Fazit: Nach durchwachsener erster Hälfte wird Titelfavorit Dänemark seiner Favoritenrolle gerecht und gewinnt auch das zweite Vorrundenspiel gegen Rumänien deutlich mit 39:24. Dabei sah der Start in die Partie noch gänzlich anders aus: Die Osteuropäer glänzten im ersten Durchgang mit gnadenlosem Tempospiel und zeigten dem vierfachen Weltmeister seine Schwächen auf. Nach dem 2:0-Start der Gäste entwickelte sich ein dynamischer Schlagabtausch bei dem die Rumänen allerdings überraschend gut mithalten konnten. Mit schnellen Pässen, viel Mut in den eigenen Aktionen und dem Glück des Tüchtigen erarbeitete sich das Team von Trainer George Buricea einen 17:22-Pausenstand - Das war durchaus als Erfolg für die Rumänen zu werten. Im zweiten Durchgang ließen die Dänen dann die Muskeln spielen, hielten die Osteuropäer bei nur sieben Toren und sorgten mit zahlreichen Toren aus Kontern und dem erweiterten Gegenstoß für eine schnelle Vorentscheidung. Vor Allem die deutlich verbesserte Abwehr, ein überragender Keeper Kevin Møller mit 17 Paraden und Gidsel (9 Tore), Pytlick (8) und Hoxer (8) waren in ihrer individuellen Klasse nciht zu bremsen. Weiter geht es für beide Teams am Dienstag, Rumänien trifft auf Nordmazedonien, Dänemark bekommt es zum Abschluss mit Portugal zutun.
Tor für Dänemark, 24:39 durch Lasse Andersson Die 40 macht Dänemark nicht mehr voll, stattdessen darf Lasse Andersson aus zehn Metern den Schlusspunkt setzen.
59'
21:58
Unterdessen trumpft Keeper Kevin Møller nochmal groß auf: 17 Paraden, über 40% Fangquote und nur sieben Gegentore im zweiten Durchgang - Das ist schlichtweg Weltklasse.
58'
21:57
Für Rumänien dürfte es in zwei Tagen nur noch um die Ehre gehen gegen Nordmazedonien, Dänemark kämpft dann um zwei Punkte für die Hauptrunde gegen Portugal.
Tor für Dänemark, 24:38 durch Mads Hoxer Und nochmal aus dem Lauf! Es funktioniert gerade alles bei Mads Hoxer, oben rechts im Winkel schlägt die Kugel ein.
Tor für Dänemark, 23:37 durch Mads Hoxer Der junge Linkshänder kann bei neun Metern unbedingt hochsteigen und versenkt das Leder mittig durch die Beine von Mihai Popescu.
56'
21:54
In der zweiten Hälfte lässt Weltmeister und Olympiasieger Dänemark die Muskeln spielen. Auf ihrer Mission Gold scheinbar nicht zu stoppen, ziehen die Skandinavier auch im zweiten Gruppenspiel einsame Kreise.
Tor für Rumänien, 22:35 durch Tudor Botea Das war erst der fünfte Treffer im zweiten Durchgang für die Gäste, unter Bedrängnis haut Botea den Hüftwurf aus halbrechter Position durch die Hosenträger von Kevin Møller.
Tor für Dänemark, 21:35 durch Lasse Møller Die Rumänen weisen jetzt fast Auflösungserscheinungen auf, nach einem Ballverlust kann Møller im Tempospiel einfach durchspazieren.
2 Minuten für Razvan Cristian Trif (Rumänien) Und wieder ist es Mathias Gidsel, der die Zwei-Minuten-Strafe heraus holt. Trifft steigt viel zu übermotiviert gegen den Linkshänder ein, ringt den Dänen schwungvoll nieder und geht dafür auf die Bank.
Tor für Rumänien, 21:33 durch Robert Nagy Gegen Gidsel und Hoxer holt sich Nagy den hohen Abpraller aus der Luft und vermiest Kevin Møller die ersehnte Doppelparade mit einem Wurf unten links in die Ecke.
