Karim Adeyemi befindet sich nach seinen disziplinarischen Verfehlungen aus dem letzten Kalenderjahr bei Borussia Dortmund derzeit besonders unter dem Brennglas. Nun sorgte der BVB-Star beim Heimsieg gegen Werder Bremen am Dienstagabend (3:0) offenbar erneut für Irritationen.
Was war passiert? Zunächst blieb der deutsche Nationalspieler sportlich erneut blass, nachdem er zum zweiten Mal in Folge nur als Bankspieler eingewechselt wurde. Erst in der 84. Minute durfte er für Fabio Silva ran. Schon in Frankfurt stand er beim spektakulären 3:3-Unentschieden gerade einmal 14 Einsatzminuten lang auf dem Rasen. Eine überraschende Entwicklung, gilt Adeyemi in Bestform doch als absoluter Unterschiedsspieler auf Seiten der Schwarz-Gelben.
Brisant wurde es nach Informationen der "Bild" dann aber nach dem Abpfiff. Während die Mannschaft noch in den Katakomben war, verließ Adeyemi bereits um 22:44 Uhr alleine den Kabinentrakt und machte sich auf den Weg aus dem Stadion.
Zu diesem Zeitpunkt war die Partie gerade einmal 20 Minuten lang beendet. Andere BVB-Akteure waren zu diesem Zeitpunkt noch mit Interviews beschäftigt oder betraten gerade erst die Mannschaftskabine.
Adeyemi hat noch einen BVB-Vertrag bis 2027
Erst etwa 15 Minuten nach dem Adeyemi-Abgang folgten nach und nach die ersten weiteren BVB-Profis, darunter Ersatzkeeper Alexander Meyer. Der Abgang des 23-Jährigen kam einer Kabinenflucht gleich. Statt sich mit seinen Mannschaftskollegen über den wichtigen Heimsieg zu freuen, wollte Adeyemi offenbar möglichst schnell aus dem Stadion.
Dabei steht der Flügelstürmer derzeit ohnehin schon unter besonderer Beobachtung. Laut "Bild" schauen BVB-Cheftrainer Niko Kova und die Klubführung ganz genau darauf, wie sich der bis 2027 gebundene Nationalspieler in den kommenden Monaten präsentiert. Die Vorfälle der letzten Monate haben seine Position intern ziemlich offensichtlich geschwächt.




























