Am Montagabend trifft die deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-EM auf Top-Favorit Dänemark. Wie soll das DHB-Team Gidsel und Co. schlagen? Ex-Spieler Stefan Kretzschmar legt Bundestrainer Alfred Gislason eine Änderung nahe.
Wie Kretzschmar im Harzblut-Talk bei Instagram betonte, kommt es auf die Abwehrleistung des DHB-Teams an.
Man müsse "eine gewisse Härte" an den Tag legen. "Wir schlagen sie nur über die Abwehr", so der 52-Jährige.
Um die Defensive zu stabilisieren forderte der Ex-Nationalspieler eine Kader-Rückkehr von Abwehrspezialist Matthes Langhoff. Der Spieler der Füchse Berlin war beim 30:28-Sieg gegen Norwegen noch von Bundestrainer Gislason aussortiert worden.
Kretzschmar gab die Marschroute vor: "Kompakt sein, hochverteidigende Halbspieler, vielleicht Langhoff gegen Gidsel."
Der 23-Jährige solle Superstar Matthias Gidsel, mit dem er gemeinsam bei den Füchsen spielt, "immer zur Mitte drängen". Dort werde es "immer noch schwer genug", den Welthandballer zu verteidigen.
"Es muss klar sein, bei uns gibt es keine Lücken. Es gibt gegen Dänemark keine Lücken. Das heißt: Wir müssen die breitesten Spieler aufstellen, die wir haben", forderte Kretzschmar.
Kann Deutschland Dänemark bei der Handball-EM bezwingen?
Mit einem Sieg gegen Dänemark würde Deutschland vorzeitig ins Halbfinale der Handball-EM einziehen.
Allerdings hat die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason seit zehn Jahren kein Pflichtspiel mehr gegen den Weltmeister um Gidsel gewonnen. Im Finale der Olympischen Spiele 2024 (26:39) und bei der WM im Vorjahr (30:40) demütigten die Dänen die DHB-Auswahl gewaltig.
Doch die Vorrunden-Niederlage des Co-Gastgebers gegen Portugal macht Deutschland Mut. "Das hilft natürlich extrem. Das ist eine kleine Erinnerung, dass die nicht unzerstörbar sind", sagte Kreisläufer Justus Fischer.