Unterdessen muss Kreisläufer Lukas Jørgensen von der Platte getragen werden, im Gegenstoß greift sich der Flensburger sofort an den hinteren Oberschenkel. Gute Besserung an dieser Stelle, in der Hoffnung, dass die Verletzung nciht allzu schlimm ist!
Tor für Rumänien, 20:31 durch Daniel Stanciuc Und doch machen die Osteuropäer im Rahmen ihrer Möglichkeiten weiter, mit einer starken Einzelleistung über die linke Seite tankt sich Stanciuc durch und scort mit einem Aufsetzer.
48'
21:45
Dass die Dänen auch in der Breite eine fast unheimliche Qualität haben, dürfte allgemein bekannt sein. Nach starker erster Hälfte können die Rumänen hier allerdings nicht mehr mithalten, die Partie ist längst entschieden.
47'
21:44
Auch mit dem eingewechselten Lukas Jørgensen im Mittelblock fällt die Qualität natürlich kein Stück ab, dazu pariert Kevin Møller weiter fast alles, was auf seinen Kasten kommt.
Tor für Dänemark, 19:31 durch Magnus Landin Und es geht munter weiter: Im Sieben gegen Sechs bekommt nun auch Lasse Møller Spielzeit, der zieht das Kreuz an für Hoxer, der Landin auf der linken Außenbahn in Szene setzt. Aus solidem Winkel bringt der Kieler Flügelspieler die Pille sicher ins lange Eck.
46'
21:42
Nun bittet auch Dänemark-Übungsleiter Nikolaj Jacobsen zu seiner zweiten Auszeit! Mittlerweile wirkt der Trainer deutlich ruhiger, das dürfte auch auf die deutlich stabilisiertere Defensive zurückzuführen sein.
45'
21:41
Nach einer Viertelstunde der Drangphase lassen die Nordlichter jetzt etwas nach, scheinen vorerst mit der Elf-Tore-Führung zufrieden zu sein.
Tor für Dänemark, 19:30 durch Mathias Gidsel Die Rumänen versuchen es jetzt mit einer Manndeckung gegen Gidsel, doch in einem unaufmerksamen Moment des Wechselns stiehlt sich der Berliner davon und kann nahezu frei auf das Tor zu rennen.
43'
21:39
Das hat in der zweiten Hälfte schon fast Seltenheitswert: Ein nicht erfolgreicher dänischer Angriff. Mads Hoxer nimmt sich den Mitteldistanzwurf aus acht Metern, doch gleich der doppelte Pfosten steht dem jungen Linkshänder im Weg.
Tor für Rumänien, 19:29 durch Radu Cristian Ghita Nach fast neun torlosen Minuten dürfte das ein Befreiungsschlag sein. Ghita tanzt sich auf engem Raum gegen die Hand durch, springt aus spitzem Winkel zwischen Halb und Außen ab, setzt das Leder mit leichtem Spin am Standbein von Kevin Møller vorbei ins Glück.
42'
21:37
Gute zehn Minuten nach dem Pausentee drückt Trainer George Buricea zum zweiten Mal auf den Buzzer! Die Rumänen bringen sich hier gerade um den Lohn einer starken ersten Hälfte, mit einem 1:7-Lauf sind die Gäste hier deutlich ins Hintertreffen geraten.
41'
21:36
Jetzt dreht der Welthandballer auf! Mit unheimlich schnellen Beinen werden die Rumänen schwindelig gespielt, niemand kann Gidsel auf seinem Weg zum Tor stoppen. Und mit einem Treffer ins leere Tor wächst der Abstand dann schon auf elf Tore an.
Und im Zeitspiel muss Tudor Botea mit dem letzten Pass dann den Wurf aus fast elf Metern mit Kontakt nehmen, das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Schlussmann Kevin Møller.
39'
21:33
Auch die Abwehr der Gastgeber steht jetzt deutlich kompakter: Saugstrup und Hald schieben die Lücken insbesondere gegen Kreisläufer Călin Dedu früher zu, so gelingt den Rumänen in neun Minuten erst ein einziger Treffer.
