Die Top 11 des 20. Bundesliga-Spieltages
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Die Top-11 des 20. Bundesliga-Spieltages
Der 20. Spieltag der Fußball-Bundesliga hatte vor allem eine große Überraschung parat: Der FC Bayern München unterlag Bayer Leverkusen mit 1:3. Der BVB konnte den Patzer des schärfsten Konkurrenten nicht nutzen und spielte in Frankfurt nur unentschieden. Augsburg befreite sich durch ein 3:0 von den größten Abstiegssorgen. Das sind die besten elf Akteure des vergangenen Wochenendes:
TOR: Roman Bürki (Borussia Dortmund)
Wie schon so oft in dieser Saison war der Schweizer sicherer Rückhalt des BVB. Parierte in der Anfangsphase stark gegen da Costa und gleich zwei Mal gegen Rebic. Bürki zeigte einmal mehr, dass er längst kein Unsicherheitsfaktor mehr ist. Bei Jovics Ausgleichstreffer chancenlos.
ABWEHR: Marcel Halstenberg (RB Leipzig)
Zum ersten Mal in seiner Karriere war Halstenberg an zwei Treffern in einem Spiel direkt beteiligt. Leipzigs Linksverteidiger trat in Hannover selbstbewusst zum Elfmeter an und bereitete das 2:0 durch Orban mit einer punktgenauen Ecke vor.
Willi Orban (RB Leipzig)
Ebenefalls für ein persönliches Novum sorgte Willi Orban: Der Innenverteidiger erzielte seinen ersten Bundesliga-Doppelpack. Auch in der Defensive präsentierte sich der Kapitän stark, gewann fast alle seine Zweikämpfe und hielt die Abwehr zusammen.
Jérôme Roussillon (VfL Wolfsburg)
Wolfsburgs unermüdlicher Sprinter auf der linken Seite spielte eine starke Partie gegen Hertha BSC. Der Franzose bereitete zudem den Siegtreffer von Weghorst mit einer präzisen Flanke vor. Es war Roussillons zweiter Assist in der aktuellen Saison.
Emiliano Insúa (VfB Stuttgart)
Wie schon im Hinspiel gegen Freiburg erzielte Insúa den 1:1-Ausgleich. Zeigte als einer von wenigen Stuttgartern die richtige Körpersprache, um im Abstiegskampf zu bestehen. Leistete sich im Rückwärtsgang wenig Fehler, obwohl die Schwaben in der Schlussphase eine 2:1-Führung verspielten.
MITTELFELD: Jannik Haberer (SC Freiburg)
Auf der anderen Seite überzeugte Jannik Haberer im Baden-Württemberg-Derby. Der zentrale Mittelfeldspieler sicherte nicht nur nach hinten ab und gewann wichtige Zweikämpfe, sondern schaltete sich auch mit nach vorne ein. Die Belohnung: sein erster Saisontreffer.
Marco Reus (Borussia Dortmund)
Mr. 1:0: Zum 46. Mal erzielte der BVB-Kapitän das wichtige erste Tor in der Partie. Strahlte auch danach immer Torgefahr aus, vergab allerdings zwei Hochkaräter zum 2:0. Nichtsdestotrotz ist Reus in seiner aktuellen Form unverzichtbar für den BVB.
Thorgan Hazard (Borussia Mönchengladbach)
Der Dreh- und Angelpunkt des Gladbacher Spiels legte in der Schlussphase furios noch zwei Gänge zu und bereitete die beiden späten Treffer im Gastspiel auf Schalke vor. Damit stehen nach 20 Spieltagen 17 Torbeteiligungen zu Buche, ein starker Wert.
Julian Brandt (Bayer Leverkusen)
Brandt hatte in fast allen gefährlichen Offensivaktionen beim Überraschungserfolg gegen den FC Baern seine Füße im Spiel. Sein Assist zum 3:1 durch Alario markierte den Schlusspunkt einer bärenstarken Aufholjagd in der zweiten Halbzeit. Brandt untermauerte zudem, dass er sich auf seiner neuen Position auf der Acht sehr wohl fühlt.
ANGRIFF: Kevin Volland (Bayer Leverkusen)
Holte den Freistoß heraus, den Bailey zum 1:1 verwandelte und erzielte das 2:1 höchstpersönlich. Volland war maßgeblich daran beteiligt, dass die Werkself die Partie gegen die Bayern in der zweiten Halbzeit drehte. Mit nun acht Saisontoren ist der Angreifer der beste Torjäger seines Teams.
Alfred Finnbogason (FC Augsburg)
Der vierte Bundesliga-Dreierpack des Isländers war in der aktuellen Lage des FCA wohl der bislang wichtigste. Finnbogason blieb zwei Mal vom Punkt cool und sorgte in der zweiten Halbzeit mit dem 3:0 frühzeitig für die Entscheidung. Der Angreifer verwandelte bislang alle acht Elfmeter, zu denen er im deutschen Oberhaus antrat.