-Jährige mit den Tampa Bay Buccaneers gefeiert.
Zuvor hatte Brady in der dieswöchigen Folge des Podcasts "Let's Go!" aufhorchen lassen. "Ich bin in dieser Sache neutral und schlage mich auf keine Seite." Seine ehemaligen Weggefährten bei den Patriots, Defensive Tackle Vince Wilfork und Tight End Rob Gronkowski, nahmen dies mit Verwunderung auf.
Brady: "Sag einfach, was Sache ist"
Wilfork, der mit Brady und den Patriots zwei Super Bowls gewann, sagte gegenüber dem Bostoner Radiosender "WEEI": "Das ist Bullshit, Tom. Dieses ganze politische Getue - das hier ist nicht politisch. Es ist nicht politisch, was auch immer es ist. Die Raiders sind nicht dabei. Sag einfach, was Sache ist, sag, was du siehst."
Angesprochen darauf, dass sich Brady bei der Enthüllung seiner Statue vor Gillette Stadium als "Patriot for Life" bezeichnete, sagte Wilfork: "Am Ende des Tages weißt du, wie der Hase läuft, wenn du ein Patriot for Life bist. Komm mir nicht mit diesem politischen Bullshit. Es ist einfach, wie es ist. Wenn du nicht glaubst, dass wir gewinnen werden, dann tippe halt auf Seattle. Setz dich nicht zwischen die Stühle."

Die Kritik an seinen Aussagen hat sich Brady, der 2000 und 2019 das Trikot der Pats trug, offenbar zu Herzen genommen - und mit einer Klarstellung über die Sozialen Netzwerken seine Ex-Kollegen wohl etwas besänftigt.