Tor für Dänemark, 18:27 durch Mads Hoxer Das darf nie im Leben passieren! Im Zeitspiel hat Magnus Landin einen Geistesblitz, vom Einwurf weg spielt der Kieler den Ball zum Kempa in den Sechser, Hoxer greift das Spielgerät mit einer Hand und versenkt sicher.
37'
21:31
Die Nordlichter sind mit Steigerungen in allen Belangen aus der Kabine gekommen, das bekommen die Rumänen sofort zu spüren. Dazu prägt Keeper Kevin Møller das Geschehen mit in Summe acht Paraden, der Favorit zieht die Zügel stramm und setzt sich so zusehends ab.
Tor für Dänemark, 18:26 durch Mathias Gidsel Das geht jetzt viel zu einfach! Quasi mit Geleitschutz darf Gidsel einfach durchlaufen, legt mit einem butterweichen Handgelenk die Kugel in einem herrlichen Bogen über Ionut Iancu hinweg in die Maschen.
Tor für Dänemark, 18:25 durch Mads Hoxer Während die Rumänen mit der nächsten guten Chance erneut nur die Latte treffen, ist der dänische Tempo-Express wieder schnell vorne, Hoxer setzt sich durch.
Tor für Dänemark, 18:24 durch Emil Jakobsen Beim vierten Duell aus sieben Metern wartet Torhüter Ionut Iancu auf der Linie, kompromisslos drischt Jakobsen das Leder unten rechts in die Ecke.
Tor für Rumänien, 18:23 durch Radu Cristian Ghita Was im ersten Anlauf nicht geklappt hat, gelingt im zweiten Versuch: Eben noch über die rechte Seite die Latte getroffen, schafft Ghita jetzt mit einer eher etwas unkonventionelleren Dreh-Finte den Weg vorbei an Simon Hald im Zentrum und murmelt im Fallen die Kugel über die Linie.
32'
21:26
Unterdessen bemühen die Schiedsrichter erstmals den Videobeweis. Nach einem Lattenkracher von Ghita war die Kugel wohl noch nicht vollständig hinter der Linie, damit bleibt der Ball bei den Skandinaviern.
Tor für Dänemark, 17:23 durch Simon Pytlick Der Noch-Flensburger behauptet sich einmal mehr im Zweikampf, schiebt sich gegen die Hand zum Sechser durch. Mit dem Durchbruch zwischen Halb und Außen markiert Pytlick den Auftakt in die zweite Hälfte.
31'
21:23
Rein in die zweite Hälfte! Kann Rumänien den Favoriten weiter ärgern oder zieht Dänemark weiter gnadenlos davon?
31'
21:22
Beginn 2. Halbzeit
30'
21:12
Halbzeitfazit: Dänemark wird zur Pause der Favoritenrolle gerecht und führt gegen Rumänien mit 22:17. Von Beginn an war es eine temporeiche Partie bei der die Rumänen etwas überraschend mit 2:0 in Führung gingen. Mit schnellen Antritten, guten Passstafetten und viel Übersicht zerlegten die Gäste den vierfachen Weltmeister in eigener Halle. Eine der besten Defensiven der Welt fand überhaupt keinen Zugriff gegen mutig aufspielende Rumänen. Die Hausherren wussten ihrerseits nur mit eigenem Tempospiel dagegenzuhalten, dort offenbarte das Team von Trainer George Buricea dann allerdings auch größere Defizite, vor allem in der Rückwärtsbewegung in den Umschaltmomenten, da waren Pytlick, Gidsel und Lauge zumeist handlungsschneller. Und doch blieben die Rumänen im Rahmen ihrer Möglichkeiten hier auf Tuchfühlung, die Nordlichter konnten sich nur Dank mehrerer starker Paraden von Keeper Kevin Møller absetzen. Phasenweise wurde es sehr still in der sonst Party-freudigen Halle, Rumänien nervt Dänemark, doch noch sind die Osteuropäer ein gutes Stück von der großen Sensation entfernt. Bis gleich zur zweiten Hälfte!
