Wie erwartet gab Borussia Dortmund zuletzt Dauer-Reservist Julien Duranville ab - auf Leihbasis an den FC Basel. Eine Klausel, die der BVB den Schweizern im Zuge des Transfers offenbar gewährte, lässt aufhorchen.
Laut "Bild" besitzt Basel zwar keine Kaufoption für Duranville, an einem möglichen Verkauf des 19-jährigen Belgiers an einen anderen Klub in der Zukunft wird der 21-malige Schweizer Meister aber demnach beteiligt - ein Indiz dafür, dass der BVB schon plant, Duranville nach seiner Leihe zu Geld zu machen?
Klar ist: In Dortmund hat der einst 8,5 Millionen Euro teure Offensivakteur den Durchbruch bislang krachend verpasst. Über gute Ansätze kam er nie hinaus, zudem stoppten ihn immer wieder Verletzungen. Seit Anfang Juli 2025 hat Duranville unter Trainer Niko Kovac kein einziges Pflichtspiel mehr für die BVB-Profis bestritten.
"Der Wechsel zum FC Basel gibt ihm nun die Möglichkeit, regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Wir sind überzeugt, dass dieser Schritt für seine weitere Perspektive hier beim BVB der richtige ist", sagte Sportdirektor Sebastian Kehl.
Zwei weitere Abgänge beim BVB
Daniel Stucki, Sportdirektor beim FC Basel, beteuerte, dass man Duranville dabei helfen wolle, wieder in die Spur zu finden. "Für einen jungen Spieler ist Spielpraxis auf höchstem Niveau entscheidend, um danach bei einem Topklub den nächsten Schritt zu machen", sagte der 44-Jährige.
Neben Duranville verzeichnete der BVB in diesem Transfer-Winter bereits zwei weitere Abgänge: Pascal Groß wurde für rund zwei Millionen Euro an seinen Ex-Klub Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League verkauft. Cole Campbell wechselte auf Leihbasis zu Bundesliga-Konkurrent TSG 1899 Hoffenheim. Die Kraichgauer besitzen eine Kaufoption in Höhe von angeblich rund zehn Millionen Euro für den 19 Jahre US-Amerikaner.


























