Der Auftakt ist gemacht: Die deutsche Nationalmannschaft ist dank des 30:27-Erfolgs gegen Österreich souverän in die Handball-EM gestartet. Timo Kastening traut dem Team von Bundestrainer Alfred Gíslason ein starkes Turnier zu.
Kastening rechnet mit einer Halbfinal-Teilnahme der DHB-Auswahl bei der Handball-EM 2026. "Und wenn sie dahin kommen, heißt es, dass sie nicht gegen Frankreich oder Dänemark spielen, sondern wohl gegen Island oder Schweden. In diesem Fall ist das Finale auch möglich", sagte der Rechtsaußen im Interview mit der "Hessenschau".
Als Topfavorit auf den EM-Titel sieht der 30-Jährige zwar Dänemark. Deutschland oder Frankreich seien aber die Teams, die dem amtierenden Weltmeister und Olympiasieger im Turnierverlauf ein Bein stellen könnten, so Kastening.
Der Melsunger machte jedoch deutlich: "In neun von zehn Fällen gewinnt Dänemark noch gegen Deutschland. Dafür haben sie einfach auf jeder Position doppelte Weltklasse."
Kastening nicht im Kader für die Handball-EM
Kastening selbst schaffte es nicht in den deutschen Kader für die Handball-EM. Bundestrainer Gíslason habe ihn telefonisch über die Entscheidung informiert, verriet der Linkshänder. "Sowohl bei Nominierungen als auch bei Nicht-Nominierungen fallen die Gespräche mit ihm nicht sonderlich lang aus. Das ist eher ein Informieren ohne seitenlange Erklärungen. Aber die habe ich auch nicht gebraucht. Alles fein", sagte Kastening.
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Es sei "immer eine Frage des Blickwinkels. Wenn du für Kastening Contra-Punkte finden willst, findest du welche. Genauso wie bei den Pros. Dieses Abwägen ist nicht zielführend. Man muss Alfreds Entscheidung akzeptieren", führte der HBL-Star aus.
Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der Vorrunde der Handball-EM noch auf Serbien (Samstag, 20:30 Uhr im sport.de-Liveticker) und Spanien (Montag, 20:30 Uhr im sport.de-Liveticker).