30'
21:07
Ende 1. Halbzeit
30'
21:07
Den Abschluss der ersten Hälfte setzt Călin Dedu mit einem direkten Freiwurf, doch sein Abschluss geht nur über den Block, nicht aber an Kevin Møller vorbei.
29'
21:07
Obwohl die Dänen in Summe hier das bessere Team sind, wirkt insbesondere die Halle doch sichtlich überrascht von der starken Offensivleistung der Rumänen. Ja, vorne machen die Dänen ihre Tore, aber hinten bekommen sie fast entsprechend genau so viele.
Tor für Dänemark, 15:21 durch Emil Jakobsen Einmal von der Linie erfolgreich, einen Versuch vergeben: Im dritten Duell aus sieben Metern gegen Ionut Iancu lässt Jakobsen den Keeper lange tanzen, düpiert ihn dann mit einem starken Heber.
Tor für Dänemark, 14:20 durch Mathias Gidsel Und trotz des harten Einsteigens bringt der Welthandballer das Spielgerät im Fallen noch unten links im Kasten unter.
2 Minuten für Robert Militaru (Rumänien) Das ist ne bittere Pille für die Rumänen kurz vor der Pause. Der so wichtige Mittelblocker Militaru hängt erneut am Hals von Mathias Gidsel, muss zum zweiten Mal auf die Strafbank.
26'
21:02
Knappe vier Minuten vor dem Pausentee bittet Dänemark-Coach Nikolaj Jacobsen zu seinem ersten Team-Timeout! Vor allem mit der Abwehrarbeit seiner Mannen dürfte der Trainer nicht zufrieden sein, mit Saugstrup, Hald und Bergholt rotiert Jacobsen viel im Abwehrzentrum.
Tor für Dänemark, 14:19 durch Mathias Gidsel Wenn die Dänen zu Ballgewinnen kommen, dann weil Kevin Møller zwischen den Pfosten seinen Mann steht und gute Wurfchancen abbeißt. Den Rückraumwurf aus dem Sieben gegen Sechs fängt der Keeper allerdings, Gidsel trifft dann übers ganze Feld ins leere Tor.
Es geht weiter munter hoch und runter, doch es bleibt dabei: Beide Teams kriegen ihre Defensivabteilungen nicht in den Griff. Gerade bei den Hausherren fällt das auf, Rumänien spielt im Angriff den vierfachen Weltmeister teils mühelos auseinander.
Die Rumänen versuchen sich jetzt auch an den Kunststückchen, im Sieben gegen Sechs versucht es der Underdog mit einem Kempa, doch der Pass ist ein Stück zu hoch angesetzt.
Das lassen die Schiedsrichter laufen! Aus der zweiten Welle geht Welthandabller Mathias Gidsel auf der rechten Seite in den Zweikampf, gewinnt das Duell zur Hand, bekommt aber noch einen Schlag an den Hals. Trotzdessen nimmt sich der Linkshänder den Wurf, scheitert aber an Ionut Iancu.
7-Meter verworfen von Emil Jakobsen (Dänemark) Doch auch Rumäniens Keeper Ionut Iancu schaltet sich immer wieder ins Geschehen ein: Gegen den zweiten Strafwurf von Jakobsen bleibt Iancu lange stehen, lenkt die Kugel mit der Hüfte zur Seite ab.
19'
20:53
Jetzt reihen sich Unaufmerksamkeiten aneinander! Erst vergibt Gidsel auf Konterzuspiel von Kevin Møller den Kempaversuch, dann schmeißen die Rumänen den Ball ins Aus. Der Flensburger Torhüter wird hier trotzdem immer mehr zum Faktor, steht mittlerweile schon bei fünf Paraden.
Nach einer guten Viertelstunde bittet Rumäniens Trainer George Buricea zu seiner ersten Auszeit! Das dürfte für die Osteuropäer eigentlich ein guter Start gewesen sein, trotzdem geriet das Offensivspiel zuletzt etwas ins Stocken.
