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Stephan exklusiv: "Serbien hat uns die Grenzen aufgezeigt"

EM-Aus vor Augen? Ex-Welthandballer wird deutlich

Video: Ex-Welthandballer ordnet EM-Pleite gegen Serbien ein
18. Januar 2026, 16:40
sport.de
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Nach der 27:30-Niederlage gegen Serbien droht der Deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft das vorzeitige Aus in der ersten Gruppenphase. Geht auch die Partie gegen Spanien am Montagabend (ab 20:30 Uhr) verloren, war es das mit hoher Wahrscheinlichkeit für die DHB-Auswahl. Ex-Welthandballer Daniel Stephan ordnete die Pleite gegen die Serben gegenüber RTL/ntv und sport.de ein.

"Wir haben gesehen, Serbien hat uns die Grenzen aufgezeigt. Wir haben das Spiel selber aus der Hand gegeben. Wir haben halt zu viele technische Fehler gehabt", meinte der ehemalige Rückraumspieler im Gespräch mit RTL/ntv und sport.de am Sonntag zum zweiten Gruppenspiel der deutschen Auswahl, die zur Pause noch mit 17:13 in Führung gelegen hatte.

Stephan führte dazu weiter aus: "Wir haben ja die erste Halbzeit überragend gespielt. Da hätte man anknüpfen können und man muss das Positive dann eben aus dem Spiel ziehen, dass wir doch wirklich einen tollen Angriff hatten."

Der 52-Jährige lobte vor allem Mittelmann Juri Knorr, bemängelte gleichzeitig das praktisch nicht stattgefundene Spiel über Linksaußen.

Stephan hält Sieg gegen Spanien für möglich

Gegen Spanien müsse es nun vor allem spielerisch einen Schritt nach vorne geben, zudem müsse Halbspieler Julian Köster noch mehr eingebunden werden. 

Vor der Partie gegen Spanien, das bis dato beide Gruppenspiele gewonnen hat, legte sich Daniel Stephan bereits fest: "Es wird einfach verdammt schwer, weil mental sind wir jetzt gefordert. Wir stehen brutal unter Druck."

Der langjährige Lemgoer rechnet damit, dass Bundestrainer Alfred Gislason gegen Spanien vor allem auf seine erfahrenen Spieler in Person von Andreas Wolff oder Juri Knorr setzen werde, um doch noch den Einzug in die Hauptrunde möglich zu machen: "Ich denke, man sollte nicht zu viel wechseln. Wir sagen immer, die Belastung ist so hoch, aber ich denke, ein Spieler kann auch 55 oder 60 Minuten spielen. Die Erfahrenen jetzt nach vorne gehen und müssen die jüngeren Spieler ein bisschen abholen. Dann ist sicherlich ein Sieg gegen Spanien drin."

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