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  • Wer wird hier der Boss? Neuer DFB-Präsident gesucht

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  • Ausgegrindelt

    Ausgegrindelt

    Die Zeit von Reinhard Grindel beim DFB ist abgelaufen. Nach dem Abgang des ehemaligen Politikers läuft beim größten Sportverband der Welt die Suche nach einem Nachfolger. Die Kandidaten in der Übersicht:
  • Oliver Bierhoff

    Oliver Bierhoff

    Der DFB-Direktor für die Nationalmannschaften und die Akademie kennt den Verband wie seine Westentasche. Auch der Europameister von 1996 sitzt im Präsidium. Seine bisherigen Aufgaben könnte Bierhoff sicher delegieren - das tut er jetzt schon. Der frühere Stürmer geriet allerdings im Zuge des WM-Desasters wegen seiner Marketingmaßnahmen (Stichwort: "Die Mannschaft") in die Kritik und ist deshalb den Amateuren nicht einfach zu vermitteln.
  • Celia Sasic

    Celia Sasic

    Die frühere Nationalspielerin wäre die Galionsfigur eines modernen DFB. Multi-Kulti, weiblich, jung und intelligent. Aus Kreisen der Europäischen Fußball-Union (UEFA) ist zu vernehmen, dass Sasic eine wichtige, wenn nicht die bedeutendste Rolle bei der erfolgreichen EM-Bewerbung gespielt hat. Die zweimalige Europameisterin ist zwar noch jung - dennoch wird ihr von vielen Seiten viel zugetraut.
  • Silvia Neid

    Silvia Neid

    Die frühere Bundestrainerin hat mit der Nationalmannschaft alles gewonnen, sie kennt den DFB in- und auswendig. Eine weibliche Führungskraft mit Erfahrung wäre keine schlechte Alternative. Allerdings hat Neid im DFB nicht nur Freunde.
  • Philipp Lahm

    Philipp Lahm

    Der Weltmeister-Kapitän von 2014 hat zwar zuletzt gesagt, dass er nicht Präsident werden möchte - das war allerdings vor dem Rücktritt Grindels. Als Kopf der EM-Bewerbung hatte er großen Anteil am Zuschlag für die Endrunde 2024. Im Organisationskomitee für das Heim-Turnier soll dem früheren Weltklassespieler ohnehin eine tragende Rolle zukommen.
  • Lothar Matthäus

    Lothar Matthäus

    Der Rekord-Nationalspieler kennt den Fußball aus dem Effeff, ist mit den handelnden Personen vertraut und hätte bei den Fans sicherlich zunächst einmal den Rückhalt, den ein Reinhard Grindel nicht genoss.
  • Thomas Hitzlsperger

    Thomas Hitzlsperger

    Der frühere Nationalspieler könnte als Integrationsfigur dienen. Hitzlsperger sprach im Jahr 2014 erstmals über seine Homosexualität und hat für seinen Mut viel Anerkennung erhalten. Dass er im Februar zum Sportvorstand beim VfB Stuttgart berufen wurde, ist ein Zeichen für den gesellschaftlichen Fortschritt. Das würde auch dem DFB gut zu Gesicht stehen.
  • Christoph Metzelder

    Christoph Metzelder

    Der frühere Nationalspieler wird von vielen Seiten ins Gespräch gebracht. Metzelder gilt als eloquent und macht als Experte beim TV-Sender Sky einen guten Job. Der Vize-Weltmeister von 2002 und 2006 ist allerdings auch beim Bundesligisten Schalke 04 als Sportchef im Gespräch.
  • Friedrich Curtius

    Friedrich Curtius

    Es wäre nicht das erste Mal, dass der Generalsekretär zum Präsidenten aufsteigt. Auch Grindels Vorgänger Wolfgang Niersbach hat diesen Weg beschritten. Curtius gilt als ambitioniert und hat einen klare Vorstellung von der Zukunft des Verbandes. Dass er im Präsidium sitzt, erscheint nicht als Ausschlusskriterium - obwohl der DFB laut Interimsboss Rainer Koch einen Kandidaten außerhalb des Gremiums sucht.
  • Rainer Koch und Reinhard Rauball

    Rainer Koch und Reinhard Rauball

    Die beiden Interimspräsidenten, die nach dem Abgang von Niersbach schon einmal den Verband als Duo führten, stehen nicht zur Verfügung. Rauball ist zu alt, Koch hat keine Ambitionen in dieser Hinsicht.
  • Christian Seifert

    Christian Seifert

    Der Chef der Deutschen Fußball-Liga (DFL) führt die Liga seit 14 Jahren äußerst clever und kann für den Profifußball immer neue Rekordzahlen vorweisen. Seifert würde sicher auch den DFB auf Vordermann bringen. Das ist aber nur vorstellbar, wenn DFB und DFL im Zuge einer Strukturreform mehr oder weniger verschmelzen und Seifert zu einer Art Vorstandsboss aufsteigt.
  • Wolfgang Niersbach

    Wolfgang Niersbach

    Der Vorgänger Grindels nahm im Zuge des Sommermärchens seinen Hut. Noch heute weinen Niersbach viele beim Verband nach, weil er es wie kaum ein anderer verstand, die Profis und die Amateure unter einen Hut zu bringen - genau diese Person wird gesucht. Seine Sperren wegen seiner Verfehlungen sind längst abgelaufen. Wenn Ulli Hoeneß nach einer Gefängnisstrafe wieder Bayern-Präsident werden kann, könnte Niersbach auch wieder DFB-Boss werden.
  • Stephan Osnabrügge

    Stephan Osnabrügge

    Der Schatzmeister hat laut Koch in den vergangenen Monaten hart an Vorschlägen zur Strukturreform gearbeitet. Dennoch ist Osnabrügge in der Öffentlichkeit ein nahezu unbeschriebenes Blatt - und die Beförderung eines Schatzmeisters (Grindel, Zwanziger) ging schon zweimal schief.
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