Tor für Dänemark, 9:13 durch Simon Pytlick Und dann gehen auch noch die schweren Würfe rein! Pytlick springt fast zur rechten Seitenlinie, unter Kontakt bekommt der Rückraumshooter die Kugel noch gegen die Laufrichtung mit einem Aufsetzer in die linke Ecke.
16'
20:50
Dafür ist das Tempospiel druckvoll wie eh und je, erste Welle, zweite Welle, erweitertes Tempospiel, aus allen Lagen erspielen sich die Dänen offene Würfe und bestrafen Ballverluste gnadenlos.
15'
20:49
In den letzten Jahren war das Prunkstück der Dänen vor allem die kompakte Defensive mit starken Torhütern dahinter. Noch haben sich die Nordlichter allerdings in der Abwehr nicht gefunden, Rumänien kommt weiterhin zu guten Chancen.
Tor für Dänemark, 9:12 durch Rasmus Lauge Wieder drücken die Gastgeber aufs Gaspedal, aus der Kreuzung heraus bindet Gidsel gleich drei Gegenspieler, Lauge kann dann zentral zum Sechser durchmaschieren und lässt sich den freien Wurf nicht abkaufen.
Tor für Rumänien, 9:11 durch Călin Dedu Einmal mehr wird der lange Kreisläufer in der dritten Etage angespielt, über alle Abwehrspieler hinweg kommt der Assist perfekt in die Hand, der Wurf unter den Querbalken kann sich dann auch durchaus sehen lassen.
Tor für Dänemark, 6:9 durch Magnus Saugstrup Jensen Was man den Rumänen zugute halten muss, ist, dass sie vorne mit viel Mut agieren und sich weiter Würfe nehmen. Doch der Rückzug nach Fehlwürfen und technischen Fehlern ist zu dürftig, die Dänen überrennen alles in Gegenstößen, so auch über Saugstrup.
Tor für Dänemark, 6:8 durch Mads Hoxer Kleine Fehler werden sofort bestraft! Kevin Møller zwischen den dänischen Pfosten macht das Torwarteck gegen den Rückraumwurf von Buzle zu, Hoxer wird zum Konter geschickt und vollendet ohne Probleme zur ersten Zwei-Tore-Führung.
Tor für Dänemark, 6:7 durch Mads Hoxer Das geht weiterhin viel zu einfach! Selbst aus dem Positionsspiel reicht eine einfache Auftaktbewegung, dann kann Hoxer aus neun Metern unbedingt hochsteigen und klinkt die Kugel per Aufsetzer zwischen den Hosenträgern von Ionut Iancu ein.
Tor für Rumänien, 6:6 durch Daniel Stanciuc Auch die Rumänen bringen ihren ersten Siebenmeter sicher im Gehäuse unter, Stanciuc setzt die Pille mit einem Aufsetzer in die linke Ecke.
Tor für Dänemark, 5:6 durch Rasmus Lauge Ein technischer Fehler der Rumänen wird schnell bestraft, die Hausherren treiben die Kugel nach vorne, Routinier Lauge führt in der zweiten Welle Regie und bricht im Mittelblock zum Sechser durch.
6'
20:39
Beide Abwehrreihen finden in den ersten Minuten überhaupt keinen Zugriff, auf beiden Seiten können die Akteure munter durch die Defensive spazieren. Auch die Torhüter sind noch kein Faktor, stattdessen bleibt die Laufintensität enorm hoch.
Beide Teams drücken von Anfang an voll aufs Gaspedal, der Ball läuft mit enorm hoher Geschwindigkeit, insbesondere im erweiterten Gegenstoß ziehen beide Teams im Moment viel Kapital aus kurzzeitigen Überzahlsituationen.
2 Minuten für Robert Militaru (Rumänien) Militaru sieht nicht gut aus im Mittelblock, gegen Mathias Gidsel hängt der Rumäne von hinten am Hals, früh gibt es die erste Zeitstrafe.
