Trotz zahlreicher Chancen hat der VfB Stuttgart in Rom die dritte Pleite der laufenden Europa-League-Saison kassiert - und muss nun höchstwahrscheinlich den Umweg über die Playoffs gehen. Eine überflüssige Niederlage, findet RTL-Experte Felix Kroos.
Nach dem Rückschlag am Donnerstagabend sparte der VfB Stuttgart nicht mit Selbstkritik.
"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen", stellte Trainer Sebastian Hoeneß nach dem 0:2 (0:1) in der Europa League bei der AS Rom bei RTL klar: "Die Effizienz, die wir in der Liga haben, haben wir in Europa vermissen lassen. Das führt jetzt wahrscheinlich dazu, dass wir noch zwei weitere Spiele haben."
Fakt ist: Zum Abschluss der Ligaphase am nächsten Donnerstag (21:00 Uhr) brauchen die Schwaben, die aktuell als Tabellen-13. zwölf Punkte haben, neben einem eigenen Sieg im Heimspiel gegen die Young Boys aus Bern auch die Patzer mehrerer Konkurrenten, um doch noch unter die Top acht und damit direkt ins Achtelfinale zu kommen.
Speziell in der zweiten Halbzeit hatte der VfB beste Chancen zum Ausgleich leichtfertig vergeben, unter anderem scheiterten Deniz Undav (58.) und Ermedin Demirovic (79.) völlig freistehend. So besiegelte Niccolo Pisilli (40., 90.+3) mit einem Doppelpack die Niederlage.
Kroos kritisiert Chancenverwertung des VfB Stuttgart
In seiner Spielanalyse ließ RTL-Experte Felix Kroos dann auch keine Zweifel aufkommen, dass das Resultat zu verhindern gewesen wäre.
"Wenn ich die zweite Halbzeit sehe, bei den Chancen, die der VfB hatte, hätten sie sich mindestens ein Unentschieden verdient. Es ist nicht so, als wären sie chancenlos gewesen. Rom hat sich in der zweiten Halbzeit, als sie geführt haben, fast nur noch hinten reingestellt. Das war extrem schwer, da durchzukommen", resümierte der Bruder von DFB-Legende Toni Kroos.
Stuttgart habe es jedoch "in der ersten Halbzeit nicht geschafft, sich in den Eins-gegen-eins-Duellen vorne durchzusetzen", so der 34-Jährige: "Das war in der zweiten Halbzeit besser, so sind sie zu Chancen gekommen. Nur haben sie diese nicht genutzt. Dann hat es für die Roma gereicht, mit einem Angriff die Entscheidung herbeizuführen."




























