Bundesligist Werder Bremen hat die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Horst Steffen getrennt. Das teilten die Hanseaten einen Tag nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach mit.
Werder Bremen hat sich nach zehn sieglosen Bundesligaspielen in Folge von Trainer Horst Steffen getrennt. Die Entlassung des erst im vergangenen Sommer geholten Fußballlehrers verkündeten die Grün-Weißen am Sonntagmorgen offiziell, nachdem die Zukunft Steffens schon am Samstag nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach infrage gestellt wurde.
"Es war eine schwere Entscheidung, aber wir haben nicht mehr die Überzeugung, dass Horst den Turnaround nach dieser langen Serie ohne Sieg gemeinsam mit der Mannschaft schaffen wird", begründete Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz den Schritt.
"Diese Erkenntnis wiegt natürlich schwer, gerade weil wir Horst sehr schätzen, aber sie ist das Ergebnis aus der Analyse der sportlichen Situation und den Gesprächen, die wir zuletzt geführt haben. Daher haben wir entschieden, Horst freizustellen", so der Ex-Profi weiter.
Werders Trainersuche läuft auf Hochtouren
Wer am Osterdeich auf Steffen folgt, steht noch nicht fest. "Wir sind intensiv auf der Suche nach einem neuen Cheftrainer und werden uns die nötige Zeit nehmen, um die für Werder beste Lösung zu finden", erklärte Fritz dazu. Übergangsweise werden die beiden bisherigen Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Groß die Mannschaft übernehmen.
Steffen war im Sommer aus Elversberg nach Bremen gewechselt. Schon in seinem ersten Pflichtspiel setzte es einen herben Dämpfer, als Werder in der ersten Pokalrunde an Bielefeld scheiterte. In der Bundesliga war das grün-weiße Schiff bis Anfang November allerdings auf Kurs. Nach zehn Spieltagen grüßten die Bremer von Platz acht.
Anschließend folgte jedoch eine rabenschwarze Serie von zehn Spielen in Folge ohne Sieg und der Absturz bis auf den 15. Tabellenplatz.


