2'
20:34
Die Osteuropäer legen direkt mit gnadenlosen Tempohandball vor, Ghita eröffnet den Torreigen gleich doppelt, während die Dänen wie schon vor zwei Tagen noch etwas träge in die Partie starten.
Los geht's, der zweite Vorrundenspieltag zwischen Rumänien und Dänemark ist eröffnet.
1'
20:32
Spielbeginn
20:27
Beide Teams sind eingelaufen, es folgen die Nationalhymnen, dann fliegt gleich der Ball in der späten Spielrunde.
20:24
Lange ist es her, dass Rumänien und Dänemark sich auf internationaler Bühne das letzte Mal gegenüber standen. Bei der Handball-WM 2011 gewannen die Dänen souverän mit 39:30, das letzte Duell bei einer EM geht sogar zurück ins Jahr 1996, das konnten die Rumänen mit 27:21 gewinnen. Für heute hat das nur noch geringe Relevanz, in der Gegenwart bleibt eher der Eindruck David gegen Goliath. Im ersten Spiel heute in der Gruppe B trennten sich Nordmazedonien und Portugal überraschend 29:29-Unentschieden, damit brauchen die Rumänen mindestens einen Punkt, wenn nicht sogar einen Sieg, um den Traum von der Hauptrunde aufrecht erhalten zu können, doch gegen die schier übermächtigen Dänen schient das, trotz internationaler Erfahrung in den eigenen Reihen, nahezu hoffnungslos.
20:16
Der Glanz früherer Jahre im Handball Rumäniens ist längst gewichen. Nach vielen Weltmeistertiteln und einer großen Dominanz im Welthandball in den 60er und 70er Jahren wurde es lange ruhig um den Handballsport im Balkanland. Unter Trainer Xavier Pascual wurde dem schlafenden Riesen wieder Leben eingehaucht, doch der spanische Trainer musste auch einsehen, dass die Möglichkeiten und Trainingsmethoden nicht mehr auf dem Stand der aktuellen Weltspitze waren. Durch seinen Einsatz gelang die Qualifikation für die Europameisterschaft vor zwei Jahren, nach einem enttäuschenden 22. Platz von 24 Mannschaften, übernahm George Buricea den Trainerposten. Zum Auftakt in diesem Turnier mussten die Rumänen gegen Portugal ran, die allerdings mit einem jungen Team und hohem Tempo zu überzeugen wussten. So stand im ersten Aufschlag eine ernüchternde 34:40-Niederlage und fast die Gewissheit nur noch ein Spiel um die Ehre gegen Nordmazedonien haben zu werden, denn Dänemark dürfte im Normalfall drei Nummern zu groß sein.
20:08
Wer soll diese Dänen noch stoppen? Der amtierende Olympiasieger und in Serie vierfache Weltmeister aus Skandinavien schickt sich an im eigenen Land den letzten noch fehlenden internationalen Titel zu holen. Nach 2008 und 2012 war der dänischen Weltauswahl der Triumph auf europäischer Bühne nicht mehr gelungen. Doch mit der rot-weißen Wand im Rücken soll heute der Einzug in die Hauptrunde geschafft werden. Zum Auftakt gewann das nordische Starensemble um Welthandballer Mathias Gidsel souverän mit 36:24 gegen tapfer kämpfende Nordmazedonier, dabei waren die Gastgeber in allen Belangen überlegen. Mit starker Bank überzeugte die Defensive, Star-Torhüter Emil Nielsen und natürlich die geballte Offensivpower um Gidsel, Pytlick und Co. Bei einem zu erwartenden Pflichtsieg über Rumänien wäre der Einzug in die Hauptrunde perfekt, zum Abschluss der Vorrunde würde dann das direkte Duell gegen Geheimfavorit Portugal Aufschluss über zwei Punkte im weiteren Turnierverlauf geben.
20:00
Hallo und herzlich willkommen zum 2. Spieltag der Vorrunde bei der Handball-Europameisterschaft! In der Gruppe B trifft Co-Gastgeber Dänemark auf Underdog Rumänien, Anwurf ist in der Jyske Bank Boxen zu Herning um 20:30 Uhr!