Die Buffalo Bills entschieden sich nach einem weiteren enttäuschenden Abschneiden in den NFL Playoffs für einen Umbruch und trennten sich dafür von Head Coach Sean McDermott. Eine Entscheidung, die durchaus auf Gegenwind stieß.
General Manager Brandon Beane steht im Mittelpunkt der Kritik, schießt nun aber zurück. "Scheiß auf die Außenwelt", sagte er im Interview mit "Go Long". "Es geht um die richtige Wahl für dieses Team. Und wenn wir gewinnen, werden sie es lieben", erklärte Beane.
Beane hatte nach neun Jahren der Zusammenarbeit Head Coach Sean McDermott vor die Tür gesetzt, der das Team seit seinem Amtsantritt zwar nur ein einziges Mal nicht in die Playoffs gebracht hat, aber nie in einen Super Bowl.
Eine kürzlich von "The Buffalo News" durchgeführte Umfrage zeigte allerdings, dass 75 Prozent der Umfrage-Teilnehmer nicht mit dieser Entscheidung einverstanden waren und McDermott gerne weiter als Coach der Bills gesehen hätten.
NFL: Auch Nachfolger erntet Kritik
Für McDermott übernimmt nun allerdings dessen letztjähriger Offensive Coordinator Joe Brady, der sich mit den Bills auf einen Fünfjahresvertrag einigte. In ihm sehen nur 38 Prozent der Befragten die richtige Wahl für den Posten als Head Coach.
Davon lässt sich Brandon Beane allerdings nicht aus der Ruhe bringen. Auch wenn er weiß, dass sein eigener Job womöglich davon abhängt, ob Brady die richtige Wahl war.
"Das Gleiche habe ich gesagt, als ich Josh Allen verpflichtet habe", sagte Beane. "Wenn ich mich irre, steht die Umzugsfirma vor meiner Haustür. Ich verstehe das, und ich werde es nicht bereuen, jemanden ausgewählt zu haben, um die Außenwelt zu beschwichtigen, wenn ich der Meinung bin, dass es anders hätte sein sollen. Wenn ich mich irre, werde ich meinen Job nehmen und nach Hause gehen", erklärte der General Manager.





